30 August 2013

Besichtigung Museumsschiff Elbe 1 Teil 2

Nun gehts weiter auf meinem Rundgang.


Hier runter kommen wir in den Generatorenraum. Drei Diesel-Gleichstromaggregate sorgen auf See rund um die Uhr für die Stromversorgung. Im Hafen gibt es dafür einen Landanschluss.

Verbindung zur Brücke
Diese große Schalttafel übernimmt die Stromverteilung.

Die Kombüse
Funkraum
Offiziersmesse
Da geht’s zum Feuerturm

Bei den folgenden Aufnahmen habe ich einfach die Cam blind in den Schacht gehalten, und von unten nach oben fotografiert.
Das Innere des Turms in dem sich oben das Laterne befindet

Auf dem linken Schild, innerhalb der Vitrine steht:
Für diese Glühlampe wurde das Feuerschiff gebaut und 40 Jahre in Dienst gehalten


Vorne auf dem Schild steht: Das ist eine 1500 Wattbirne der Feuerschiffslaterne
15 m über der Wasserlinie
Tragweite des Lichts 17 Seemeilen = 31,5 Km

Und das ist die Außenansicht

Ich hoffe es hat Euch gefallen. Bald folgt der dritte und letzte Teil. 

Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende. 
Bleibt gesund und munter.

Viele Grüße

25 August 2013

Besichtigung Museumsschiff Elbe 1



Im Juni habe ich ja bereits ein wenig über das Feuerschiff Elbe 1 (Bürgermeister O’Swald II) berichtet. Elbe 1 ist eigentlich eine Position an der früher Feuerschiffe lagen um den Schiffen den Weg zu weisen, Wetterdaten durchzugeben usw. Sie lagen immer an der gleichen Position und sind auf Seekarten als Navigationshilfen eingetragen.  Das bemannte Feuerschiff enthält ferner Schlaf- und Aufenthaltsräume für die Mannschaft und zusätzliche Räume für eventuelle Schiffbrüchige.
Aus verschiedenen Gründen (z.B.verändertes Fahrwasser) hat das Feuerschiff im Laufe der Zeit auf 5 Positionen gelegen. Eine Veränderung der Position kann zum Bsp auch eine Veränderung der Gefahrenstelle sein.
Diese Position war die äußerste Seeposition vor der Elbe. Seit Januar 2000 ist diese Position lediglich mit einer Leuchttonne gekennzeichnet. Das letzte bemannte Feuerschiff auf dieser Position war die Bürgermeister O’Swald II, das heutige Museumsschiff Elbe 1. Es war das Größte deutsche Feuerschiff.

Die Bauzeit von Bürgermeister O’Swald II  vom Auftrag am 12.Feb. 1939 hat bis zur Fertigstellung 10 Jahre gebraucht. Das lag am Krieg weil damals der Bau von Kriegsschiffen Vorrang hatte, außerdem wurde der Rohbau damals von der deutschen Wehrmacht versenkt um nicht in Feindeshand zu fallen. Nach Kriegsende wurde das Schiff wieder gehoben, aber infolge Materialsmagels verzögerte sich die Fertigstellung. In diesem Zeitraum hat ein Reservefeuerschiff die Position besetzt.

Von 1959 bis 1988 war die Besatzungsstärke ca 12 - 14 Mann, die jeweils 2 Wochen an Bord, danch 2 Wochen an Land waren.

Nun meine Bilder von der Besichtigung.


An Bord befinden sich 3- 4 Hauptamtliche Mitarbeiter die das Schiff warten, reparieren usw., und ein ehrenamtlicher Museumsführer der sich auf der Brücke aufhält und Fragen beantwortet. Ansonsten muss man sich alleine zurechtfinden, jedoch ist ein Rundgang gut ausgeschildert.


Blick nach vorne


und nach hinten

auf die Brücke
 
Durch diesen Eingang kommt man in den sogenannten Kettenkasten. Dort liegen die beiden schweren Ankerketten. Die über steuerbord geleitete Ankerkette ist ca. 350 m lang (Steuerbordanker 1025 Kg) und kommt auch heute noch bei den Fahrten zum Einsatz.



Der Stationsanker ist ein 3000 Kg schwerer Pilzanker mit einer Kette von 250 m.

Hier geht’s weiter zur nächsten Station. Wer noch Lust habt folgt mir einfach ;-)

Wir kommen jetzt zur Rudermaschine

Da ist nicht viel zu sehen also gehen wir weiter in den Hauptmaschinenraum.
Es geht weiter abwärts




Und da sind wir, im Hauptmaschinenraum.
Sorry für die schlechte Bildqualität.



Vielleicht hat Euch meiner Rundgang bisher gefallen. In Kürze gibt es die Fortsetzung davon, denn meine Besichtigung ist noch nicht zu Ende.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag. Bleibt gesund und geniesst das Leben.
Es grüßt Euch


14 August 2013

Bremerhavener Festwoche Teil 2

Hier nun wie versprochen Teil 2 der Bremerhavener Festwoche. Die Küstenwache war selbstverständlich auch vertreten.
Küstenwache BP 24
BP 24 "Bad Bramstedt". Einsatzgebiet: Einsatzabschnitt Nord- und Ostsee, im Küstenmeer und auf hoher See

Name     "Bad Bramstedt"
Länge                                65,90 m
Breite                                10,60 m
Tiefgang                            3,20 m
Gesamtgewicht                 880 Tonnen
Höchstgeschwindigkeit    21,5 Knoten


Die 2012 gebaute NORDERGRÜNDE (IMO 9641778) wurde am 02.11.2012 beim WSA Bremerhaven in Dienst gestellt. Am Vorabend hat sie auf der Weser ihre beiden Feuerlöschmonitore getestet. Sie kann sich sogar selbst in einen Wasserschleier hüllen.


Jetzt möchte ich Euch noch ein paar alte Dampfschiffe zeigen von denen ich nicht einmal wusste das es sowas gab und noch gibt. Hier liegen sie anlässlich der Bremerhavener Festwoche.

Die Schiffe, besser gesagt Boote, im Einzelnen. Klickt drauf um die Bilder zu vergrößern.

Ich hoffe Euch haben die Bilder gefallen. Auch die Marine war an den Tagen mit einem Kreutzer vertreten. Die Bilder davon zeige ich ein andermal.

Bleibt gesund.
Viele Grüße