29 Dezember 2017

Rehkeule zu Heiligabend



Zu Weihnachten haben wir uns eine Rehkeule geholt. Keine aus dem Discounter sondern von einem Jäger hier aus dem Umland. So oft essen wir nicht Wild, aber wenn dann soll es aus unseren Wäldern sein. Die Keule wog ca 2 Kg. War also eine kleine Keule. Genau das Richtige für uns beide.
Vom Markt holten wir uns die nötigen frischen Zutaten:
Thymianzweige, Rosmarinzweige Petersilie, Mohrrüben, Porree, Sellerie, Äpfel, Knoblauchzehen und Zwiebeln.
Mittags begannen wir dann zusammen mit den Vorbereitungen. Das Gemüse und einen Apfel wurde klein geschnitten. Die Rehkeule haben wir in Butterschmalz kurz angebraten. Anschließend mit Pfeffer.- Pimentkörnen und Wacholderbeeren, die wir vorher im Mörser grob zerdrückt hatten, eingerieben.
Es wurden Porree, Sellerie, Zwiebeln und 1 Apfel im Bräter angebraten, bis es braun war. Anschließend gaben wir Tomatenmark und eine Prise Puderzucker dazu um eine Soße zu bekommen.



Das Ganze löschten wir mit einem Rotwein ab und ließen es einkochen. Aufgefüllt wurde es dann mit Wildfond und den Kräutern.
Die angebratene Keule bekam einen Speckmantel und wurde dann im Bräter mit der Soße in den Ofen geschoben.

Bei relativ niedriger Temperatur (140°) ließen wir die Rehkeule langsam schmoren. Nach drei Stunden nahmen wir die Keule raus, tranchierten sie und ließen sie noch etwas im Ofen ruhen. In dieser Zeit wurde die Soße passiert und mit angerührter Kartoffelstärke und Sahne gebunden.
Als Beilage gab es Semmel,- und halb und halb Knödel, Rotkohl und Birne mit Preiselbeeren. 

  
Es war lecker. Das Fleisch ganz zart. Ein gelungenes Weihnachtsessen für uns.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

15 Dezember 2017

Zertifikat für Krabben

Die Krabbenfischerei in der Nordsee hat das MSC-Zertifikat für nachhaltige Fischerei erhalten meldet dpa am 14.12.2017 in ihrer Meldung.


Nach langen und schwierigen Verhandlungen mit den Umweltschutzverbänden hat die Krabbenfischerei in der Nordsee das MSC-Zertifikat für nachhaltige Fischerei erhalten. Ein Dutzend Erzeugergemeinschaften  mit mehr als  400 Krabbenkuttern in Dänemark, Deutschland und den Niederlanden wird damit bescheinigt, dass sie die Umweltkriterien des MSC (Marine Stewardship Council) erfüllen. Das teilten der MSC und die Verbände am Mittwoch in Hamburg mit. Die Produkte  der Fischer dütfen jetzt mit dem blauen Öko-Label vermarktet werden. Die zertifizierten Kutter fangen mehr als 90 Prozent aller Nordseegarnelen.
Das Zertifikat ist auch ein Schutz für die Bestände. Bisher unterlag die Nordseegarnele (Krabbe) keiner gesetzlichen gesetzlichen Fangquote.
Zunächst mussten die Fischer gemeinsam mit der Universität Hamburg und dem Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) die Größe der Bestände und die Werte für eine nachhaltige Befischung ermitteln und einen ersten Managementplan für die Krabbenfischerei erstellen. Jetzt ist sichergestellt dass die Bestände nicht überfischt werden. Auch gegen unerwünschten Beifang wurden spezielle Maßnahmen vereinbart.
Mit acht beteiligten Umweltverbänden aus den drei Ländern haben die Fischer und der MSC mehrere Jahre lang um das Zertifikat gerungen. Umweltverbände stimmten letztlich zu, weil den Fischern verschiedene Auflagen erteilt wurden.


Das Siegel gilt für fünf Jahre, dann wird es wieder überprüft um es dann neu zu erteilen.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

01 Dezember 2017

Elb-Link Fähre letzter Teil

Über die Elb-Link Fähre habe ich ja berichtet. Nun ist es sicher. Am 25.11.17 stellten die Betreiber der Elb-Link Fährgesellschaft Insolvenzantrag. Grund für die finanziellen Probleme seien die überhöhten Forderungen der Schiffseigner nach einer Charterrate. Trotz einer besseren Auslastung kommt die Gesellschaft nicht durch den ersten Winter und hätte übergangsweise Zuschüsse benötigt, die jedoch niemand gewähren wollte.
Schade das die Fährverbindung nicht funktioniert.

Zum Vergrößern draufklicken
Hier eine Aufnahme vom 26.03.2016 vor Altenbruch


Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße