Das war mal wieder ein tolles Urlaubsende. Ich fange mal von vorne an.
Also geplant war, dass wir bei diesem schönen Wetter mit den Rädern nach Kaarst fahren, dort relaxen, Eis essen gehen, im Park bummeln und abends Essen gehen. Danach den Abend und meinen Urlaub in Ruhe ausklingen lassen.
Soviel zur Planung.
Aber:
1. kommt es
2. anders
3. als gedacht
so natürlich auch bei uns.
Wir machen uns also um ca 15:30 Uhr auf den Weg nach Kaarst. Entfernung sind ca 8 Km, also Peanuts mit dem Rad wären da nicht die kleinen Tücken. 2 Km vorm Ziel erklärt mir meine Freundin, dass sie unbedingt mehr Luft im Vorderreifen braucht. Natürlich mach ich das mein Schatz sobald wir wieder zu Hause sind antworte ich. Einen weiteren Kilometer später sagt sie dass sie kaum noch Luft im Vorderreifen hat. Wir also im nächsten Schatten angehalten und ich stelle fest, dass sie viel zu wenig Luft im Vorderreifen hat. Schnapp mir also die Luftpumpe, die wir am Rad haben (das ist so eine kleine Minipumpe, wie sie heutzutage häufig mit neuen Fahrrädern ausgeliefert wird, zu Hause habe ich zwei vernünftige große Pumpen) und pumpe den Reifen auf.
Bei 26°, auch wenns im Schatten war, macht das wahnsinnig Spaß zumal ich ja auch nichts anderes vorhatte und schon immer mal bei den Temperaturen Reifen aufpumpen wollte *fg*
Der Reifen war wieder fahrbereit und wir fuhren weiter. Allerdings nur ca 500 m dann war der Reifen wieder platt.
Logische Schlussfolgerung: Ein Loch im Schlauch.
Wir beschlossen die restlichen paar hundert Meter bis zum Ziel zu schieben. Dort angekommen schlossen wir die Räder erst mal an die Fahrradständer. Wir wollten uns den Nachmittag nicht vermiesen lassen und gingen erst mal Eis essen.
Dann planten wir unser weiteres Vorgehen. Wir wollten uns den schönen Tag nicht vermiesen lassen. Mein Vorschlag war das wir wie geplant den restlichen Nachmittag und den Abend verbringen und ich dann ihr Rad nach Hause schaffe, während sie mit dem Bus nach Hause fährt. Mein Rad wollte ich da stehen lassen.
Wir diskutierten noch eine Weile über verschiedene Vorschläge und einigten uns dann darauf, dass sie noch spazieren geht und einige Fotos macht, während ich schon mal mein Rad nach Neuss bringe und mit dem Bus zurück komme. So haben wir es dann gemacht. Mein Rad steht jetzt im benachbarten Stadtteil denn bis zu uns nach Hause hätte es zu viel Zeit gekostet. Als wir uns wieder trafen, gingen wir schön Essen, genossen noch den schönen Abend und danach fuhr meine Freundin mit dem Bus nach Hause.
Unterdessen schob ich ihr Rad zwei Kilometer weit zur S-Bahn, fuhr damit dann nach Neuss und schob es dann noch mal ca 1,5 km nach Hause.
Trotz der Hindernisse hatten wir einen schönen Abend.
Viele Grüße
