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30 August 2026
Bootsunfall am Leitdamm
Am 7. August 2026 haben die Seenotretter (DGzRS) fünf Menschen aus Lebensgefahr gerettet, darunter drei Kinder.
Ein Motorboot war nach einem Motorschaden auf den Leitdamm in der Elbmündung vor Cuxhaven getrieben worden. Der Leitdamm ist 10,4 Km lang und führt in einem Bogen von der Kugelbake Richtung Neuwerk. Er soll das Abwandern des Wattsandes in das Außenelbefahrwasser verhindern. Dadurch wird ständiges Ausbaggern der Fahrrinne verhindert.
Nun zurück zum Bootsunfall. Der Skipper hatte sich bei der Rettungsleitstelle See gemeldet, die sofort die Station Cuxhaven informiert, die sofort mit der Anneliese Kramer zum Unglücksort eilten. Auch ein Such- und Rettungshubschrauber der Deutschen Marine begab sich zum Unfallort. Mit dem Tochterboot Mathias näherten sich die Seenotretter dem verunglücktem Boot. Mit ihrer Lenzpumpe versuchten sie, den Wassereinbruch in den Griff zu bekommen, was aber nicht gelang.
Die Seenotretter retteten die fünf unverletzten Schiffbrüchigen, darunter drei Kinder die dann mit dem Tochterboot an Land gebracht wurden.
Das Boot kippte zur Seite und musste aufgegeben werden. Der Hubschrauber hatte nicht mehr eingreifen müssen. Das Boot wurde einige Tage später von einem Unternehmen geborgen und zum Abwracken gebracht.
Erst am 31. Januar war das Segel,- Traditionsschiff Ethel von Brixham am Leitdamm aufgelaufen. Vier Segler sowie ein Hund wurden von Bord gerettet. Das Schiff wurde am 2. Februarwochenende geborgen. Bei der Bergung zerbrach es in 2 Teile. Auch dieses Schiff wurde verschrottet.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
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Seenotretter
21 Januar 2018
Jahresbilanz der DGzRS
Bei jedem Wetter fahren sie raus. Die Seenotretter (DGzRS).
Cuxhaven: Jahresbilanz der DGzRS wurde vorgestellt.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat im vergangenen Jahr an Nord- und Ostsee etwa 500 Menschen aus Seenot gerettet oder aus teils lebensbedrohlichen Situationen befreit. Mehr als 2000 Einsätze hatten sie im vergangenen Jahr gab die Gesellschaft in Cuxhaven bekannt. 1.174 Einsätze gab es allein an der Ostseeküste. 58 Menschen hat die DGzRS aus Seenot gerettet, 432 vor drohenden Gefahren bewahrt, 467 Kranke und Verletzte gefahren.
Mehr als 127.000 km (das sind etwa 68575 Seemeilen) wurden von der Flotte im vergangenem Jahr zurückgelegt.
Nicht nur in deutschen Gewässern hilft die DGzRS. In 201 Fällen hat die Bremer Rettungszentrale internationale Hilfseinsätze für Deutsche koordiniert.
Heute gehören rund 60 Rettungskreuzer und -boote auf 54 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten zur Flotte der Gesellschaft.
Wir haben ja hier in Cuxhaven seit Juni 2017 einen neuen Rettungskreuzer. Ich berichtete hier darüber.
Hochachtung vor den überwiegend ehrenamtlichen Helfern die sich selbst oft genug in eigene Gefahr begeben um anderen Menschen zu helfen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Cuxhaven: Jahresbilanz der DGzRS wurde vorgestellt.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat im vergangenen Jahr an Nord- und Ostsee etwa 500 Menschen aus Seenot gerettet oder aus teils lebensbedrohlichen Situationen befreit. Mehr als 2000 Einsätze hatten sie im vergangenen Jahr gab die Gesellschaft in Cuxhaven bekannt. 1.174 Einsätze gab es allein an der Ostseeküste. 58 Menschen hat die DGzRS aus Seenot gerettet, 432 vor drohenden Gefahren bewahrt, 467 Kranke und Verletzte gefahren.
Mehr als 127.000 km (das sind etwa 68575 Seemeilen) wurden von der Flotte im vergangenem Jahr zurückgelegt.
Nicht nur in deutschen Gewässern hilft die DGzRS. In 201 Fällen hat die Bremer Rettungszentrale internationale Hilfseinsätze für Deutsche koordiniert.
Heute gehören rund 60 Rettungskreuzer und -boote auf 54 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten zur Flotte der Gesellschaft.
Wir haben ja hier in Cuxhaven seit Juni 2017 einen neuen Rettungskreuzer. Ich berichtete hier darüber.
Hochachtung vor den überwiegend ehrenamtlichen Helfern die sich selbst oft genug in eigene Gefahr begeben um anderen Menschen zu helfen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
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Seenotretter
17 November 2017
Fortsetzung Maschinenraumbrand vom 15.11.17
Die Schiffsbrandbekämpfung auf der „World Calima“ ist relativ glimpflich verlaufen. Der Brand war gelöscht. Das Schiff ist sicher nach Helgoland verbracht worden. Leider bekomme ich keine weiteren Informationen was weiterhin mit dem Schiff geschehen wird. Meine Vermutung ist, dass es in eine Reparaturwerft fährt, oder geschleppt wird, wo die Schäden behoben werden. Es war zum Glück ein Unfall und kein Unglück, bei dem niemand verletzt wurde.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
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Feuerwehr
,
Seenotretter
16 November 2017
Maschinenraumbrand auf Windparkschiff
15.11.2017
Maschinenraumbrand auf Windparkschiff nordwestlich von Helgoland
Gestern Mittag am 15.11.17 ist auf einem Windparkschiff, der „World Calima“, ein Feuer ausgebrochen. Gegen 8:20 Uhr gind die Notrufmeldung über einen automatischen Seenotruf bei der Seenotrettungsleitung der DGzRS in Bremen ein. Sofort lief die Hermann Marwede von Helgoland aus und nahm Kurs auf die Unglücksstelle. Die „World Calima“ befand sich zu dieser Zeit etwa 18 Seemeilen (ca. 33 Kilometer) nordwestlich der Insel Helgoland im Windpark „Nordsee Ost“. An Bord 8 Techniker und fünf Besatzungsmitglieder.
Die Hermann Marwede traf um 9:40 Uhr ein. Eine viertel Stunde später erreichten auch vier Schiffe aus einem Nato-Marineverband bei der „World Calima“ ein. Die Seenotretter bestimmten das deutsche Minenjagdboot „Sulzbach-Rosenberg“ zum Einsatzleiter vor Ort (On-Scene Co-ordinator).
Die Windparktechniker wurden vom Tochterboot der Hermann Marwede übernommen und brachte sie auf den Seenotrettungskreuzer. Die Bestazung blieb an Bord.
Vom Seenotretter stellten ein starke Verbindung her und nahmen den Havaristen auf den Haken. Begleitet wurde der Schleppverband von der „Sulzbach-Rosenberg“.
Der Seenotrettungskreuzer Anneliese Kramer aus Cuxhaven, brachte eine Brandbekämpfungseinheit der Berufsfeuerwehr Cuxhaven nach Helgoland. Die Experten für Schiffsbrandbekämpfung sollen gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Helgoland im Inselhafen die weiteren Maßnahmen übernehmen.
Gegen 16.45 Uhr hat der Schleppverband sicher Helgoland erreicht.
Wenn ich erfahre wie es ausgegangen ist schreibe ich hier weiter.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Maschinenraumbrand auf Windparkschiff nordwestlich von Helgoland
Gestern Mittag am 15.11.17 ist auf einem Windparkschiff, der „World Calima“, ein Feuer ausgebrochen. Gegen 8:20 Uhr gind die Notrufmeldung über einen automatischen Seenotruf bei der Seenotrettungsleitung der DGzRS in Bremen ein. Sofort lief die Hermann Marwede von Helgoland aus und nahm Kurs auf die Unglücksstelle. Die „World Calima“ befand sich zu dieser Zeit etwa 18 Seemeilen (ca. 33 Kilometer) nordwestlich der Insel Helgoland im Windpark „Nordsee Ost“. An Bord 8 Techniker und fünf Besatzungsmitglieder.
Die Hermann Marwede traf um 9:40 Uhr ein. Eine viertel Stunde später erreichten auch vier Schiffe aus einem Nato-Marineverband bei der „World Calima“ ein. Die Seenotretter bestimmten das deutsche Minenjagdboot „Sulzbach-Rosenberg“ zum Einsatzleiter vor Ort (On-Scene Co-ordinator).
Die Windparktechniker wurden vom Tochterboot der Hermann Marwede übernommen und brachte sie auf den Seenotrettungskreuzer. Die Bestazung blieb an Bord.
Vom Seenotretter stellten ein starke Verbindung her und nahmen den Havaristen auf den Haken. Begleitet wurde der Schleppverband von der „Sulzbach-Rosenberg“.
Der Seenotrettungskreuzer Anneliese Kramer aus Cuxhaven, brachte eine Brandbekämpfungseinheit der Berufsfeuerwehr Cuxhaven nach Helgoland. Die Experten für Schiffsbrandbekämpfung sollen gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Helgoland im Inselhafen die weiteren Maßnahmen übernehmen.
Gegen 16.45 Uhr hat der Schleppverband sicher Helgoland erreicht.
Wenn ich erfahre wie es ausgegangen ist schreibe ich hier weiter.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
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Feuerwehr
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Seenotretter
24 August 2017
Seenotrettung. Nicht immer klappt es
Am 9.8. wurde eine Frau etwa 600 m vor der Küste von den Seenotrettern aus dem Wasser gezogen. Die Schwimmerin war in der Grimmershörnbucht schwimmen gewesen und bei ablandigem Wind immer weiter in die Elbmündung, und damit ins Fahrwasser getrieben worden. Nach dem Alarm durch die Feuerwehr Cuxhaven wurde das Tochterboot des Seenotkreuzers ausgesetzt und nahm sofort Kurs auf die Schwimmerin. Zwei Seenotretter nahmen die total erschöpfte und unterkühlte Frau an Bord und übergaben sie im Hafen dem Landrettungsdienst. Ohne unsere Hilfe hätte die Frau es nicht geschafft, beschreibt Mark Reher von der DGzRS die Situation. Die DLRG Cuxhaven und die Feuerwehr Cuxhaven hatten sich ebenfalls auf den Weg zu der Schwimmerin gemacht.
Ein weiterer Fall ging leider nicht so glimpflich zu Ende.
Am Mittwoch, 23.8.17, versuchte man in einer dramatischen Situation ein Pferd zu retten.
Eine junge Reiterin wollte mit ihrem Pferd nach Neuwerk reiten, als es kurz vor dem ersten breiten Priel zusammenbrach. Die Berufsfeuerwehr brachte mit einem Unimog einen Tierarzt zur Unglücksstelle. Trotz fast einstündiger Wiederbelebungsversuche konnte das Pferd nicht gerettet werden, es starb an einer schweren inneren Verletzung.
Es kommt zum Glück bei uns an der Küste vor Cuxhaven selten vor dass Rettungsversuche scheitern.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Ein weiterer Fall ging leider nicht so glimpflich zu Ende.
Am Mittwoch, 23.8.17, versuchte man in einer dramatischen Situation ein Pferd zu retten.
Eine junge Reiterin wollte mit ihrem Pferd nach Neuwerk reiten, als es kurz vor dem ersten breiten Priel zusammenbrach. Die Berufsfeuerwehr brachte mit einem Unimog einen Tierarzt zur Unglücksstelle. Trotz fast einstündiger Wiederbelebungsversuche konnte das Pferd nicht gerettet werden, es starb an einer schweren inneren Verletzung.
Es kommt zum Glück bei uns an der Küste vor Cuxhaven selten vor dass Rettungsversuche scheitern.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
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Seenotretter
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Wasserrettung
08 August 2017
Hier mal ein Auszug eines Wochenendes aus den Tagebüchern der Seenotrettervom letzten Wochenende
04.08.2017
Zahlreiche Einsätze für die Seenotretter auf Nord- und Ostsee
Starkwind mit sehr schweren Sturmböen haben die Besatzungen der DGzRS von der Greifswalder Oie, Freest und Großenbrode in Atem gehalten.
Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) erlebten am Donnerstag, 3. August 2017, einen arbeitsreichen Tag: Innerhalb von nur wenigen Stunden wurden sie mehr als 20 Mal alarmiert. Mann über Bord, medizinischer Notfall, Wassereinbruch und Grundsitzer – alle denkbaren Szenarien waren dabei. Am späten Nachmittag kam Starkwind mit sehr schweren Sturmböen bis elf Beaufort hinzu und führte unter anderem zur Kenterung eines Segelbootes.
Greifswalder Oie. Etwa eine Seemeile (rund eineinhalb Kilometer) südwestlich der Greifswalder Oie war gegen 17 Uhr ein neun Meter langes Segelboot mit Frau, Mann und Kind aus Berlin an Bord festgekommen. Dabei hatte das steinige Oier Riff ein Leck in das Boot geschlagen: Wassereinbruch. Mit eigenen Mitteln gelang es der Besatzung nicht, das eindringende Wasser zu stoppen. „Als wir vor Ort waren, stand es in der Kajüte bereits 30 Zentimeter hoch“, beschreibt Vormann Jean Frenzel die Situation.
Aufgrund der geringen Wassertiefe setzten die Seenotretter das Arbeitsboot HUBERTUS des Seenotrettungskreuzers EUGEN aus. Zunächst übernahmen sie den Jungen und die Frau von dem Segelboot. Anschließend schleppten sie es frei. „Genau in diesem Moment zog eine Unwetterfront mit Hagelschauern und heftigen Orkanböen über uns hinweg“, sagt der Vormann. „Die Sichtweite betrug höchstens noch 40 Meter.“ Trotzdem gelang es den Seenotrettern, das Segelboot mit dem Arbeitsboot freizubekommen und anschließend mit dem Seenotrettungskreuzer längsseits zu nehmen. „Der Junge saß neben mir auf der Brücke und hatte Tränen in den Augen“, erzählt Frenzel. „Er war froh, dass nun auch sein Vater heil rausgekommen war.“
Die Seenotretter pumpten mit zwei mobilen Lenzpumpen das eindringende Wasser aus dem Havaristen. Es gelang ihnen, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen – nach und nach sank der Pegel im Segelboot. In langsamer Schleppfahrt von bis zu zweieinhalb Knoten (rund fünf Stundenkilometer) brachten die Seenotretter das Boot nach Kröslin.
Dort konnte der Havarist mittels eines fahrbaren Krans aus dem Wasser genommen werden. Während der Fahrt zum Hafen musste die Besatzung der EUGEN permanent Wasser aus dem Segelboot pumpen. Gegen 21.10 Uhr traf der Schleppzug im Hafen von Kröslin ein.
Freest. Die freiwilligen Seenotretter aus Freest waren in den Abendstunden für das festgekommene Fahrgastschiff „Moenchgut“ mit 37 Personen an Bord im Einsatz. Eine orkanartige Sturmböe mit bis elf Beaufort (bis zu 117 km/h) hatte es aus dem Fahrwasser gedrückt. Aus eigener Kraft konnte sich die rund 33 Meter lange „Moenchgut“ nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien. Mit seiner geballten Kraft von 320 PS schleppte das Seenotrettungsboot HEINZ ORTH das Fahrgastschiff frei und zurück ins tiefere Fahrwasser. Von dort setzte es seine Fahrt nach Peenemünde auf der Insel Usedom alleine fort. Eine Gefährdung für Passagiere, Besatzung und Schiff bestand nicht.
Großenbrode. Der plötzlich stark auffrischende Wind mit schweren Sturmböen bis zehn Beaufort (bis zu 102 km/h) wurde einem segelnden Ehepaar in der Ostsee beinahe zum Verhängnis: Sie kenterten gegen 16.15 Uhr mit ihrem etwa sechs Meter langen Segelboot „Rosa“ südlich der Einfahrt zum Großenbroder Binnensee und stürzten über Bord. Die Besatzung eines vorbeifahrenden Segelbootes reagierte geistesgegenwärtig: Es gelang ihnen, die beiden zu retten, bevor die Seenotretter eingreifen mussten. Die beiden Segler standen unter leichtem Schock, waren aber beide unverletzt. Die Seenotretter schleppten mit dem Tochterboot VEGESACK des Seenotrettungskreuzers BREMEN das Segelboot in den Hafen von Großenbrode.
Ueckermünde. Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Ueckermünde waren gerade von einem Einsatz für ein Segelboot zurückgekehrt, als die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS sie gegen 17.30 Uhr erneut alarmierte: Auf dem Segelboot „Vadis“ befand sich eine an Diabetes erkrankte 18-jährige Frau, die dringend medizinische Hilfe benötigte.
Das Problem: Die übrigen drei Besatzungsmitglieder der „Vadis“ waren mit der Notsituation völlig überfordert – sie konnten weder ihre genaue Position nennen, noch ihr Boot beschreiben. Einziger Hinweis für die Seenotretter: Die vier Segler und der Bordhund waren im Stettiner Haff von Ueckermünde nach Mönkebude unterwegs.
Sofort schickte Vormann Manfred Fastnacht zwei Kollegen mit dem 40 Knoten (rund 75 km/h) schnellen Seenotrettungsboot DORA los, um das Segelboot zu suchen. Kurze Zeit später legte auch das Seenotrettungsboot GERHARD TEN DOORNKAAT mit drei Seenotrettern, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten an Bord ab.
Ueckermünde. Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Ueckermünde waren gerade von einem Einsatz für ein Segelboot zurückgekehrt, als die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS sie gegen 17.30 Uhr erneut alarmierte: Auf dem Segelboot „Vadis“ befand sich eine an Diabetes erkrankte 18-jährige Frau, die dringend medizinische Hilfe benötigte.
Das Problem: Die übrigen drei Besatzungsmitglieder der „Vadis“ waren mit der Notsituation völlig überfordert – sie konnten weder ihre genaue Position nennen, noch ihr Boot beschreiben. Einziger Hinweis für die Seenotretter: Die vier Segler und der Bordhund waren im Stettiner Haff von Ueckermünde nach Mönkebude unterwegs.
Sofort schickte Vormann Manfred Fastnacht zwei Kollegen mit dem 40 Knoten (rund 75 km/h) schnellen Seenotrettungsboot DORA los, um das Segelboot zu suchen. Kurze Zeit später legte auch das Seenotrettungsboot GERHARD TEN DOORNKAAT mit drei Seenotrettern, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten an Bord ab.
Quelle:
Tagebuch Seenotretter
Ich finde die Arbeit der Seenotretter ist wichtig und mit dem was sie leisten haben sie meine Hochachtung verdient.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Zahlreiche Einsätze für die Seenotretter auf Nord- und Ostsee
Starkwind mit sehr schweren Sturmböen haben die Besatzungen der DGzRS von der Greifswalder Oie, Freest und Großenbrode in Atem gehalten.
Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) erlebten am Donnerstag, 3. August 2017, einen arbeitsreichen Tag: Innerhalb von nur wenigen Stunden wurden sie mehr als 20 Mal alarmiert. Mann über Bord, medizinischer Notfall, Wassereinbruch und Grundsitzer – alle denkbaren Szenarien waren dabei. Am späten Nachmittag kam Starkwind mit sehr schweren Sturmböen bis elf Beaufort hinzu und führte unter anderem zur Kenterung eines Segelbootes.
Greifswalder Oie. Etwa eine Seemeile (rund eineinhalb Kilometer) südwestlich der Greifswalder Oie war gegen 17 Uhr ein neun Meter langes Segelboot mit Frau, Mann und Kind aus Berlin an Bord festgekommen. Dabei hatte das steinige Oier Riff ein Leck in das Boot geschlagen: Wassereinbruch. Mit eigenen Mitteln gelang es der Besatzung nicht, das eindringende Wasser zu stoppen. „Als wir vor Ort waren, stand es in der Kajüte bereits 30 Zentimeter hoch“, beschreibt Vormann Jean Frenzel die Situation.
Aufgrund der geringen Wassertiefe setzten die Seenotretter das Arbeitsboot HUBERTUS des Seenotrettungskreuzers EUGEN aus. Zunächst übernahmen sie den Jungen und die Frau von dem Segelboot. Anschließend schleppten sie es frei. „Genau in diesem Moment zog eine Unwetterfront mit Hagelschauern und heftigen Orkanböen über uns hinweg“, sagt der Vormann. „Die Sichtweite betrug höchstens noch 40 Meter.“ Trotzdem gelang es den Seenotrettern, das Segelboot mit dem Arbeitsboot freizubekommen und anschließend mit dem Seenotrettungskreuzer längsseits zu nehmen. „Der Junge saß neben mir auf der Brücke und hatte Tränen in den Augen“, erzählt Frenzel. „Er war froh, dass nun auch sein Vater heil rausgekommen war.“
Die Seenotretter pumpten mit zwei mobilen Lenzpumpen das eindringende Wasser aus dem Havaristen. Es gelang ihnen, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen – nach und nach sank der Pegel im Segelboot. In langsamer Schleppfahrt von bis zu zweieinhalb Knoten (rund fünf Stundenkilometer) brachten die Seenotretter das Boot nach Kröslin.
Dort konnte der Havarist mittels eines fahrbaren Krans aus dem Wasser genommen werden. Während der Fahrt zum Hafen musste die Besatzung der EUGEN permanent Wasser aus dem Segelboot pumpen. Gegen 21.10 Uhr traf der Schleppzug im Hafen von Kröslin ein.
Freest. Die freiwilligen Seenotretter aus Freest waren in den Abendstunden für das festgekommene Fahrgastschiff „Moenchgut“ mit 37 Personen an Bord im Einsatz. Eine orkanartige Sturmböe mit bis elf Beaufort (bis zu 117 km/h) hatte es aus dem Fahrwasser gedrückt. Aus eigener Kraft konnte sich die rund 33 Meter lange „Moenchgut“ nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien. Mit seiner geballten Kraft von 320 PS schleppte das Seenotrettungsboot HEINZ ORTH das Fahrgastschiff frei und zurück ins tiefere Fahrwasser. Von dort setzte es seine Fahrt nach Peenemünde auf der Insel Usedom alleine fort. Eine Gefährdung für Passagiere, Besatzung und Schiff bestand nicht.
Großenbrode. Der plötzlich stark auffrischende Wind mit schweren Sturmböen bis zehn Beaufort (bis zu 102 km/h) wurde einem segelnden Ehepaar in der Ostsee beinahe zum Verhängnis: Sie kenterten gegen 16.15 Uhr mit ihrem etwa sechs Meter langen Segelboot „Rosa“ südlich der Einfahrt zum Großenbroder Binnensee und stürzten über Bord. Die Besatzung eines vorbeifahrenden Segelbootes reagierte geistesgegenwärtig: Es gelang ihnen, die beiden zu retten, bevor die Seenotretter eingreifen mussten. Die beiden Segler standen unter leichtem Schock, waren aber beide unverletzt. Die Seenotretter schleppten mit dem Tochterboot VEGESACK des Seenotrettungskreuzers BREMEN das Segelboot in den Hafen von Großenbrode.
Ueckermünde. Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Ueckermünde waren gerade von einem Einsatz für ein Segelboot zurückgekehrt, als die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS sie gegen 17.30 Uhr erneut alarmierte: Auf dem Segelboot „Vadis“ befand sich eine an Diabetes erkrankte 18-jährige Frau, die dringend medizinische Hilfe benötigte.
Das Problem: Die übrigen drei Besatzungsmitglieder der „Vadis“ waren mit der Notsituation völlig überfordert – sie konnten weder ihre genaue Position nennen, noch ihr Boot beschreiben. Einziger Hinweis für die Seenotretter: Die vier Segler und der Bordhund waren im Stettiner Haff von Ueckermünde nach Mönkebude unterwegs.
Sofort schickte Vormann Manfred Fastnacht zwei Kollegen mit dem 40 Knoten (rund 75 km/h) schnellen Seenotrettungsboot DORA los, um das Segelboot zu suchen. Kurze Zeit später legte auch das Seenotrettungsboot GERHARD TEN DOORNKAAT mit drei Seenotrettern, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten an Bord ab.
Ueckermünde. Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Ueckermünde waren gerade von einem Einsatz für ein Segelboot zurückgekehrt, als die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS sie gegen 17.30 Uhr erneut alarmierte: Auf dem Segelboot „Vadis“ befand sich eine an Diabetes erkrankte 18-jährige Frau, die dringend medizinische Hilfe benötigte.
Das Problem: Die übrigen drei Besatzungsmitglieder der „Vadis“ waren mit der Notsituation völlig überfordert – sie konnten weder ihre genaue Position nennen, noch ihr Boot beschreiben. Einziger Hinweis für die Seenotretter: Die vier Segler und der Bordhund waren im Stettiner Haff von Ueckermünde nach Mönkebude unterwegs.
Sofort schickte Vormann Manfred Fastnacht zwei Kollegen mit dem 40 Knoten (rund 75 km/h) schnellen Seenotrettungsboot DORA los, um das Segelboot zu suchen. Kurze Zeit später legte auch das Seenotrettungsboot GERHARD TEN DOORNKAAT mit drei Seenotrettern, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten an Bord ab.
Quelle:
Tagebuch Seenotretter
Ich finde die Arbeit der Seenotretter ist wichtig und mit dem was sie leisten haben sie meine Hochachtung verdient.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
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Seenotretter
16 Juni 2017
Neuer Rettungskreuzer für Cuxhaven
Am Samstag, 10.06.2017 wurde der neuste und modernste Rettungskreuzer der DGzRS im Fährhafen von Cuxhaven getauft und der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist die Anneliese Kramer. Das erste Schiff der DGzRS mit einem weiblichen Namen.
| Anneliese Kramer |
Die ANNELIESE KRAMER war am Samstag, 10. Juni 2017, von Schauspielerin Birge Schade im Cuxhavener Fährhafen getauft worden. Der Vorgänger HERMANN HELMS hat am 12. Juni 2017 nach 32 Einsatzjahren seine angestammte Station verlassen. Die DGzRS wird ihn verkaufen. Cuxhaven gehört mit jährlich 80 bis 100 Alarmierungen zu den einsatzreichsten Stationen der Seenotretter.
Zur Taufe waren nicht nur Prominente und Zuschauer erschienen, sondern auch die Hermann Marwede. Der größte Seenotrettungskreuzer der DGzRS, stationiert auf Helgoland. Deutschlands einzige Hochseeinsel.
Nach 32 Jahren löst der Seenotrettungskreuzer Anneliese Kramer die Hermann Helms ab. Die Hermann Helms hat über 2500 Einsätze absolviert. Wir sagen Tschüss Hermann Helms.
Zur Taufe waren nicht nur Prominente und Zuschauer erschienen, sondern auch die Hermann Marwede. Der größte Seenotrettungskreuzer der DGzRS, stationiert auf Helgoland. Deutschlands einzige Hochseeinsel.
Hier der Alte, und der Neue Seenotrettungskreuzer nebeneinander
Ein paar Daten zum Schiff:
Es ist 27,90 m lang, 6,20 m breit und hat einen Tiefgang von 1,95 m mit einer Geschwindigkeit von 24,0 kn (45 km/h). Die Reichweite beträgt bei 24/15 kn ca. 600/800 sm.
Das Tochterboot wurde auf Mathias getauft und ist 8,20 m lang, 0,90 m breit und hat einen Tiefgang von 0,80 m und erreicht eine Geschwindigkeit von 19,0 kn.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Es ist 27,90 m lang, 6,20 m breit und hat einen Tiefgang von 1,95 m mit einer Geschwindigkeit von 24,0 kn (45 km/h). Die Reichweite beträgt bei 24/15 kn ca. 600/800 sm.
Das Tochterboot wurde auf Mathias getauft und ist 8,20 m lang, 0,90 m breit und hat einen Tiefgang von 0,80 m und erreicht eine Geschwindigkeit von 19,0 kn.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
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Seenotretter
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Wasserrettung
16 Januar 2016
Botschafter DGzRS
Schauspieler Markus Knüfken, neuer Botschafter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) lässt sich in Cuxhaven im Überlebensanzug vom Beiboot „Verena“ aus dem Wasser holen.
Unterkühlte Surfer und dramatische Situationen im Watt – die Seenotretter haben 2015 wieder alle Hände voll zu tun gehabt. Unter anderem retteten sie zwei junge Menschen vor Cuxhaven, die bereits bis zur Brust im Watt versunken waren.
Markus Knüfken (Schauspieler) kennt die Gefahren der See. Oft ist er mit seinem Seekajak unterwegs. Vor über fünf Jahren entdeckte er bei einer Tour in der Ostsee eine gekenterte Jolle, der Segler war ins Wasser gestürzt. Der Verunglückte konnte sich an Knüfkens Kajak festhalten. „Ich wollte ihn an Land ziehen“, erinnert sich der Schauspieler. „Aber der Wind und die Strömung waren zu stark.“
Beide waren erleichtert, als die Helfer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) kamen.
So viel dazu wie Markus Knüfken den ersten Kontakt mit den Seenotrettern hatte. Jetzt ist er dieses Jahr der neue Botschafter der DGzRS.
Wie jedes Jahr wurde der neue Botschafter in Cuxhaven vorgestellt. Dazu kam das der Seenotrettungskreuzer Hermann Marwede, stationiert auf Helgoland. Es ist der größte Kreuzer der DGzRS. Die Seenotretter zeigten vor Cuxhaven in einer Übung wie Menschen aus Seenot gerettet werden und Markus Knüfken spielte den zu Rettenden.
Unterkühlte Surfer und dramatische Situationen im Watt – die Seenotretter haben 2015 wieder alle Hände voll zu tun gehabt. Unter anderem retteten sie zwei junge Menschen vor Cuxhaven, die bereits bis zur Brust im Watt versunken waren.
Markus Knüfken (Schauspieler) kennt die Gefahren der See. Oft ist er mit seinem Seekajak unterwegs. Vor über fünf Jahren entdeckte er bei einer Tour in der Ostsee eine gekenterte Jolle, der Segler war ins Wasser gestürzt. Der Verunglückte konnte sich an Knüfkens Kajak festhalten. „Ich wollte ihn an Land ziehen“, erinnert sich der Schauspieler. „Aber der Wind und die Strömung waren zu stark.“
Beide waren erleichtert, als die Helfer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) kamen.
So viel dazu wie Markus Knüfken den ersten Kontakt mit den Seenotrettern hatte. Jetzt ist er dieses Jahr der neue Botschafter der DGzRS.
Wie jedes Jahr wurde der neue Botschafter in Cuxhaven vorgestellt. Dazu kam das der Seenotrettungskreuzer Hermann Marwede, stationiert auf Helgoland. Es ist der größte Kreuzer der DGzRS. Die Seenotretter zeigten vor Cuxhaven in einer Übung wie Menschen aus Seenot gerettet werden und Markus Knüfken spielte den zu Rettenden.
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| Foto: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger |
Mit 34 Knoten (etwa 73 km/h) geht’s mit dem Tochterboot Verena über die Nordsee vor Cuxhaven
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| Foto: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger |
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| Foto: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger |
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| Foto: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger |
Rettung gelungen.
Im letzten Jahr kamen die Retter in Nord- und Ostsee 538 Menschen in gefährlichen Situationen zu Hilfe, 2014 waren es mit 768 deutlich mehr gewesen. 55 von ihnen wurden aus akuter Seenot befreit.
Im letzten Jahr kamen die Retter in Nord- und Ostsee 538 Menschen in gefährlichen Situationen zu Hilfe, 2014 waren es mit 768 deutlich mehr gewesen. 55 von ihnen wurden aus akuter Seenot befreit.
Hinter den Zahlen verbergen sich dramatische Situationen: So eilten im November die Seenotretter einem 20-jährigen Windsurfer in der Eckernförder Bucht zu Hilfe, der bei neun Grad Wassertemperatur und kabbeliger See auf seinem Surfbrett kauerte. Der Mann schaffte es bei starkem Westwind nicht, aus eigener Kraft an Land zu kommen. „Das war eine gefahrenvolle Situation“, sagte DGzRS-Sprecher Christian Stipeldey. Die genaue Position des Mannes war nicht bekannt, die Sicht ungünstig.
Im August retteten die Helfer eine 19-jährige Frau und einen 22-jährigen Mann vor Cuxhaven, die bereits bis zur Brust im Watt versunken waren. „Zahlreiche Menschen beobachteten das Unglück vom Deich aus, konnten aber nicht helfen“, sagte Stipeldey. Mit dem Tochterboot eines Seenotkreuzers konnten die Seenotretter bis auf zwei Meter an die Versunkenen heranfahren. Ein Seenotretter mit Überlebensanzug robbte sich an die beiden verunglückten Touristen heran und zog sie aus dem Schlick.
Insgesamt fuhren die Seenotretter, die im letzten Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feierten, fast 2100 Mal zu Einsätzen raus, 2014 war es rund 2200 gewesen.
Oft bekomme ich hier vor Cuxhaven Rettungseinsätze mit. Meistens bewältigen das die DLRG, die Feuerwehren und Wasserrettung der Kurverwaltung, jedoch gibt es auch Notfälle in denen die DGzRS dazugerufen wird, vor allem dann, wenn sich der Notfall nicht mehr im küstennahen Bereich befindet.
Leider sind es manchmal Notfälle die aus Leichtsinn entstanden sind.
Wer den ganzen Bericht und noch viel mehr Bilder sehen möchte, kann sich das hier ansehen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Leider sind es manchmal Notfälle die aus Leichtsinn entstanden sind.
Wer den ganzen Bericht und noch viel mehr Bilder sehen möchte, kann sich das hier ansehen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
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Seenotretter
25 März 2015
Leichtsinn
Auf der Seite von der DGzRS, Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, ( hier ) habe ich den folgenden Bericht gelesen.
Da fragt man sich doch wie unvernünftig und leichtsinnig Menschen noch sein können.
Einsatzbericht der DGzRS:
22.03.2015
Mutter mit zwei Kindern im Watt eingesunken – Seenotretter im Einsatz vor Amrum
Mit dem Tochterboot JAPSAND des Seenotrettungskreuzers VORMANN LEISS sind die Amrumer Seenotretter am Sonntagvormittag, 22. März 2015, einer Mutter mit zwei kleinen Kindern zu Hilfe gekommen. Im nordfriesischen Wattenmeer an der Ostseite der Insel Amrum war die Frau bei einem Spaziergang vor der Küste in den weichen Meeresboden eingesunken und in Gefahr geraten. Sie konnte sich nicht mehr selbst befreien. Rettungsmänner der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und Feuerwehrleute kamen der Familie zu Hilfe.
Um kurz vor 10 Uhr klingelte auf der VORMANN LEISS das Telefon: Eine Beobachterin hatte von Land aus die Notlage der Familie bemerkt und direkt die Seenotretter alarmiert. Im nahe gelegenen Seezeichenhafen unterhält die DGzRS eine rund um die Uhr besetzte Station. Die Besatzung der VORMANN LEISS ließ sofort das Tochterboot JAPSAND zu Wasser und nahm Kurs auf den Unglücksort zwischen dem Seezeichenhafen und dem Wittdüner Fähranleger.
Etwa 100 Meter vor der Küste fanden die Seenotretter die kleine Familie. „Die Frau war mit einem Bein bereits bis zum Oberschenkel eingesunken. Sie trug ein etwa sechs Monate altes Baby auf dem Rücken“, schildert Rettungsmann Lars-Peter Jensen die Situation. Wenige Meter abseits stand ein zweites, etwa drei Jahre altes Kind im Watt. Es war jedoch lediglich mit den Füßen eingesunken.
Eile war geboten, um bei Wassertemperaturen von fünf Grad der Gefahr der Unterkühlung der Mutter entgegenzuwirken. Die JAPSAND stoppte an der Wattkante auf.
Seenotretter Jensen stieg im Überlebensanzug durch die Bergungspforte aus und arbeitete sich von dort aus noch rund 20 Meter zu der Familie vor. Mit bloßen Händen befreite er die Mutter. Dabei sank er ebenfalls ins Watt ein, konnte sich jedoch später auf allen Vieren Richtung Tochterboot kriechend selbst wieder befreien.
Unterdessen nahte weitere Hilfe: Die Freiwillige Feuerwehr der Insel näherte sich von Land aus mit Leitern. Die Feuerwehrleute brachten zunächst das ältere Kind an Land, bevor die Mutter mit ihrem Baby folgen konnte. Der Landrettungsdienst übernahm die weitere Versorgung der Familie.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Da fragt man sich doch wie unvernünftig und leichtsinnig Menschen noch sein können.
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| Das Bild stammt mit freundlicher Unterstützung der DGzRS |
22.03.2015
Mutter mit zwei Kindern im Watt eingesunken – Seenotretter im Einsatz vor Amrum
Mit dem Tochterboot JAPSAND des Seenotrettungskreuzers VORMANN LEISS sind die Amrumer Seenotretter am Sonntagvormittag, 22. März 2015, einer Mutter mit zwei kleinen Kindern zu Hilfe gekommen. Im nordfriesischen Wattenmeer an der Ostseite der Insel Amrum war die Frau bei einem Spaziergang vor der Küste in den weichen Meeresboden eingesunken und in Gefahr geraten. Sie konnte sich nicht mehr selbst befreien. Rettungsmänner der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und Feuerwehrleute kamen der Familie zu Hilfe.
Um kurz vor 10 Uhr klingelte auf der VORMANN LEISS das Telefon: Eine Beobachterin hatte von Land aus die Notlage der Familie bemerkt und direkt die Seenotretter alarmiert. Im nahe gelegenen Seezeichenhafen unterhält die DGzRS eine rund um die Uhr besetzte Station. Die Besatzung der VORMANN LEISS ließ sofort das Tochterboot JAPSAND zu Wasser und nahm Kurs auf den Unglücksort zwischen dem Seezeichenhafen und dem Wittdüner Fähranleger.
Etwa 100 Meter vor der Küste fanden die Seenotretter die kleine Familie. „Die Frau war mit einem Bein bereits bis zum Oberschenkel eingesunken. Sie trug ein etwa sechs Monate altes Baby auf dem Rücken“, schildert Rettungsmann Lars-Peter Jensen die Situation. Wenige Meter abseits stand ein zweites, etwa drei Jahre altes Kind im Watt. Es war jedoch lediglich mit den Füßen eingesunken.
Eile war geboten, um bei Wassertemperaturen von fünf Grad der Gefahr der Unterkühlung der Mutter entgegenzuwirken. Die JAPSAND stoppte an der Wattkante auf.
Seenotretter Jensen stieg im Überlebensanzug durch die Bergungspforte aus und arbeitete sich von dort aus noch rund 20 Meter zu der Familie vor. Mit bloßen Händen befreite er die Mutter. Dabei sank er ebenfalls ins Watt ein, konnte sich jedoch später auf allen Vieren Richtung Tochterboot kriechend selbst wieder befreien.
Unterdessen nahte weitere Hilfe: Die Freiwillige Feuerwehr der Insel näherte sich von Land aus mit Leitern. Die Feuerwehrleute brachten zunächst das ältere Kind an Land, bevor die Mutter mit ihrem Baby folgen konnte. Der Landrettungsdienst übernahm die weitere Versorgung der Familie.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
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Seenotretter
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Wasserrettung
01 Oktober 2014
Strandwache + Wasserrettung
An unserer Küste in Cuxhaven werden die Strände permanent überwacht. Die Leitung dazu liegt bei der NHC (Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH, unsere Kurverwaltung).
In den Sommermonaten von Mai bis Ende September sind alle 5 Rettungsstationen der einzelnen Strandabschnitte von NHC Mitarbeitern besetzt und werden ab Juni von der DLRG und dem Deutschen Roten Kreuz unterstützt. Die Einsatzleitstelle befindet sich in der Rettungsstation Duhnen. Bei einem Wattalarm werden von da aus die Einsätze von der Feuerwehr-Wasserrettung, NHC Wasserrettung, DLRG und DGzRS koordiniert.
Die Station Duhnen ist außer mit normalem Funk für Rettungsdienste aber auch mit Seefunk ausgerüstet. Außerdem ist auf der Station ein Personenradar.
In den Sommermonaten von Mai bis Ende September sind alle 5 Rettungsstationen der einzelnen Strandabschnitte von NHC Mitarbeitern besetzt und werden ab Juni von der DLRG und dem Deutschen Roten Kreuz unterstützt. Die Einsatzleitstelle befindet sich in der Rettungsstation Duhnen. Bei einem Wattalarm werden von da aus die Einsätze von der Feuerwehr-Wasserrettung, NHC Wasserrettung, DLRG und DGzRS koordiniert.
Die Station Duhnen ist außer mit normalem Funk für Rettungsdienste aber auch mit Seefunk ausgerüstet. Außerdem ist auf der Station ein Personenradar.
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| Personenradar |
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| Windrichtung und Geschwindigkeit |
Alle anderen Stationen überwachen die Strände mit Ferngläsern, haben Funk, Telefon und Faxgeräte. Auf den Faxgeräten kommen Sturm- Gewitter oder sonstige Warnmeldungen vom Deutschen Wetterdienst.
Eine Ausnahme gibt es noch. Strandhaus Döse. Das ist eine Station vom DRK. Trotzdem wird natürlich auch dort der Strand genauso überwacht wie auf allen anderen Stationen.
Insgesamt gibt es in Cuxhaven 6 Rettungsboote, einen Jetski und den Rettungskreuzer Hermann Helms mit Tochterboot Biene. Im Extremfall rücken alle aus. Meistens ist es aber so das nur 3 oder 4 Boote mit Unimog oder Trecker ins Watt gezogen werden, wo sie dann zu Wasser gelassen werden.
Eine Ausnahme gibt es noch. Strandhaus Döse. Das ist eine Station vom DRK. Trotzdem wird natürlich auch dort der Strand genauso überwacht wie auf allen anderen Stationen.
Insgesamt gibt es in Cuxhaven 6 Rettungsboote, einen Jetski und den Rettungskreuzer Hermann Helms mit Tochterboot Biene. Im Extremfall rücken alle aus. Meistens ist es aber so das nur 3 oder 4 Boote mit Unimog oder Trecker ins Watt gezogen werden, wo sie dann zu Wasser gelassen werden.
RTB 1 Berufs Fw Cux
JetSki DLRG
MRB 1 "Herrmann Schrader" DLRG
MRB 2 "Kuddel" DLRG
MRB 3
MZB "Kugelbake" DLRG
JetSki DLRG
Treckker und MRB „Franz Mützefeldt“ RTB 2 FFw Duhnen
RTB = Rettungsboot
MZB = Mehrzweckboot
MRB = Motorrettungsboot
In der restlichen Jahreszeit von Oktober bis April, ist nur die Rettungsstation Duhnen zu den Wattwanderzeiten besetzt.
JetSki DLRG
MRB 1 "Herrmann Schrader" DLRG
MRB 2 "Kuddel" DLRG
MRB 3
MZB "Kugelbake" DLRG
JetSki DLRG
Treckker und MRB „Franz Mützefeldt“ RTB 2 FFw Duhnen
RTB = Rettungsboot
MZB = Mehrzweckboot
MRB = Motorrettungsboot
In der restlichen Jahreszeit von Oktober bis April, ist nur die Rettungsstation Duhnen zu den Wattwanderzeiten besetzt.
Im Jahr gibt es hier ca 30-40 Einsätze. Tendenz steigend. Leider sind ein Teil der Einsätze erforderlich weil sich Menschen leichtsinnig in Gefahr bringen. Noch schlimmer sind diejenigen die fahrlässig handeln, enteder durch Selbstüberschätzung oder weil sie jegliche Warnungen missachten.
Ich kann nicht sagen wie es in anderen Küstenorten gehandthabt wird, aber ich glaube wir haben hier eine gute Strandüberwachung.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Viele Grüße
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Cuxhaven
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Wasserrettung
01 August 2014
Wattalarm
Da ich hier am Wattenmeer wohne gibt es hier machmal (im Sommer oft) Wattalarm. Das ist eine Alamierung wenn Menschen oder Tiere von der Flut (dem auflaufendem Wasser) überrascht werden.
In den letzten Wochen hatten wir öfter Wattalarm. Eigentlich hier nichts Ungewöhnliches, jedoch möchte ich Euch ein paar besondere Fälle beschreiben, die auch hier nicht so oft passieren. Gleichzeitig möchte ich damit zeigen, wie gefährlich das Wattenmeer sein kann, wenn man sich nicht informiert, leichtsinnig oder überheblich ist oder Warnungen ignoriert. In den meisten Fällen sind es Touris, die in Notlagen kommen. Bedauerlicherweise ist aber auch ein Einheimischer, der sich eigentlich auskennen sollte, in Lebensgefahr gekommen. Für ihn gab es keine Rettung mehr, aber dazu später ausführlicher.
Über die Rettung zweier Reiterinnen, und die Rettung eines Paares mit Hund habe ich ja bereits am 26. + 28.06. berichtet.
Diese Beiden Wattrettungsfahrzeuge kennt Ihr ja bereits, aber natürlich sind das nicht die Einzigsten Wattretter in Cuxhaven.
Am 05.07. gab es den nächsten Wattalarm. Eine Personengruppe die sich bei einem aufziehenden Unwetter noch im Watt zwischen Cuxhaven und Neuwerk bei der Rettungsbake 7 befand, wurde von der Berufsfeuerwehr, der FFw Duhnen, der DLRG und Rettungskräften der NHC an einen Neuwerker Trecker übergeben der sie dann zur Insel brachte. Die Gruppe hatte sich, unabhängig vom Unwetter, mit der Zeit und der kräftig auflaufenden Flut verschätzt. Aus dem Rückweg nahm die FFw Duhnen einige Personen auf, die den Rückweg vor dem Unwetter sonst nicht mehr geschafft hätten. Weiterhin wurden durch die Rettungskräfte im Watt noch diverse Wattläufer über das aufziehende Unwetter informiert und zur Rückkehr an Land aufgefordert. In diesem Fall waren alleine von der FFw Duhnen 15 Rettungskräfte im Einsatz.
20.07.
der traurigste Fall in diesem Jahr bisher an unserer Küste. Gegen 17:30h ging der Alarm ein, dass eine Person im Wasser vermisst wird. Ein 32 jähriger Cuxhavener war mit seinem 3-jährigem Sohn und einem Bekanntem ins Watt gegangen um Krabben zu fischen. Die Drei waren unweit des Weser-Elbe-Wattfahrwassers von der Flut überrascht worden. Um möglichst schnell zurück zum Strand zu gelangen, versuchten sie einen Priel zu durchqueren. Der Vater konnte sein Kind noch dem Bekannten übergeben, der es an Land brachte und den Alarm auslöste.
Sämtlich verfügbaren Rettungskräfte wurden alarmiert und kamen zum Einsatz.
der traurigste Fall in diesem Jahr bisher an unserer Küste. Gegen 17:30h ging der Alarm ein, dass eine Person im Wasser vermisst wird. Ein 32 jähriger Cuxhavener war mit seinem 3-jährigem Sohn und einem Bekanntem ins Watt gegangen um Krabben zu fischen. Die Drei waren unweit des Weser-Elbe-Wattfahrwassers von der Flut überrascht worden. Um möglichst schnell zurück zum Strand zu gelangen, versuchten sie einen Priel zu durchqueren. Der Vater konnte sein Kind noch dem Bekannten übergeben, der es an Land brachte und den Alarm auslöste.
Sämtlich verfügbaren Rettungskräfte wurden alarmiert und kamen zum Einsatz.
Beteiligte Einheiten:
- BF Cuxhaven
- FF Duhnen
- FF Mitte
- FF Döse
- FF Sahlenburg
- FF Neuwerk
- DLRG
- DGzRS- NHC
- Rettungshubschrauber Christoph 26
- Wasserschutzpolizei Hamburg / Cuxhaven
Koordiniert wurde, wie immer in solchen Fällen, über Ranger Control in der Rettungsstation Duhnen.
- BF Cuxhaven
- FF Duhnen
- FF Mitte
- FF Döse
- FF Sahlenburg
- FF Neuwerk
- DLRG
- DGzRS- NHC
- Rettungshubschrauber Christoph 26
- Wasserschutzpolizei Hamburg / Cuxhaven
Koordiniert wurde, wie immer in solchen Fällen, über Ranger Control in der Rettungsstation Duhnen.
Das DRK und ein Arzt der DLRG kümmerten sich in der Rettungsstation Duhnen um die Angehörigen.
Obwohl bis in den Montag hinein nach dem Mann gesucht wurde, konnte er nicht gefunden werden.
Am 28.07. kam dann die traurige Nachricht, dass der Mann von einem Hubschrauber der Bundespolizei entdeckt, und von der Wasserschutzpolizei weit draußen geborgen wurde. Der 32-Jährige wurde dabei vermutlich von der Strömung unter Wasser gezogen, ertrunken und weit abgetrieben worden.
Am 28.07. kam dann die traurige Nachricht, dass der Mann von einem Hubschrauber der Bundespolizei entdeckt, und von der Wasserschutzpolizei weit draußen geborgen wurde. Der 32-Jährige wurde dabei vermutlich von der Strömung unter Wasser gezogen, ertrunken und weit abgetrieben worden.
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| Bild von Wikipedia.org |
Zur Information: So sieht einer der 7 Rettungsbaken vor Cuxhaven aus.
Jedes Gewässer kann Gefahren in sich birgen und jedes Gewässer ist anders, egal ob Nord,- oder Ostsee oder Binnengewässer. Ich kann nur raten sich vorher zu informieren und die Warnhinweise zu beachten.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Viele Grüße
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Seenotretter
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Wasserrettung
05 September 2013
Abendspaziergang
nachdem am späten Nachmittag endlich die Sonne zum Vorschein kam, gingen wir zum Elbdeich in ein kleines gemütliches Restaurant. Abgrillen wurde angeboten, und da es auf einer sehr schönen Terrasse gemacht wurde, nahmen wir Platz. Gegrillt wurde auf Bestellung, also frisch. Nach und nach wurde die Terrasse voller, Musik lief und es war eine richtig schöne Atmosphäre. Wir haben dann lecker gegessen, 2 Bier dazu getrunken und zum Schluss noch einen Absacker zu uns genommen.
Danach spazierten wir in die Bucht, die gleich neben dem Fährhafen liegt. Es war kurz vor 8 als wir die Atlantis aus Helgoland kommen sahen.
Die Atlantis ist eine der Fährverbindungen nach und von Helgoland, außerdem auch Postschiff für die Insulaner. Ein großer Teil der Passagiere sind Tagesgäste der Insel. Wer mit der Atalntis nach Helgoland schippert, wird vor der Insel ausgebootet. In meinem alten Blog habe ich bereits 2011 darüber berichtet ( wer möchte guckt hier ;-) ).
Danach spazierten wir in die Bucht, die gleich neben dem Fährhafen liegt. Es war kurz vor 8 als wir die Atlantis aus Helgoland kommen sahen.
Auf Helgoland kann man zollfrei einkaufen und deswegen war auch der Zoll am Kai und kontrollierte. Ein paar jüngere Leute mussten zoll nachzahlen. Aus rechtlichen Gründen darf ich Euch die Aufnahmen davon leider nicht zeigen. Sollte jemand von Euch mal nach Helgoland fahren, denkt bitte an die Zollbestimmungen ;-)
Im Hafen lag auch einer der Seenotrettungskreuzer. Es war aber nicht unserer, die Hermann helms, sonder ein Ersatzkreuzer der Kreuzer Vormann Jantzen.
Die Seenotretter haben meine größte Hochachtung. Ich habe mich damit vor kurzem beschäftigt. Wer mehr darüber erfahren möchte kann das Bild in der rechten Sidebar anklicken.
Die Seenotretter haben meine größte Hochachtung. Ich habe mich damit vor kurzem beschäftigt. Wer mehr darüber erfahren möchte kann das Bild in der rechten Sidebar anklicken.
Man merkt das die Tage kürzer werden und die Schatten immer länger. Zum Glück bin ich nicht so lang wie mein Schatten.
Bleibt gesund und habt noch schöne Sonnentage.
Viele Grüße
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Freizeit
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Seenotretter
11 Juni 2013
Angekommen in Cuxhaven
Cuxhaven ist eine kleine Stadt im Norden Niedersachsens. Eine Halbinsel. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kugelbake, die sich auch im Stadtwappen wiederfindet. Ein Seezeichen aus Holz das früher den Seefahrern die Einfahrt in die Elbmündung zeigen sollte und war ein wichtiger Orientierungspunkt für die Schifffahrt. Nebenbei ist sie der nördlichste Punkt Niedersachsens. Heute ist die Kugelbake nur noch eine Touristenattraktion.
Nun will ich Euch aber nicht mit Beschreibungen oder Statistiken die Ihr überall nachschlagen könnt langweiligen, sondern darüber schreiben, wie ich es sehe, empfinde und was ich hier erlebe.
Am vergangenen Wochenende hatten wir hier Fischmarkt und zusätzlich hatte die Wasserschutzpolizei anlässlich seines 75 jährigem Bestehens in Cuxhaven seine Türen weit geöffnet. Das extra aus Hamburg gekommene Museumsschiff „Elbe 1“, ex. „Wasserschutzpolizei 1 und den Seenotrettungskreuzer „Hermann Helms“ konnte man besichtigen. Es war Open Ship und diese Gelegenheit ließ ich mir nicht entgehen.
Da lagen beide Schiffe nebeneinander. Das Das ehemalige WSP 1(heute Museumsschiff der Wasserschutzpolizei "Elbe 1") und der Seenotrettungskreuzer „Hermann Helms“.
Gegenüber lag das WSP Bürgermeister Brauer. Das heutige WSP 1
In den Hallen hinter dem Schiff ist auch die Wache der Wasserschutzpolizei.
Zuerst betrat ich also das Museumsschiff WSP Elbe 1
So sieht der Fahrstand des Bootes (Wasserschutzpolizei/Museumsschiff) aus
Man sieht, das ist noch ein altes Steuerrad. Leider konnte ich wegen dem hohen Besucheraufkommen keine weiteren verwertbaren Aufnahmen vom inneren des Bootes machen.
Über eine Reeling kam ich von Museumsschiff auf die Hermann Helms. Das erste was man sah war die Biene. Ein kleines Bott das die Hermann Helms aussetzen kann wenn es erforderlich wird.
Rechts davon ist die Elbmündung, links das Wattenmeer und die Nordsee.
Am vergangenen Wochenende hatten wir hier Fischmarkt und zusätzlich hatte die Wasserschutzpolizei anlässlich seines 75 jährigem Bestehens in Cuxhaven seine Türen weit geöffnet. Das extra aus Hamburg gekommene Museumsschiff „Elbe 1“, ex. „Wasserschutzpolizei 1 und den Seenotrettungskreuzer „Hermann Helms“ konnte man besichtigen. Es war Open Ship und diese Gelegenheit ließ ich mir nicht entgehen.
Da lagen beide Schiffe nebeneinander. Das Das ehemalige WSP 1(heute Museumsschiff der Wasserschutzpolizei "Elbe 1") und der Seenotrettungskreuzer „Hermann Helms“.
Gegenüber lag das WSP Bürgermeister Brauer. Das heutige WSP 1
In den Hallen hinter dem Schiff ist auch die Wache der Wasserschutzpolizei.
Zuerst betrat ich also das Museumsschiff WSP Elbe 1
Man sieht, das ist noch ein altes Steuerrad. Leider konnte ich wegen dem hohen Besucheraufkommen keine weiteren verwertbaren Aufnahmen vom inneren des Bootes machen.
Über eine Reeling kam ich von Museumsschiff auf die Hermann Helms. Das erste was man sah war die Biene. Ein kleines Bott das die Hermann Helms aussetzen kann wenn es erforderlich wird.
Hier der Funkraum
Das ist der obere Fahrstand von links nach rechts gesehen.
Unten sieht es dann so aus:
der untere Fahrstand
Auch wieder von links nach rechts gesehen
Auch zwei Wasserwerfer sind an Bord. Hier einer davon.
Und was darf nicht fehlen?
Die Schiffsglocke
Da sich die Hafenpolizeiwache, und das modernere Polizeiboot "Bürgermeister Brauer" auf der anderen Seite des Hafenbeckens befand, hat die Wasserschutzpolizei einen Shuttleverkehr per Boot eingerichtet. Kleine Polizeiboote setzen Besucher auf die andere Seite über damit sie nicht um das Hafenbecken aussen rum laufen mussten.
Zwischendurch zeigten die Retter der "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" Vorführungen wie z.B. Schiffsbrüchige gerettet werden.
Alles in allem ein schöner Nachmittag den wir im Hafen verbracht haben.
Ich hoffe der erste Eindruck von Cuxhaven gefällt Euch, noch sind wir mit dem Einrichten der Wohnung beschäftigt, aber wir kommen vorran und können uns auch bald wieder auf Euren Blogs melden.
Ich wünsche Euch allen schöne sonnige warme Tage, und hoffe das keiner von Euch von dem Hochwasser betroffen sein wird.
Viele Grüße aus dem Norden und der Küste Deutschlands
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