31 März 2018
17 März 2018
Wirtschaftlichen Wiederaufschwung
Für Cuxhaven ist Siemens ein wichtiger Bestandteil zum zum wirtschaftlichen Wiederaufschwung in Cuxhaven. Auch für Siemens ist es ein großer Schritt. Seit 20 Jahren hat Siemens in Deutschland kein komplett neues Werk mehr errichtet. 200 Millionen € wurden dafür investiert.
Es soll die weltweit größte und effizienteste Fabrik für Offshore-Windturbinen sein.
Die Offshore-Windturbinen mit acht und mehr Megawatt Leistung, die Siemens hier bauen will, wiegen etwa so viel wie das weltgrößte Verkehrsflugzeug, der Airbus A380.
Der Weltmarktführer beim Bau von Offshore-Windturbinen wird, so heißt es offiziell, jährlich eine dreistellige Zahl von Windkraftwerken in Cuxhaven endmontieren.
Bei Siemens entstanden so 1000 neue Arbeitsplätze. Dazu kommen neue Arbeitsplätze von Zuliefererunternehmen und Zulieferern die hier neu ansiedeln. Außerdem erwartet man Zuwachs in Hotels, Gastronomie, Logistik, Einzelhandel und Handwerk.
2008 fing Siemens mit der Standortsuche an. 52 Standorte in ganz Europa kamen in Frage. Dadurch das Ambau bereits in Cuxhaven war, bekamm Siemens eine Sicherheit, das hier eine Schwergutfertigung möglich und sinnvoll ist.
Neuerdings wird auch der Import der Windkraftbranche über Cuxhaven organisiert. Der dänische Konzern Vestas, wie Siemens einer der größten Hersteller der Welt, führt über den Hafen der Stadt seine Windturbinen für die Montage an Landstandorten in Deutschland ein.
Vor vier Jahren sah das anders aus. Bremerhaven hatte das Windkraft-Geschäft im Griff. Durch die Hafenerweiterungen mit Schwerlastrampen, die Lage direkt an der Nordsee und die reichlich vorhandene Flächen, verbesserte sich die Situation für Cuxhaven.
Mit der Ansiedlung von Siemens setzte sich Cuxhaven als wichtigster Standort der Windkraftindustrie an den deutschen Küsten durch. Der gesamte Nord- und Ostseemarkt kann von der Elbmündung aus unabhängig von Ebbe und Flut mit Schwerlastteilen bedient werden.
Am Dienstag, 20.3.18 sollen die ersten Offshore-Windturbinen aus dem neuen Siemenswerk auf ein Spezialschiff verladen werden.
Es soll die weltweit größte und effizienteste Fabrik für Offshore-Windturbinen sein.
Die Offshore-Windturbinen mit acht und mehr Megawatt Leistung, die Siemens hier bauen will, wiegen etwa so viel wie das weltgrößte Verkehrsflugzeug, der Airbus A380.
Der Weltmarktführer beim Bau von Offshore-Windturbinen wird, so heißt es offiziell, jährlich eine dreistellige Zahl von Windkraftwerken in Cuxhaven endmontieren.
Bei Siemens entstanden so 1000 neue Arbeitsplätze. Dazu kommen neue Arbeitsplätze von Zuliefererunternehmen und Zulieferern die hier neu ansiedeln. Außerdem erwartet man Zuwachs in Hotels, Gastronomie, Logistik, Einzelhandel und Handwerk.
2008 fing Siemens mit der Standortsuche an. 52 Standorte in ganz Europa kamen in Frage. Dadurch das Ambau bereits in Cuxhaven war, bekamm Siemens eine Sicherheit, das hier eine Schwergutfertigung möglich und sinnvoll ist.
Neuerdings wird auch der Import der Windkraftbranche über Cuxhaven organisiert. Der dänische Konzern Vestas, wie Siemens einer der größten Hersteller der Welt, führt über den Hafen der Stadt seine Windturbinen für die Montage an Landstandorten in Deutschland ein.
Vor vier Jahren sah das anders aus. Bremerhaven hatte das Windkraft-Geschäft im Griff. Durch die Hafenerweiterungen mit Schwerlastrampen, die Lage direkt an der Nordsee und die reichlich vorhandene Flächen, verbesserte sich die Situation für Cuxhaven.
Mit der Ansiedlung von Siemens setzte sich Cuxhaven als wichtigster Standort der Windkraftindustrie an den deutschen Küsten durch. Der gesamte Nord- und Ostseemarkt kann von der Elbmündung aus unabhängig von Ebbe und Flut mit Schwerlastteilen bedient werden.
Am Dienstag, 20.3.18 sollen die ersten Offshore-Windturbinen aus dem neuen Siemenswerk auf ein Spezialschiff verladen werden.
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| Bildquelle: cn-online.de |
Danach kommen sie auf ein Errichterschiffe wie dieses
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| vor Cuxhaven am 14.05.2014 |
und werden zum belgischen Offshore-Windpark Rentel transportiert, der gerade in der Nordsee gebaut wird.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Viele Grüße
Labels:
Hafen
,
Wirtschaftsraum Elbe/Weser
07 März 2018
Elbfähre Wischhafen
Die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen kann voraussichtlich erst heute wieder fahren. Das Eis taut langsam und wegen dem geringem Wasserstand können Eisbrecher erst Montagabend, bzw. Dienstag eingesetzt werden. Der geringe Wasserstand kommt durch den Ostwind, der das Wasser aus der Elbe raushält und dadurch die Flut (auflaufendes Wasser) niedriger ausfällt.
Für alle Landratten:
Kommt der Wind aus, West oder Nordwest, drückt er das Wasser gegen die Küste und in die Flüsse. Bei Sturm können dadurch die bekannten Sturmfluten entstehen.
Das Gegenteil: Kommt der Wind aus, Ost oder Nordost drückt er das Wasser raus. Dann entsteht Niedrigwasser, was manchen Schiffen dann Schwierigkeiten beschert. Zum Beispiel konnten deswegen einige ostfriesische Inseln nicht von Schiffen angefahren werden, weil sie einen zu großen Tiefgang haben.
Für alle Landratten:
Kommt der Wind aus, West oder Nordwest, drückt er das Wasser gegen die Küste und in die Flüsse. Bei Sturm können dadurch die bekannten Sturmfluten entstehen.
Das Gegenteil: Kommt der Wind aus, Ost oder Nordost drückt er das Wasser raus. Dann entsteht Niedrigwasser, was manchen Schiffen dann Schwierigkeiten beschert. Zum Beispiel konnten deswegen einige ostfriesische Inseln nicht von Schiffen angefahren werden, weil sie einen zu großen Tiefgang haben.
Eisbrecher müssen einen gewissen Tiefgang haben. Der war jedoch in Wischhafen erst jetzt gegeben. Ab heute, Mittwoch, soll der Fährbetrieb also wieder funktionieren. Ich denke das bekommen die hin und dann fährt sie wieder diesen Weg.
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| Quelle: Google Maps |
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Viele Grüße
Labels:
Schiffe
03 März 2018
Unser Hafen
Als die Dampfmaschine entstand eröffneten sich auch neue
Perspektiven für die Hochseefischerei in Cuxhaven.
Ab 1885 veränderten sich die Häfen, auch in Cuxhaven. Zu diesem Zeitpunkt hat man Cuxhaven an die Bahnlinien Richtung Hamburg und Bremen angeschlossen. Das brachte Cuxhaven als Hamburgs Außenposten an der Nordsee in die Pole Position. Der Hafen von Cuxhaven gehörte damals noch zu Hamburg. Den Hamburgern war schon bewusst, welche Vorteile dadurch hatten, hielten sich aber dennoch zurück, um die Interessen ihrer eigenen Fischmärkte nicht zu gefährden. Die meisten Fischereifahrzeuge. Im Bereich der Elbe waren ohnehin in Finkenwerder und Blankenese beheimatet.
Der Cuxhavener Fischereibetrieb war dagegen eher klein. Grade mal 18 Fischer.
Ab 1885 veränderten sich die Häfen, auch in Cuxhaven. Zu diesem Zeitpunkt hat man Cuxhaven an die Bahnlinien Richtung Hamburg und Bremen angeschlossen. Das brachte Cuxhaven als Hamburgs Außenposten an der Nordsee in die Pole Position. Der Hafen von Cuxhaven gehörte damals noch zu Hamburg. Den Hamburgern war schon bewusst, welche Vorteile dadurch hatten, hielten sich aber dennoch zurück, um die Interessen ihrer eigenen Fischmärkte nicht zu gefährden. Die meisten Fischereifahrzeuge. Im Bereich der Elbe waren ohnehin in Finkenwerder und Blankenese beheimatet.
Der Cuxhavener Fischereibetrieb war dagegen eher klein. Grade mal 18 Fischer.
Als Schutzhafen für die Segelfischer war Cuxhaven für die
Hamburger wichtig. In den Jahren 1883
bis 1905 gingen 106 Schiffe – die meisten in den Winterstürmen – in der Nordsee
verloren. Das war ein Grund, warum sich der Hamburger Senat 1889 zum Bau des
ersten kleinen Fischerhafens entschloss. Die Kosten? 600 000 Mark.
Nach drei Jahren war das neue Hafenbecken fertig. Es maß
etwa 220 Meter in der Länge und rund 130 Meter in der Breite, bei einem
Tiefgang von drei Metern. Die östliche Seite des kleinen Hafenbeckens ist der
heutige Lübbertkai. Die Fischhallen I und II und die erste Auktionshalle kamen
später hinzu. Dieser Fischerhafen bildete die Basis für den 1908 gegründeten
staatlichen Seefischmarkt. Voraussetzung dafür war die Gründung einer
Fischdampferreederei. Deren Gegner saßen in Geestemünde, Hamburg und Altona,
die einen Fischumschlagplatz in Cuxhaven unbedingt verhindern wollten.
Es gelang durch Albert Ballin der Aufbau einer Flotte von Fischdampfern, die mit ihren Fängen regelmäßig Cuxhaven anliefen. Der Cuxhavener Seefischmarkt war geboren!
Es gelang durch Albert Ballin der Aufbau einer Flotte von Fischdampfern, die mit ihren Fängen regelmäßig Cuxhaven anliefen. Der Cuxhavener Seefischmarkt war geboren!
Man sollte es nicht glauben.. Die Entwicklung war rasant.
Damals gab es noch 32 Fischdampfer und der Hafen konnte kaum die zahlreichen anderen
Segelfahrzeuge aufnehmen.
Dann kam der erste Weltkrieg. Nach dem Krieg sollte die
Fischerei dazu beitragen, dringend benötigte Lebensmittel für die hungernde
Bevölkerung zu beschaffen. Das beschleunigte die Hamburger Pläne für eine
wesentliche Vergrößerung des Fischereihafens in Richtung Süden.
Fast sechs Millionen Mark bewilligte der Hamburger Senat für den Bau eines Anschlusshafens von rund 650 Meter Länge und knapp 80 Meter Länge. Am Ende verteuerte sich der Bau schon damals auf das zehnfache.
Fast sechs Millionen Mark bewilligte der Hamburger Senat für den Bau eines Anschlusshafens von rund 650 Meter Länge und knapp 80 Meter Länge. Am Ende verteuerte sich der Bau schon damals auf das zehnfache.
Obwohl die Fischwirtschaft zurück gegangen ist, hat sich der
Hafen als bedeutender Fischereistandort in Deutschland gehalten.
35 Fischverarbeitungsbetriebe mit ca. 1000 Beschäftigten sind immer
noch in Cuxhaven beheimatet. Zusätzlich
gibt es noch eine kleine Flotte Krabbenfischer.
| Blickrichtung von der Einfahrt aus |
Der Alte Fischereihafen wurde Anfang 2017 vom
niedersächsischen Hafenbetreiber Niedersachsen Ports an die Cuxhavener Plambeck
Holding verkauft. Der alte Fischereihafen soll in den kommenden Jahren umgebaut
werden.
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| Blickrichtung vom Hafenende des AFH |
So in etwa soll der alte Fischereihafen nach dem Umbau aussehen. Bloss über den Hoteltower (ganz hinten) an der Hafeneinfahrt ist man sich noch nicht einig.
Wichtige wirtschaftliche Teile des Hafens sind die RoRo
Anlagen. Dort werden Neufahrzeuge gelagert und verschifft. Containerumschlag findet
auch statt. Erfolgreich ist der Hafen auch im Umschlag von von Anlagenteilen
für Offshore-Windparks. Großkomponenten wie Turmsektionen, Rotorblätter und
Maschinenhäuser für Windenergieanlagen an Land werden umgeschlagen.
Für den Fährverkehr
nach Helgoland, sowohl Personenverkehr als auch Wirtschaftsverkehr, gibt es
separate Kais, oder wir man mancherorts sagt “Pier“ oder “Kaje“ An der alten
Liebe legte bis 2017 der HSC "Halunder Jet" an der den Fährverkehr von Hamburg
über Cuxhaven nach Helgoland unterhielt. Ab 2018 soll ein neues Schiff eingesetzt werden. Vom Fährhafen Cuxhaven fährt ebenfalls
einmal täglich das Seebäderschiff “Helgoland“ hier zu sehen nach Helgoland. Die MS “Helgoland“
ersetzt die bis 2016 eingesetzte “MS Atlantis“
Es soll sich noch einiges verändern. Ich werde darüber berichten.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Viele Grüße





