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24 November 2012

na also geht doch .....

nachdem ich tagelang meinen Orthopäden hinterher geschrieben habe, um meine Röntgenbilder zu bekommen, bekam ich am Freitag eine Kopie meiner letzten Aufnahme. Was ich bekommen habe, war eine einfache und schlechte Kopie eines Röntgenbildes. Außer dem Namen und dem Aufnahmedatum steht noch darunter, dass die Kopie für einen Befund ungeeignet ist.
Ich übersetze das Mal ins hochdeut: Die Kopie ist unbrauchbar. Die orthopädische Praxis ist das orthopädische Zentrum hier in der Stadt, mit OP Räumen für ambulante OP`s und Belegbetten im orthopädischen Krankenhaus. Die Praxis ist hochmodern und hat sich vor ca 2 Jahren erst vergrößert und modernisiert, sind aber anscheinend nicht in der Lage brauchbare Kopien von Röntgenbilder zu erstellen.

1998 wurde ein MRT von mir gemacht, diese Bilder habe ich noch im Original zu Hause. Damals habe ich sie erhalten, weil ich sie im Krankenhaus wegen einer eventuellen OP vorlegen sollte. Diese Bilder habe ich selbst jetzt digitalisiert.

Mir war am Donnerstag eingefallen dass ich vor etwa zweieinhalb Jahren wegen einem Arbeitsunfalls bei einem Unfallarzt war, der meinen Rücken auch geröngt hatte. Den habe ich am Donnerstag angeschrieben und nachgefragt. Am Freitagmorgen rief die Unfallpraxis an und informierte mich das ich die Aufnahmen auf einer CD abholen kann.
Diese CD habe ich jetzt. Es ist alles drauf, was ich für die Reha brauche, auch ein Programm um die Bilder am PC einzulesen. Selbst vergrößern kann man die Bilder mit dem Programm und dieses Programm braucht nicht auf dem PC installiert werden, man startet es einfach nach Einlegen der CD.

Es gibt wohl doch noch (zumindest in Einzelfällen) Ärzte, auf die man sich verlassen kann.

Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende und grüße Euch vom grauen, verregnetem Niederrhein.

17 November 2012

Ärzte mal wieder...

Es ist mal wieder mit den Ärzten katastrophal. Nicht nur meine Freundin hat ihre Probleme mit verschiedenen Ärzten, siehe hier und hier , sondern auch meine Orthopäden nerven mich, und rauben mir viel Zeit.
Für die Reha brauche ich nicht nur die aktuellen Arztberichte, sondern auch die Röntgenbilder. Nun habe ich in der Praxis nachgefragt, und man sagte mir man würde sie mir raus suchen. Donnerstag bekam ich dann eine Mail, dass ich die Bilder haben kann, wenn ich denen sagen kann, wann sie gemacht wurden.
Bilder der HWS ist kein Problem, die Letzten wurden erst dieses Jahr angefertigt. Bilder der LWS war schon problematischer, die liegen ca 2,5 Jahre zurück.
Ich dachte ich lese nicht richtig. Die brauchen nur in ihrem Compi nachsehen und meine Datei aufrufen. Von einer Schwester wird bei jedem Besuch sofort alles eingegeben, während ich noch dabei bin. Für den Rehaantrag haben die einfach nur alles ausgedruckt und mir mitgegeben, daher weiß ich das auch die Röntgenuntersuchungen genaustens aufgeführt wurden. Glücklicherweise hatte ich den Ausdruck eingescannt, und konnte deshalb jetzt die genauen Daten rausfinden.

Aber mal ehrlich müssen Patienten jetzt eine eigene Buchführung einführen, um die Ärzte zu entlasten, bzw. deren Faulheit zu unterstützen?
Auf meine letzte Mail, von Freitag früh, habe ich bisher noch keine Antwort erhalten, hoffe jedoch, dass ich bis zum Rehaantritt am 6.12. die erforderlichen Röntgenbilder bekomme.
Was wäre gewesen wenn ich die Aufnahmedaten jetzt nicht mehr gewusst, bzw. rausgefunden, hätte?

Da ja bekanntlich die Deutsche Bahn auch nicht immer die schnellsten und pünktlichsten sind, habe ich denen am Mittwoch die Kostenübernahme für die Fahrkarte geschickt. Es gibt noch Wunder. Gestern am Freitag erhielt ich bereits meine Fahrkarte. Erstaunlich und erfreulich. Wenigstens die Deutsche Bahn hat ausnahmsweise mal schnell gearbeitet.

Nun wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende.
Viele Grüße


23 Juli 2012

Rückenschmerzen

Heute musste ich mal wieder wegen meiner starken Rückenschmerzen
im Halswirbelbereich zum Arzt. Seit Langem habe ich Rückenprobleme und es hat sich im Laufe der letzten Jahre herausgestellt das ich nicht nur einen Bandscheibenvorfall habe, sondern auch einige Hals,- und Lendenwirbel stark geschädigt habe. Die Beschwerden, insbesondere der Halswirbel, wurden in den letzten Monaten immer schlimmer. Verschiedene Orthopäden bei den ich war schliessen eine OP aus, weil die Schäden zu groß sind und daher eine OP keinen Erfolg verspricht. Wärmebehandlung, Krankengymnastik bringen nur kurzzeitige Schmerzlinderung. Zurzeit bekomme ich mal wieder Spritzen. Jetzt bin ich erst mal wieder arbeitsunfähig geschrieben und mein Hausarzt hat jetzt eine Reha beantragt.
Lange Zeit haben die Ärzte (ich meine jetzt hier damit verschiedene Fachärzte wie z.B. Orthopäden) fast nichts unternommen. Im Gegenteil zweimal wollte man mir überflüssige Igelleistungen, also Leistungen die ich selbst zahlen muss, "andrehen". Jetzt hat mein Hausarzt die "Regie" übernommen und die Reha beantragt. Warum machen dass nicht die Fachärzte die doch eigentlich dafür da sind?

Wenn die Reha genehmigt wird nutzt meine Freundin und Lebensgefährtin die Zeit um ihre Tochter in Süddeutschland zu besuchen. Wenn das nicht klappt nehme ich sie mit und sie wird sich in einer Pension einquattieren. Mal sehen wie sich das alles entwickelt

Viele Grüße


17 Juni 2012

Arzttermin

Es ist erstaunlich. Um eine rheumatische Erkrankung bei meinen Rückenschmerzen auszuschließen (ich bin Rheumatiker) hat mich mein Arzt zum Rheumatologen überwiesen. Die Praxis meiner ehemaligen Rheumatologin existiert nicht mehr also musste ich mir eine/n neuen Rheumatologen/in suchen.
Ich rufe also im Rheumazentrum hier in der Stadt an um einen Termin zu bekommen und dachte ich höre nicht richtig. Der nächste Blutabnahmetermin wäre in 14 Tagen, und das Gespräch über das Ergebnis könnte ab Mitte September stattfinden.

Ehhh hallo! Das wäre in 3 Monaten. Schon für eine Blutabnahme 14 Tage warten zu müssen ist schon fast eine Frechheit und dann auf das Ergebnis 3 Monate zu warten, um es dann abzuklären. In welchem Zeitalter lebe ich? Ich möchte dabei anmerken, dass auch ein Rheumatest nach wenigen Tagen erkannt werden kann und nicht so kompliziert ist, dass er so viel Zeit in Anspruch nimmt.

Ich habe mich um andere Termine in anderen Praxen bemüht und siehe da, es geht auch schneller. Jetzt habe ich am Dienstag Blutabnahme und ein paar Tage später das Gespräch über das Ergebnis.

Man sieht es geht also auch noch anders.

Worüber ich jetzt nachdenke, ist:
Stimmt unser Gesundheitssystem nicht oder geht es manchen Ärzten zu gut?

Euch allen noch einen schönen Sonntag und lasst es euch gut gehen
.
Gruß

04 April 2012

meine Schwester Teil 3

Meine Schwester war gestern so depressiv, dass sie nicht mehr nach Freiburg in ein Pflegeheim, sondern nur noch sofort nach Hause gehen wollte. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Bei ihrem Gesundheitszustand geht das aber leider natürlich nicht. Jetzt galt es sie davon zu überzeugen, dass sie aus verschiedenen Gründen nicht alleine in ihre Wohnung kann. Dabei hat uns dann ihre Hausärztin geholfen und sie davon überzeugt, dass sie erst mal in eine Kurzzeitpflege geht. Uns war wichtig, dass sie aus dem derzeitigen Krankenhaus raus kommt.

Sie hat sich jetzt so weit erholt, dass sie am kommenden Dienstag in eine Kurzzeitpflege in ein anderes Krankenhaus/Pflegeheim verlegt werden kann und sie ist auch damit einverstanden. Ein ausführliches Gespräch mit dem Oberarzt der Geriatrie in dem sie jetzt noch liegt hat erbracht, dass sie am Dienstag verlegt werden kann.
Meine Nichte hat daraufhin 3 gute Häuser gefunden, in denen sie kurzfristig aufgenommen werden kann und wir hoffen, dass jetzt mal endlich alles so klappt, wie wir es jetzt neu geplant haben.

Ich kann versichern, dass ich nach der Verlegung meiner Schwester einige Fragen an das Krankenhaus und auch an das Gesundheitsamt haben werde, nämlich wie es zu solchen Missständen und unqualifizierten Zuständen bei einer Quarantäne kommen kann. Wenn es auch meiner Schwester nicht mehr hilft, vielleicht bringt es in Zukunft anderen Patienten und Besuchern eine bessere Handhabung beim Ausbruch solcher schweren Krankheiten.Wahrscheinlich werde ich mich auch an die Medien wenden denn meiner Meinung nach sollte die Bevölkerung der Stadt über den Norovirus als auch über die Missstände in dem Krankenhaus informiert werden.

Ich bedanke mich ganz herzlich für all eure Kommentare zu diesem Thema.

Gruß

meine Schwester Teil 2

Am 28.03. hat meine Schwester sich in einem Krankenhaus den Norovirus eingefangen. Einen Tag vorher fiel ihr schon auf das ein Nachbarzimmer unterQuarantäne kam. Eine meiner Nichten kam aus Freiburg angereist um sich um ihre Mutter zu kümmern, und auch um sie zu ihrem Geburtstag am Montag zu besuchen. Das Zimmer meiner Schwester war seit Donnerstag auch unter Quarantäne, vom
Personal bekam meine Nichte Schutzkleidung aber keine Verhaltensmaßnahmen genannt.

Das erste Mal besuchte sie meine Schwester am Samstag. Da hatte meine Schwester allerdings das Schlimmste hinter sich. Der Norovirus lässt meistens nach ca 2 Tagen nach, befindet sich aber noch 12-14 Tage im Körper.
 
Die Hygienezustände waren unmöglich. Schmutzige Wäsche lag offen im Zimmer, der Toilettenstuhl war mindestens 2 Std. nicht gereinigt worden. Das sind Dinge, die bei einer Quarantäne nicht passieren dürfen. Medikamente wurden nicht rechtzeitig verabreicht, was vielleicht nicht so schlimm ist, weil sie sowieso sehr schnell wieder ausgeschieden wurden. Wichtig ist aber die Flüssigkeitsaufnahme. Meine Nichte musste erst darauf hinweisen, dass mal ein Tropf angelegt wird.

Am Sonntag ging es meiner Schwester etwas besser. Inzwischen war auch die ganze Station unter Quarantäne. Nachmittags klagte sie plötzlich über Bauchschmerzen. Es dauerte über eine Stunde, bis eine Ärztin kam und sie untersuchte. Die Bauchschmerzen konnten nicht von dem Virus kommen, und weil die Ärztin nichts feststellen konnte, wollte sie auch nichts verabreichen, um die Schmerzen zu lindern. Weil die Schmerzen aber immer stärker wurden, rief meine Nichte erneut nach der Ärztin und musste sage und schreibe 2,5 Std. warten, bis die Ärztin noch mal kam. Jetzt bekam meine Schwester erst ein Mittel gegen die Bauchschmerzen.

Während der Wartezeit, die meine Nichte während der Untersuchung auf dem Flur verbringen musste, bekam sie mit, dass bereits Personal krank geworden ist und ein Pfleger sogar am Norovirus erkrankt sein soll.

Ehe die Ärztin wieder verschwinden konnte, fragte meine Nichte, wie es denn jetzt weiter geht und wie man die Wäsche behandeln muss. Die Ärztin antwortete man muss abwarten bis Frau ..... wieder zu Kräften kommt und auf ihre Medikamente gegen Parkinson eingestellt ist. Die Wäsche braucht man nur bei 60° waschen. Das kann nicht sein erwiderte meine Nichte, das Robert Koch Institut rät unbedingt bei min. 95° die Wäsche zu waschen da der Virus erst ab mehr als 75° abstirbt aber ich kann ja mal im Gesundheitsamt nachfragen. Da wurde die Ärztin plötzlich ziemlich hektisch und meinte sie könne nur sagen, was ihr Hygieneberater gesagt hat, und verzog sich dann sehr schnell.

Die ganzen Zustände in dem Krankenhaus hat mir meine Schwester auch am Telefon erzählt, wenn ich mit ihr telefonierte.

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat es dann meine Nichte ebenfalls erwischt. Sie hat sich angesteckt und hängt jetzt in der Wohnung ihrer Mutter. Montagnachmittag habe ich ein paar Sachen für sie eingekauft und ihr vor die Türe gestellt. Jetzt müssen wir sehen, wie es weiter geht. Meine Schwester möchte am liebsten sofort nach Hause, aber das geht jetzt noch nicht.

Bei solchen Zuständen frage ich mich wo unser Gesundheitssystem uns noch hinführen wird.


21 Juli 2011

musste zum Orthopäden

ich war heute beim Orthopäden weil ich mal wieder Rückenschmerzen habe. In diese Orthopädie gehe ich schon seit über 10 Jahre und war bisher zufrieden. Es ist eine Gemeinschaftspraxis bei der zwei der drei Ärzte alle paar Jahre wechseln. Morgens in der offenen Sprechstunde sind dann immer die jüngeren Ärzte da. Um an den älteren Arzt zu kommen muß man sich einen Termin geben lassen und wartet dann 4-6 Wochen.
Ich wurde befragt und untersucht. Es wurde mal wieder festgestellt dass ich Lumboischialgie und durch Überlastung die Schmerzen habe. Das erste was ich bekam war eine Spritze. Der Arzt sagte: wenn die Schmerzen nicht nachlassen brauche ich weitere Spritzen die ich aber selbst bezahlen muß.
Er verschrieb mir noch Ibuprofen 400 und Omeprazol 20mg N2 auf Privatrezept obwohl ich gesetzlich versichert bin. Weil die Schmerzen bis ins Bein rein ziehen hat er mich nach heute und morgen AU geschrieben.

Ibuprofen habe ich schon immer bekommen, aber das waren die 600er also was soll ich mit 400 die ich mir frei kaufen kann. Omeprazol ist ein Medikament gegen Magenschmerzen und Sodbrennen und kostet 18,73 €. Was soll ich bitteschön mit 50 Tabletten gegen Magenschmerzen? Vergangenes jahr habe ich noch Krankengymnastik und wirksame Medikamente bekommen bei denen ich nur die Zuzahlung zahlen musste.  Insgesamt hat sich der Arzt höchstens 2 Minuten Zeit genommen. Mal wieder entstand der Eindruck dass die Ärzte heute nur noch Geld scheffeln wollen. Jetzt warte ich mal bis morgen ab und ich vermute dass ich wieder dauernd zum Arzt fahren darf bis ich wieder schmerzfrei bin.

Was ist das für ein Gesundheitssystem? Kostensparend für die Krankenkassen ist das sicherlich nicht unbedingt.

Gruß

14 Mai 2011

Wieder in Reha

Meine Schwester wurde operiert und nach 2 Tagen entlassen. Einige Tage später ging es ihr so schlecht dass sie wieder ins Krhs musste, ging aber diesmal in eine andere klinik. Wie ich vorher schon vermutet hatte war sie zu früh entlassen worden.


Sie blieb also jetzt einige Tage, die Fäden wurden gezogen und von da aus kam sie wieder in die Reha in der sie in der sie beim ersten mal schon war.
In die Reha (Geriatrie) musste sie weil sie wieder auf ihre Medikamente eingestellt werden muss. In den Krankenhäusern wurden die Medikamentenvergabe vernachläsigt, z.B. dadurch das sie ein wichtiges Medikament erst um 9 Uhr zum Frühstück, statt um 7 Uhr bekam. Dadurch verschob sich der Rest des Tages und kam durcheinander.

Ehrlich gesagt war ich erstaunt darüber das es im Krhs erst um 9 Uhr Frühstück gab.

Jetzt hoffe ich das sie sich in der Geriatrie wieder erholt und dann in ihre Wohnung zurück kehren kann.

Vieles von dem was ich berichtet habe wäre nicht erforderlich gewesen wenn die Ärzte verantwortungsvoller arbeiten würden, aber nach der letzten Gesundheitsreform bezweifel ich das.

VG

30 April 2011

Ärzte Fortsetzung 3

in der Osterwoche war meine Schwester zur Besprechung ihrer OP in der Klinik. Der Arzt erklärte ihr das sie endoskopisch operiert wird und dass dieses Verfahren risikoloser ist als eine normale OP bei der ein Schnitt gemacht wird. Er redete das ganze noch eine Weile "schön" und meine Schwester war einigermassen beruhigt. Die OP wurde für den Mittwoch 9:00 Uhr nach Ostern  festgelegt und sie sollte sich einen Tag vorher im Krankenhaus einfinden.


Den Dienstag nach Ostern wurde sie dann auch aufgenommen. Mittwochmorgen um 7 wurde sie auf die OP vorbereitet und musste dass OP Hemd anziehen und sollte warten. Sie bekam logischerweise auch kein Frühstück mehr und ihre sonstigen Medikamente die sie sonst unbedingt nehmen muss durfte sie auch nicht mehr nehmen um 9 sollte sie schließlich operiert werden. Um 7 Uhr wurde meiner Schwester dann mitgeteilt dass sie nicht endoskopisch operiert werden kann weil ihr Bindegewebe zu schwach ist und dass dann aus Altersgründen nicht möglich ist.
Peng ein Tiefschlag für meine Schwester 2 Stunden vor der op.

ironische Anmerkung von mir:
wofür wurde dann eine OP Besprechung abgehalten und ist der Arzt blind oder wieso wußte er zu dem Zeitpunkt nicht wie alt meine Schwester ist. *Grübel*

Um  11 Uhr rief eine ihrer Töchter im Krhs an um nachzufragen wie es ihrer Mutter geht. Aussage der Schwester: Ihre Mutter muss noch warten es sind Notfälle dazwischen gekommen und dadurch wird die OP verzögert. Um 13 Uhr das gleiche nochmal. Um 15 Uhr wieder die gleiche Aussage. Als die Tochter dann nachfragte wann ihre Mutter denn operiert wird kam die schnippische Antwort. Wir können die Notfälle (mehrere) ja nicht liegen lassen, ihre Mutter muss eben warten.
Um 16 Uhr bekam sie dann eine Beruhigungsspritze und wurde um 16:30 Uhr endlich operiert.
Freitag wurde sie entlassen und bekommt nach 10-12 Tagen die Fäden gezogen.
Sie ist jetzt zu Hause, eine ihrer Töchter ist bis Montag bei ihr. Sie hat noch Wundschmerzen was ganz normal ist und wir hoffen dass sie sich jetzt erholen kann.

Ich frage mich was man tun muss um heutzutage von Ärzten noch als Patient und Mensch gesehen zu werden. Mit der Gesundheitspolitik, aber auch mit den Ärzten geht es immer mehr bergab.

Es grüßt Euch

16 April 2011

Ärzte Fortsetzung 2

Diese Woche wurde meine Schwester endlich ultraschall untersucht. Es stellte sich, wie schon vermutet, ein Leistenbruch herraus. Der Leistenbruch muss schon 2 Monate alt sein. Diese Ausbeulung in der Leiste war schon länger zu erkennen. Weiterhin stellte sich jetzt herraus dass auf der Einweisung ins Krankenhaus die Hausärztin abdominelle Schmerzen vermerkt hatte nachdem meine Schwester zu dem Zeitpunkt schon darüber geklagt hatte.
Sowohl im ersten Krankenhaus, als auch in der Fachklinik wurde sie körperlich untersucht. Fragt man sich doch wie die untersuchen wenn eine deutlich sichtbare Ausbeulung zu sehen ist nicht weiter beachtet wird. Ich könnte auch fragen: Wie schlampig arbeiten heutzutage Ärzte und Krankenhäuser.

Nach Ostern wird sie jetzt operiert. Ich hoffe bis dahin, aber auch danach gibt es keine weiteren Probleme.

Gruß Nachtfalke

10 April 2011

Ärzte Fortsetzung

In den ersten Tagen zu Hause wurde meine Schwester von ihrer älteren Tochter unterstützt die dafür extra aus Süddeutschland angereist war. Ihr zeigte meine Schwester eine Ausbeulung in der Leistengegend und erzählte ihr das sie dort manchmal Schmerzen hätte. Gemeinsam gingen sie daraufhin am nächsten Morgen zur Hausärztin die meine Schwester an einen Orthopäden überwies. Dieser vermutete einen Leistenbruch, um es jedoch sicher zu diagnostizieren riet er meiner Schwester in eine Notfallpraxis zu gehen.
Beide Frauen fuhren anschliessend mit dem Taxi in die Notfallpraxis, mussten dort 3 Stunden warten ehe meine Schwester untersucht wurde. Das Ergebnis Verdacht auf Leistenbruch wurde nicht nur bestätigt, sondern auch als sehr wahrscheinlich eingeordnet. Leider konnte aber auch hier nicht sicher festgestellt werden ob es nun ein Leistenbruch ist weil es in dieser Notfallpraxis kein Ultraschallgerät gibt.



Anmerkung: Wir reden hier von einer Notfallpraxis mit 8 Fachrichtungen, darunter auch unter anderem Gynäkologie, in einer Großstadt. Gynäkologen ohne Ultraschall *grübel*

Der Arzt entschuldigte sich dafür und erklärte das meine Schwester zu einem Arzt gehen sollte der ein Ultraschallgerät hat um entgültig abklären zu lassen ob es sich um einen Leistenbruch handelt. Im Moment bestehe aber kein Notfall bei dem man sofort operieren müsse.

Was soll ich sagen wie sollte es anderes sein, es war inzwischen Freitag abend. Jetzt muss meine Schwester am Montag zu einem Arzt mit Ultraschallgerät.

Wo leben wir? Für eine eigentlich einfache Diagnose wo man früher einen, höchstens 2 Ärzte für brauchte, muss man heute zu 4 Ärzten gehen. Ist das ein Ergebnis der Sparmassnahmen der Gesundheitsreform? Kein Wunder das die Kosten im Gesundheitswesen explodieren von der menschlichen Seite als Patient ganz abgesehen.
Man könnte meinen wir werden nicht mehr behandelt sondern nur noch verwaltet.

Gruß Nachtfalke

09 April 2011

Was sich Ärzte alles erlauben

Meine Schwester hat Parkinson und ist auch in dementsprecheneder Behandlung, soweit man dass so sagen kann. Durch einen Fehler eines Neurologen der ein falsches Medikament verschrieben hat musste sie jetzt wieder in eine Klinik. Vergangenes Jahr war sie schon einmal 3 Wochen in dieser Fachklinik, Abteilung Geriatrie. In der Geriatrie hatte man in ihren Unterlagen vermerkt das neue Medikamente nur mit Absprache der Geriatrie, oder in einer Klinik unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden dürfen.



Rückblick:

Der Neurologe hat sich daran nicht gehalten. Nachdem meine Schwester das neue Medikament (ein starkes Psychopharmaka) eine Woche lang eingenommen hat traten Beschwerden auf die sie ihrem Neurologen mitteilte der ihr daraufhin riet das Medikament abzusetzen und am besten den Rest der Pillen wegzuschmeissen. Das hat meine Schwester auch getan. Im Laufe der nächsten Tage ging es meiner Schwester immer schlechter und sie ging zu ihrer Hausärztin die ihr sofort eine Einweisung fürs Krankenhaus mit gab. Am selben Abend fuhr meine Schwester in Begleitung einer Freundin ins nächste Krankenhaus. Während der Untersuchung verschwanden im Krankenhaus die Einweisungspapiere und auf Grund dessen wollte sie man nicht stationär aufnehmen.Mal ganz von der Schlamperei abgesehen verstehe ich nicht wieso sie trotzdem aufgenommen wurde. Am nächsten Morgen bekam sie von der Hausärztin eine neue Einweisung und wurde daraufhin endlich aufgenommen.
Weil sich meine Schwester nicht mehr an den Namen des Medikaments erinnern konnte, und sie die Packung ja auch anweisungsgemäss weg geschmissen hatte, wurde der Neurologe angerufen, es stellte sich aber heraus das der seit 2 Tagen im Urlaub war.
Das Krankenhaus konnte nicht weiterhelfen und überwies meine Schwester in die Fachklinik wo sie vergangenes Jahr war. In der Geriatrie war kein Platz frei und so kam sie auf eine andere Station.
In dieser Zeit hat meine Nichte versucht über die Apotheke den Namen des Medikaments raus zu finden was nach einem Tag auch gelang. Es stellte sich nicht nur raus das dieses Medikament nicht verschrieben hätte werden dürfen, sondern man darf es auch nicht plötzlich absetzen. Das Absetzen dieses Mittels muß langsam geschehen.
Jetzt nach 4 Wochen Aufenthalt wurde sie diese Woche endlich wieder entlassen.

Ich frage mich allen Ernstes wo da die Verantwortung und die Behandlungen der Ärzte noch hinführen soll.

Ich bleibe an dem Thema dran, und es wird noch eine Fortsetzung über eine Notfallpraxis geben.

Gruß Nachtfalke