30 April 2011

Ärzte Fortsetzung 3

in der Osterwoche war meine Schwester zur Besprechung ihrer OP in der Klinik. Der Arzt erklärte ihr das sie endoskopisch operiert wird und dass dieses Verfahren risikoloser ist als eine normale OP bei der ein Schnitt gemacht wird. Er redete das ganze noch eine Weile "schön" und meine Schwester war einigermassen beruhigt. Die OP wurde für den Mittwoch 9:00 Uhr nach Ostern  festgelegt und sie sollte sich einen Tag vorher im Krankenhaus einfinden.


Den Dienstag nach Ostern wurde sie dann auch aufgenommen. Mittwochmorgen um 7 wurde sie auf die OP vorbereitet und musste dass OP Hemd anziehen und sollte warten. Sie bekam logischerweise auch kein Frühstück mehr und ihre sonstigen Medikamente die sie sonst unbedingt nehmen muss durfte sie auch nicht mehr nehmen um 9 sollte sie schließlich operiert werden. Um 7 Uhr wurde meiner Schwester dann mitgeteilt dass sie nicht endoskopisch operiert werden kann weil ihr Bindegewebe zu schwach ist und dass dann aus Altersgründen nicht möglich ist.
Peng ein Tiefschlag für meine Schwester 2 Stunden vor der op.

ironische Anmerkung von mir:
wofür wurde dann eine OP Besprechung abgehalten und ist der Arzt blind oder wieso wußte er zu dem Zeitpunkt nicht wie alt meine Schwester ist. *Grübel*

Um  11 Uhr rief eine ihrer Töchter im Krhs an um nachzufragen wie es ihrer Mutter geht. Aussage der Schwester: Ihre Mutter muss noch warten es sind Notfälle dazwischen gekommen und dadurch wird die OP verzögert. Um 13 Uhr das gleiche nochmal. Um 15 Uhr wieder die gleiche Aussage. Als die Tochter dann nachfragte wann ihre Mutter denn operiert wird kam die schnippische Antwort. Wir können die Notfälle (mehrere) ja nicht liegen lassen, ihre Mutter muss eben warten.
Um 16 Uhr bekam sie dann eine Beruhigungsspritze und wurde um 16:30 Uhr endlich operiert.
Freitag wurde sie entlassen und bekommt nach 10-12 Tagen die Fäden gezogen.
Sie ist jetzt zu Hause, eine ihrer Töchter ist bis Montag bei ihr. Sie hat noch Wundschmerzen was ganz normal ist und wir hoffen dass sie sich jetzt erholen kann.

Ich frage mich was man tun muss um heutzutage von Ärzten noch als Patient und Mensch gesehen zu werden. Mit der Gesundheitspolitik, aber auch mit den Ärzten geht es immer mehr bergab.

Es grüßt Euch

19 April 2011

Ich habe jetzt mal das Design gewechselt und hoffe dass damit vielleicht auch meine Leserliste in Zukunft wieder richtig funktioniert

Gruß

17 April 2011

Leserliste

Leider werden in meiner Leserliste nicht mehr als 6 Leser aufgenommen. Auch im Dashboard werden nur 6 Leser angezeigt. Sobald sich ein neuer Leser einträgt wird der/die 7. Leser/in  nur für kurze Zeit angezeigt dann wird ein Leser gelöscht.  Bisher konnte mir  weder die Hilfe, noch das Forum weiterhelfen. Sollte jemand eine Idee haben bitte ich um Vorschläge.

VG

älter werden

Langsam merke ich doch dass ich älter werde. Nachdem ich seit einiger Zeit merkte dass es immer schwerer wurde kleine Schriften zu lesen, war ich beim Optiker und habe meine Sehstärke prüfen lassen.
Meine weitsicht hat sich gebessert *staun,freu*, aber zum Lesen brauche ich jetzt eine Lesebrille. Gestern habe ich sie dann abgeholt und festgestellt dass ich jetzt auch wieder Bedienungsanleitungen in Miniformat lesen kann. Ich fühle mich trotzdem noch nicht alt. Wenn mein Sohn mich schonmal spasseshalber "alt" nennt sage ich ihm immer:
Ich bin nicht alt sondern reifer ;-)

Es grüßt Euch

16 April 2011

Ärzte Fortsetzung 2

Diese Woche wurde meine Schwester endlich ultraschall untersucht. Es stellte sich, wie schon vermutet, ein Leistenbruch herraus. Der Leistenbruch muss schon 2 Monate alt sein. Diese Ausbeulung in der Leiste war schon länger zu erkennen. Weiterhin stellte sich jetzt herraus dass auf der Einweisung ins Krankenhaus die Hausärztin abdominelle Schmerzen vermerkt hatte nachdem meine Schwester zu dem Zeitpunkt schon darüber geklagt hatte.
Sowohl im ersten Krankenhaus, als auch in der Fachklinik wurde sie körperlich untersucht. Fragt man sich doch wie die untersuchen wenn eine deutlich sichtbare Ausbeulung zu sehen ist nicht weiter beachtet wird. Ich könnte auch fragen: Wie schlampig arbeiten heutzutage Ärzte und Krankenhäuser.

Nach Ostern wird sie jetzt operiert. Ich hoffe bis dahin, aber auch danach gibt es keine weiteren Probleme.

Gruß Nachtfalke

10 April 2011

Ärzte Fortsetzung

In den ersten Tagen zu Hause wurde meine Schwester von ihrer älteren Tochter unterstützt die dafür extra aus Süddeutschland angereist war. Ihr zeigte meine Schwester eine Ausbeulung in der Leistengegend und erzählte ihr das sie dort manchmal Schmerzen hätte. Gemeinsam gingen sie daraufhin am nächsten Morgen zur Hausärztin die meine Schwester an einen Orthopäden überwies. Dieser vermutete einen Leistenbruch, um es jedoch sicher zu diagnostizieren riet er meiner Schwester in eine Notfallpraxis zu gehen.
Beide Frauen fuhren anschliessend mit dem Taxi in die Notfallpraxis, mussten dort 3 Stunden warten ehe meine Schwester untersucht wurde. Das Ergebnis Verdacht auf Leistenbruch wurde nicht nur bestätigt, sondern auch als sehr wahrscheinlich eingeordnet. Leider konnte aber auch hier nicht sicher festgestellt werden ob es nun ein Leistenbruch ist weil es in dieser Notfallpraxis kein Ultraschallgerät gibt.



Anmerkung: Wir reden hier von einer Notfallpraxis mit 8 Fachrichtungen, darunter auch unter anderem Gynäkologie, in einer Großstadt. Gynäkologen ohne Ultraschall *grübel*

Der Arzt entschuldigte sich dafür und erklärte das meine Schwester zu einem Arzt gehen sollte der ein Ultraschallgerät hat um entgültig abklären zu lassen ob es sich um einen Leistenbruch handelt. Im Moment bestehe aber kein Notfall bei dem man sofort operieren müsse.

Was soll ich sagen wie sollte es anderes sein, es war inzwischen Freitag abend. Jetzt muss meine Schwester am Montag zu einem Arzt mit Ultraschallgerät.

Wo leben wir? Für eine eigentlich einfache Diagnose wo man früher einen, höchstens 2 Ärzte für brauchte, muss man heute zu 4 Ärzten gehen. Ist das ein Ergebnis der Sparmassnahmen der Gesundheitsreform? Kein Wunder das die Kosten im Gesundheitswesen explodieren von der menschlichen Seite als Patient ganz abgesehen.
Man könnte meinen wir werden nicht mehr behandelt sondern nur noch verwaltet.

Gruß Nachtfalke

09 April 2011

Was sich Ärzte alles erlauben

Meine Schwester hat Parkinson und ist auch in dementsprecheneder Behandlung, soweit man dass so sagen kann. Durch einen Fehler eines Neurologen der ein falsches Medikament verschrieben hat musste sie jetzt wieder in eine Klinik. Vergangenes Jahr war sie schon einmal 3 Wochen in dieser Fachklinik, Abteilung Geriatrie. In der Geriatrie hatte man in ihren Unterlagen vermerkt das neue Medikamente nur mit Absprache der Geriatrie, oder in einer Klinik unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden dürfen.



Rückblick:

Der Neurologe hat sich daran nicht gehalten. Nachdem meine Schwester das neue Medikament (ein starkes Psychopharmaka) eine Woche lang eingenommen hat traten Beschwerden auf die sie ihrem Neurologen mitteilte der ihr daraufhin riet das Medikament abzusetzen und am besten den Rest der Pillen wegzuschmeissen. Das hat meine Schwester auch getan. Im Laufe der nächsten Tage ging es meiner Schwester immer schlechter und sie ging zu ihrer Hausärztin die ihr sofort eine Einweisung fürs Krankenhaus mit gab. Am selben Abend fuhr meine Schwester in Begleitung einer Freundin ins nächste Krankenhaus. Während der Untersuchung verschwanden im Krankenhaus die Einweisungspapiere und auf Grund dessen wollte sie man nicht stationär aufnehmen.Mal ganz von der Schlamperei abgesehen verstehe ich nicht wieso sie trotzdem aufgenommen wurde. Am nächsten Morgen bekam sie von der Hausärztin eine neue Einweisung und wurde daraufhin endlich aufgenommen.
Weil sich meine Schwester nicht mehr an den Namen des Medikaments erinnern konnte, und sie die Packung ja auch anweisungsgemäss weg geschmissen hatte, wurde der Neurologe angerufen, es stellte sich aber heraus das der seit 2 Tagen im Urlaub war.
Das Krankenhaus konnte nicht weiterhelfen und überwies meine Schwester in die Fachklinik wo sie vergangenes Jahr war. In der Geriatrie war kein Platz frei und so kam sie auf eine andere Station.
In dieser Zeit hat meine Nichte versucht über die Apotheke den Namen des Medikaments raus zu finden was nach einem Tag auch gelang. Es stellte sich nicht nur raus das dieses Medikament nicht verschrieben hätte werden dürfen, sondern man darf es auch nicht plötzlich absetzen. Das Absetzen dieses Mittels muß langsam geschehen.
Jetzt nach 4 Wochen Aufenthalt wurde sie diese Woche endlich wieder entlassen.

Ich frage mich allen Ernstes wo da die Verantwortung und die Behandlungen der Ärzte noch hinführen soll.

Ich bleibe an dem Thema dran, und es wird noch eine Fortsetzung über eine Notfallpraxis geben.

Gruß Nachtfalke