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08 April 2016

Tatverdächtigen Adlermörder ermittel

Im Fall des toten Seeadlers hat die Staatsanwaltschaft Stade, einen Tatverdächtigen 65 jährigen Mann ermittel. Mehrere Zeugen hatten einen Mann beobachtet, der sich mit einer Langwaffe in unmittelbarer Nähe des Adlerhorstes aufgehalten hat. Kurze Zeit später haben die Zeugen einen Schuss gehört. Der Mann, gegen den nun ermittelt wird, besitzt einen Jagdschein und hat in der Nähe des Tatortes Grundbesitz. Durch den geschützten Adler ist dieser Grundbesitz nicht frei verfügbar. Mögliche Planungen für eine Windkraftanlage könnte eventuell ein Motiv sein. Ohne Adler steigt der Wert des Grundstücks erheblich. Leider weiß ich nicht genau ob in der Nähe besonders geschützter Tiere überhaupt eine Windkraftanlage gebaut werden darf. Wahrscheinlich nicht.

Der Beschuldigte lässt sich von einem Anwalt vertreten und hat sich zum Tatvorwurf bisher nicht geäußert. Bisher wurde noch nicht entschieden, ob es einen Strafbefehl, oder zu einer Anklage kommt. Nach unserem Bundesnaturschutzgesetz drohen bis zu 5 Jahren Gefängnis.
Unsere Zeitung berichtet, dass der Staat den finanziellen Vorteil abschöpfen kann und dabei ist es egal, ob der Grundstückseigentümer der Täter war oder nicht. In Blankenese soll es mal dazu gekommen sein das der Staat sich den freien Elbblick nachdem Bäume gefällt wurden vom  Eigentümer bezahlen lies.
Meine Meinung ist, dass bei solchen Taten der Wertzuwachs vom Staat eingezogen werden sollte.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

28 Februar 2016

Seeadler erschossen

Am 10. Februar wurde in der Nähe der Gemeinde Balje, ein erschossener Seeadler in seinem Horst aufgefunden. Sowohl der Naturschutzbund Nabu, als auch der zuständige Landkreis, haben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stade erstattet.

Quelle: de.wikipedia.org
Zunächst wurde von einem toten weiblichen Seeadler ausgegangen. Denn bei der äußeren Bestimmung von Greifvögeln kann man fast nur nach Gewicht und Größe des Tieres gehen. Gemeinsam haben Nabu, WWF und Privatleute inzwischen eine Belohnung von 13500 € zur Ergreifung des Täters ausgesetzt. In Nds sollen es 44 Seeadlerpaare,  insgesamt  aber wohl etwa 200 Seeadler geben.

Das erschossene Tier war in einem gutem Ernährungszustand.
Der Seeadler-Betreuer des Landes Niedersachsen, Peter Görke, sagt es gibt es keine Zweifel daran, dass das Tier erschossen wurde. Der Adler habe ein sechs bis acht Millimeter großes Einschussloch aufgewiesen. Es soll im Leibniz-Institut für Zoo und Wildforschung in Berlin genauer untersucht werden.

Ich stelle mir die Frage wer und warum jemand so etwas macht. Adler sind sehr schöne Tiere, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass sie jemandem schaden.

Sollte ich Neues über die Tat erfahren, werde ich es hier berichten.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

25 April 2015

Störche

Als wir letztens im Landkreis unterwegs waren hat mein Schatz ein Storchennest entdeckt. Für sie war es das erste Mal dass sie freilebende (außerhalb eines Tierparks) lebende Störche sieht. und dementsprechend war ihre Begeisterung. Es war in einem kleinen Dorf durch das wir zufällig durchkamen..