27 Mai 2015

Fischerfest

Pfingstsamstag und Sonntag war bei uns das Fischerfest. Mehrere zusammenhängende Fischhallen werden dann für die Besucher geöffnet und verschiedene Fischhändler können sich hier präsentieren. Dazu gibt es viel musikalische Unterhaltung und jede Menge zu Essen und trinken.
Heute möchte ich jedoch nur ein paar Fischereischiffe, Fangmethoden und Fische zeigen.

Hier in Cuxhaven haben wir die Kutterfischzentrale. Die Kutterfisch-Zentrale ist darüber hinaus eines der wenigen Unternehmen Deutschlands, das neben der Fischerei auch die Verarbeitung und Vermarktung aus einer Hand anbietet. Als erster deutscher Fischfangbetrieb wird Kutterfisch am 08.10.2008 mit dem MSC-Siegel ausgezeichnet. 

Kutterfisch betreibt 9 Schiffe. Auf einem Schiff besteht die Besatzung in der Regel aus einem Kapitän, einem Steuermann, zwei bis vier Matrosen sowie einen oder zwei Auszubildenden, die ganzjährig für Fangfahrten auslaufen. Dabei dauert es in der Fischerei nach Weißfischarten vier bis zehn Tage bis ein Kutter wieder den Hafen ansteuert. Insgesamt werden pro Jahr etwa 35 bis 40 Fangreisen durchgeführt.

Hier die Iris. Ihr Ziel sind dabei die Seelachsbestände, die sie mit einem Grundschleppnetz aus dem Meer holt.
Mit einer Motorleistung von 1020 KW bei einer Länge von über 35 Metern ist die Iris das „stärkste“ Schiff der Flotte. Die Manschaft versucht bei jeder Fangfahrt die Schiffskapazität von 75 t Fisch zu erreichen.

20 Mai 2015

Umweltschützer

Eine V DO 228 des MFG 3 (Marinefliegergeschwader)  "Graf Zeppelin" aus Nordholz.


Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums und des Havariekommandos  Cuxhaven wird mit der DO 228 die Nord- und Ostsee nach Umweltsündern und - sünden abgesucht. Man kann sie auch die Umweltschützer nennen. Ihr Auftrag ist die Jagd auf Ölsünder.

Die Grundlage dieser Aufgabe ist die vertragliche Vereinbarung der Begrenzung von Ölverschmutzungen vor den Küsten und auf den Meeren, dem sogenannten MARPOL-Abkommen, das am 2. Oktober 1983 in Kraft trat. Die „marine pollution“, die stetig anwachsende Verschmutzung der Gewässer, war der Anlass, Richtlinien und Verträge zu erarbeiten, die das Verklappen von Altöl, das Waschen und Spülen von Schiffstanks auf See und viele weitere Maßnahmen (u.a. Führen von Ölbilanzen auf Schiffen etc.) reglementieren und sanktionieren.

Die Maße der DO 228

SpannweiteTragfläche: 16,97 m
Flächengröße                : 32,0 m2
Spannweite Höhenruder : 6,45 m
Länge         : 16,56 m
Höhe           : 4,86 m
Radstand    : 3,30 m
Propellerdurchmesser : 2,69 m

Bis März 2010 wurden 4.116 Verschmutzungen entdeckt und 565 Verursacher konnten durch die Behörden ermittelt werden.
Wieviele es bis heute sind kann ich nicht feststellen. An unserem Himmel sehe ich die/das Flugzeug öfter und ich finde es gut dass es auch bis weit hinaus aufs Meer auf die Umwelt geachtet wird.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

01 Mai 2015

Bootsaison eröffnet

Seit einiger Zeit hat die Bootsaison begonnen und auch bei uns wurden die Sport, und Segelbotte am 17. April zu Wasser gelassen.
Da bei uns keine größeren Slippanlagen vorhanden sind, werden die meisten Boote mit einem Kran zu Wasser gelassen. Dazu werden die Boote im alten Fischereihafen aufgestellt und dann nach und nach vom Trailer ins Wasser gehoben.

Slippen (von engl. schlüpfen, gleiten) bedeutet in der Schifffahrt, Wasserfahrzeuge mit Hilfe eines Bootstrailers oder Slipwagens zu Wasser zu lassen oder aus dem Wasser holen.

Üblich ist dies insbesondere für Jollen, Sportboote und Sportkatamarane. Normalerweise benötigt man dazu eine Slipanlage (auch kurz Slip genannt). Das ist eine schräge Rampe, die bis ins tiefere Wasser hinein befestigt ist. In den meisten Häfen und bei Segelvereinen ist eine solche Slipanlage vorhanden. Öffentliche Slipanlagen findet man auch an öffentlichen Gewässern wie Wasserstraßen, Seen, Flüssen und im Küstenbereich. Ist das Ufer hinreichend flach, kann jedoch auch direkt vom Strand bzw. Ufer aus geslippt werden. Das Slippen gehört auch zu den zentralen Kompetenzen von Einrichtungen der Wasserwacht oder Feuerwehr für ihre Schlauchboote, Mehrzweckboote oder Rettungsboote.

Hochbetrieb