30 Dezember 2016

2016 geht zu Ende

Siemens baut eine Fabrik für Windturbinen in Cuxhaven ( investiert dafür 200 Millionen Euro.).
Nach Stute Logistics hat sich nun ein weiterer Zulieferer, Nordmark, an den Standort Cuxhaven gebunden.  Im kommenden Jahr wollen sie dort mit dem Bau eines Werkes zur Bearbeitung von Gussteilen für Windenergieanlagen beginnen. Das dänische Familienunternehmen folgt damit als Zulieferer dem Anlagenhersteller Siemens an den Standort des Deutschen Offshore-Industriezentrums.
Ein weiteres Unternehmem das die Lackierarbeiten übernimmt wird wahrscheinlich ebenfalls ein neus Werk errichten. Die Verkaufsgespräche für eine erforderliche Fläche (nahe dem Siemenswerk) sehen erfolgsversprechend aus.

Der alte Fischereihafen ist verkauft. Der neue Besitzer des Alten Fischereihafens in Cuxhaven will die touristische und gewerbliche Nutzung des Areals ausbauen. Die Staatssekretärin im niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Daniela Behrens, sagte am Donnerstag bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags, sie freue sich, dass das Hafengebiet aus seinem „Dornröschenschlaf“ gerissen werde. „Vor allem touristische und gastronomische Entwicklung, Büros und Hotels werden zukünftig den Alten Fischereihafen ausmachen“, sagte Behrens. In einem Bieterverfahren hatte Niedersachsen Ports der Cuxhavener Plambeck Holding den Zuschlag für das 58?000 Quadratmeter große Areal erteilt. Die Krabbenkutter sollen im alten Fischeihafen bleiben.

Die Stadt Cuxhaven hat das Bahnhofsareal gekauft. Nach sechs Jahren mit zum Teil zähen Verhandlungen hat die Stadt Cuxhaven jetzt das 35 000 Quadratmeter große Bahnhofsareal mit seinem maroden Empfangsgebäude für 1,2 Millionen Euro von der Deutschen Bahn AG gekauft. . Die extra für diesen Zweck gegründete Bürgerbahnhof Cuxhaven eG hat gestern kurz darauf das Empfangsgebäude und das Grundstück, auf dem es steht, für 220 000 Euro plus Nebenkosten von der Stadt erworben. „Unser erklärtes Ziel ist, Ende 2017 in den sanierten Bahnhof einziehen zu können“, sagt Michael Glenz, Vorstandsmitglied der Bürgerbahnhof Genossenschaft.

Das sind, rückblickend auf das Jahr 2016, ein paar positive Erfolge für die Stadt Cuxhaven.

Persönlich habe ich ebenfalls das vergangene Jahr positiv in Erinnerung. Mein Schatz hat mich immer wieder bei meinem Ehrenamt unterstützt. Wir haben privat sehr schöne Zeiten miteinander verbracht, hatten viel Spaß, und dass obwohl es mir gesundheitlich nicht immer gut ging. Trotzdem war es ein schönes Jahr. Im August Familienbesuch von ihr, im Oktober kam dann Familienbesuch von mir. Beide Besuche waren für uns sehr schön und wir haben es genossen.

Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

29 Dezember 2016

Tiefdruckgebiet Barbara

Mittwoch, 28. Dezember 2016,
Die kleine friesische Insel Wangerooge wurde von dem Sturmtief Barbara der letzten Tage ganz besonders arg gebeutelt. Am 2. Weihnachtstag gab es einen massiven Abbruch der Strandkante an der Urlaubsinsel. „Der Schaden beträgt um die 350.000 Euro“ Doch damit nicht genug: Nur zwei Tage später werden am Mittwoch fünf große Container an den Strand gespült.

Das Sturmtief "Barbara" hat vor allem auf der Ostfriesischen Insel Wangerooge deutliche Spuren hinterlassen. Am zweiten Weihnachtstag gab es dort einen massiven Abbruch der Strandkante an der Urlaubsinsel. Frustrierend, findet das Bürgermeister Dirk Lindner (parteilos). Der Schaden betrage rund 350.000 Euro. Zudem muss die Verwaltung mit einem weiteren, tonnenschweren Problem auseinandersetzen. Am Mittwoch wurden fünf Schiffscontainer angespült. Der Sturm hatte die riesigen Frachtkisten vermutlich in den vergangenen Tagen von einem Schiff ins Meer geschleudert. Mittlerweile wurden auch auf Spiekeroog vier Container und auf Norderney drei weitere angespült. Sie stammen offenbar vom gleichen Containerschiff.

Container als Sicherheitsrisiko

Herrenlose Container können zu einer großen Gefahr für die Schifffahrt werden. Wenn sie nicht komplett untergehen und nur knapp unter der Wasseroberfläche treiben, kann dies bei Kollisionen zu schweren Unfällen führen. Je nach Ladung können auch gefährliche Stoffe oder Chemikalien in die Umwelt austreten.

Viel Zeit zur Bergung der gestrandeten Schiffsfracht bleibt offenbar nicht. Denn laut den Wettervorhersagen hat sich für den Jahresbeginn bereits ein weiterer Sturm angekündigt.

Vor der Nordseeinsel Wangerooge ist ein Frachter in Schräglage geraten. Das hat die Wasserschutzpolizei bestätigt. Die "Glovis Corona" war auf dem Weg von Hamburg in den Mittleren Osten. Das Schiff hat nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen neben Lkw auch Panzer geladen. Für wen die Panzer bestimmt sind und woher sie stammen, ist unklar. Offenbar war die Ladung während eines Sturms nach Weihnachten verrutscht und hatte den Frachter so in Schlagseite gebracht. Der Mannschaft ist es inzwischen gelungen, das Schiff ein Stück weit aufzurichten. Am Freitag kann es möglicherweise Bremerhaven anlaufen.


Ganz so harmlos war das Sturmtief wohl nicht.. Solche 40ft  Container haben ein Außenmaß von 12,19 m. Bei uns, etwas weiter oberhalb, wurden nur Teile vom Hafen überflutet.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

27 Dezember 2016

Body Cams in Nds.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat am 12.12.2016 den Startschuss für das Pilotprojekt zum Einsatz von so genannten Bodycams bei der niedersächsischen Polizei gegeben.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen begrüßt die Einführung der "Body Cams". In Hessen habe man sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
Niedersachsens Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel kritisierte den Start des niedersächsischen Pilotprojekts dagegen: Derzeit fehle es an einer speziellen Rechtsgrundlage für den Probebetrieb der Kameras. Anders als vom Innenministerium behauptet, sei der Datenschutz im Vorfeld nicht an dem Probebetrieb beteiligt worden.


Schon immer war ich für einen gewissen Datenschutz, aber ich denke, dass unsere Datenschützer schon lange über ihr Ziel gehen. Wenn es um den Schutz der Bevölkerung/Allgemeinheit geht, sollte der Datenschutz einer einzelnen Person (wenn es sich um Mörder, Totschläger, Vergewaltiger, Terroristen) handelt aufgehoben werden.
Ich habe kein Problem damit, wenn öffentliche Plätze, Veranstaltungen oder neuralgische Punkte videoüberwacht werden. Durch diese Überwachung kann vielleicht kein Verbrechen verhindert werden, doch eine Verfolgung, Fahndung, ein Nachweis/Beweis wäre bestimmt öfter möglich, als es bisher der Fall ist.

Die Datenschützer nerven. Gegen fast alles haben sie Einsprüche, sind dagegen und und und...
Es geht um mehr Sicherheit, das Täter hinterher schneller gefasst werden können, oder zumindest darum, dass hinterher möglicherweise Beweise vorliegen. Eins der letzten vielen Beispiele dafür konnten wir im Berliner U-Bahnhof sehen, als eine Frau die Treppe runtergetreten wurde.

Noch einmal: Datenschutz muss sein, aber an den richtigen Stellen und in Maßen.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

08 Dezember 2016

Küstenschutz/Hochwasserschutz

Am 5.12. war es drei Jahre her, dass Orkan Xaver auf die norddeutsche Küste prallte und 2 Tage lang schwer gewütet hatte. In diesen zwei Tagen hatten wir 4 Sturmfluten. Feuerwehr und THW füllten 7000 Sandsäcke und brachten sie nach Sahlenburg um eine Überschwemmung zu verhindern. Ich berichtete damals hier darüber.
Praktisch in letzter Minute konnte der bevorstehende Katastrophenalarm abgewendet werden. Sahlenburg hatte damals sehr, sehr viel Glück gehabt. Ein Jahr später, sollte der Hochwasserschutz für die Sahlenburger Wolskersmarsch verbessert werden.
Soweit ich erfahren konnte, war das NLWKN (Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit der Planung hierfür beschäftigt. Jetzt sollen die Pläne wieder auf Eis liegen.

Zwar gehört die Wolskermarsch in Sahlenburg noch nicht zu unserem Verbandsgebiet. Die „Xaver“-Sturmfluten haben aber allen vor Augen geführt, wie sehr ein Deich für die Wolskermarsch notwendig ist, um für alle in Cuxhaven gleiche Deichsicherheit zu erlangen sagt der Deichverband am 9.12.2013 in einer Presseerklärung.

Man munkelt, dass ein Deichbau in Sahlenburg durch die Gastronomie verhindert wird. Die Gäste haben dann vom Hotelzimmer aus, ebenso wie von den Cafés und Restaurants, nicht mehr den freien Blick aufs Wattenmeer. Es muss anscheinend erst etwas passieren ehe ein Deich, oder zumindest ein verbesserter Hochwasserschutz in Sahlenburg gebaut wird. Wenn das Gerücht stimmt, das die Gastronomen den Deichschutz blockieren, dann sind sie es bestimmt auch die als Erste am lautesten um Hilfe rufen, wenn die Wassermassen sich mal wieder auf Cuxhaven zubewegen.

Unabhängig davon, wer oder was den Hochwasserschutz blockiert, verstehe ich nicht wieso der menschliche Schutz und deren Unversehrtheit nicht höher bewertet wird.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße