Am 27.03. habe ich erst berichtet wie viele Nutztiere in Nds von Wölfen gerissen wurden. Vor wenigen Tagen kam an die Öffentlichkeit, dass vor einem Jahr in der Cuxhavener Küstenheide mindestens 1 Heckrindkalb von einem Wolf gerissen wurde. Insgesamt gingen 4 Heckrindkälber verloren, aber nur von einem hat man eine Probe genommen und einen Wolfsriss nachgewiesen. Meine Vermutung ist das alle Tiere von einem, oder mehreren Wölfen gerissen wurden. Damals war noch das Land Niedersachsen Besitzer der Heideflächen, die von Konikpferden, Wisente und Heckrindern beweidet wurden. Dem Verantwortlichen vor einem Jahr wurde nach dem Vorfall nahegelegt die Angelegenheit nicht an die große Glocke zu hängen.
Das Küstenheidegebiet um Berensch-Arensch ist nicht nur Naturerbe, sondern auch beliebtes Touristen- und Erholungsgebiet, das von Spaziergängern und Reitern viel genutzt wird.
Jetzt steht der Verdacht im Raum, dass die Tierrisse verschwiegen werden sollten, um keine touristischen Einbrüche zu bekommen. Erst heute haben wir einen Spaziergang durch diese Küstenheide gemacht. Angst hätte ich wahrscheinlich keine, wenn mir ein Wolf begegnet, vorsichtig wäre ich aber. In Ihlienworth (25 Km von hier) wurde gestern wieder ein junges, 300 Kilogramm schweres Rind gerissen. Die Wölfe scheinen sich im Cuxland wohl zu fühlen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße