28 August 2017

Hanseatic

Es ist noch nicht lange her da fuhr ein Kreuzfahrtschiff ausnahmsweise tagsüber bei uns vorbei. Normalerweise passieren sie meistens erst bei Dunkelheit die Elbmündung. Bei einem Spaziergang fuhr sie an uns vorbei. Es ist nicht eins der riesigen Kreuzfahrtschiffe, sondern ein Kleineres. Ich persönlich finde diese kleineren Kreuzfahrer schöner als diese riesigen Hotelschiffe mit mehreren Tausend Gästen.

18.6.2017 vor Cuxhaven
Es war die Hanseatic der Reederei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH. Der Heimathafen ist Nassau und fährt unter der Flagge der Bahamas. Die Hanseatic ist 122,83 m lang, 18 m breit bei einem max. Tiefgang von 4,90 m.  Mit 92 Außenkabinen und 4 Suiten kann sie bis zu 184 Passagiere aufnehmen. Innenkabinen gibt es nicht. Die Besatzung besteht aus 125 Mitgliedern. Es gibt 6 Passagierdecks, 2 Restaurants und 3 Bars. Für meine Begriffe alles schön überschaubar.
Fahrten bis in die Arktis kann die Hanseatic machen. Der Rumpf der Hanseatic erfüllt die Anforderungen der höchsten Eisklasse.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

24 August 2017

Seenotrettung. Nicht immer klappt es

Am 9.8. wurde eine Frau etwa 600 m vor der Küste von den Seenotrettern aus dem Wasser gezogen. Die Schwimmerin war in der Grimmershörnbucht schwimmen gewesen und bei ablandigem Wind immer weiter in die Elbmündung, und damit ins Fahrwasser getrieben worden. Nach dem Alarm durch die Feuerwehr Cuxhaven wurde das Tochterboot des Seenotkreuzers ausgesetzt und nahm sofort Kurs auf die Schwimmerin. Zwei Seenotretter nahmen die total erschöpfte und unterkühlte Frau an Bord und übergaben sie im Hafen dem Landrettungsdienst. Ohne unsere Hilfe hätte die Frau es nicht geschafft, beschreibt Mark Reher von der DGzRS die Situation. Die DLRG Cuxhaven und die Feuerwehr Cuxhaven hatten sich ebenfalls auf den Weg zu der Schwimmerin gemacht.

Ein weiterer Fall ging leider nicht so glimpflich zu Ende.
Am Mittwoch, 23.8.17, versuchte man in einer dramatischen Situation ein Pferd zu retten.
Eine junge Reiterin wollte mit ihrem Pferd nach Neuwerk reiten, als es kurz vor dem ersten breiten Priel zusammenbrach. Die Berufsfeuerwehr brachte mit einem Unimog einen Tierarzt zur Unglücksstelle. Trotz fast einstündiger Wiederbelebungsversuche konnte das Pferd nicht gerettet werden, es starb an einer schweren inneren Verletzung.

Es kommt zum Glück bei uns an der Küste vor Cuxhaven selten vor dass Rettungsversuche scheitern.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

18 August 2017

Blogspot

Seit einiger Zeit ist es bei Blogger extrem schlimm, wenn man andere Blogs ansehen, Kommentare schreiben, oder im eigenen Blog etwas hochladen möchte. Sehr oft muss ich zweimal anklicken und trotzdem kann es passieren das sich gar nichts tut. Es kann nicht am Browser liegen ich habe es mit verschiedenen versucht, außerdem habe ich dieses Problem nur bei "blogspot".
Vor Kurzem habe ich bei Christa auch gelesen, dass sie Probleme beim hochladen hat. Anscheinend bin ich nicht der Einzige, der beim bloggen Schwierigkeiten hat.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

09 August 2017

Schafsriss in Cuxhaven

Am Dienstag sind bei uns in Cuxhaven-Altenbruch die ersten Schafe von einem Wolf gerissen worden. Zwischen Altenbruch und Otterndorf sind ca. 2000 Schafe auf den Wiesen. Die einzelnen Teilabschnitte sind durch Gatter getrennt, die jedoch geöffnet werden können. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann, und darf man dort am Deich entlangfahren. Man befindet sich vor dem Deich. (Für Landratten. Das ist der Deichweg zwischen Wasserkante und Deich) Die Schafe sind für den Deich,- und Küstenschutz wichtig.Sie halten nicht nur das Gras niedrig, sondern dadurch das sie beim Grasen viel laufen treten sie die Erde fest, sodass der Boden immer fest (verdichtet) bleibt.
Bedeutet: Schafe sind sehr wichtig für den Küstenschutz.

Es ist bekannt, das sich hier im Landkreis Cuxhaven sich seit Juli 2014 ein Wolfspaar rumtreibt. Im vergangenen Jahr wurde in unserer Küstenheide zwischen Duhnen und Sahlenburg ein Wolf gesichtet. Um die Touristen nicht zu verschrecken, wurde das versucht zu verschweigen.

Jetzt sind natürlich alle Schafhalter bei uns in Aufruhr. Von Altenbruch bis Otterndorf sind es etwa 10 Km. Ich schätze mal das auf 8 Km davon Schafe auf den Deichwiesen sind.

Bildquelle: Google Map
zum Vergrößern draufklicken

Wie sollte man die Strecke Wolfssicher machen?
Noch weiß auch niemand, ob es nur ein oder mehrere Wölfe sind.
Wölfe sind kluge Tiere. Ein weiteres Problem könnte sein das der, oder die, Wölfe merken das hier leichte Beute zu machen ist und sich ansiedeln.

Hoffen wir das es vielleicht ein einmaliger Besuch von einem Wolf war.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

08 August 2017

Hier mal ein Auszug eines Wochenendes aus den Tagebüchern der Seenotrettervom letzten Wochenende

04.08.2017
Zahlreiche Einsätze für die Seenotretter auf Nord- und Ostsee

Starkwind mit sehr schweren Sturmböen haben die Besatzungen der DGzRS von der Greifswalder Oie, Freest und Großenbrode in Atem gehalten.
Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) erlebten am Donnerstag, 3. August 2017, einen arbeitsreichen Tag: Innerhalb von nur wenigen Stunden wurden sie mehr als 20 Mal alarmiert. Mann über Bord, medizinischer Notfall, Wassereinbruch und Grundsitzer – alle denkbaren Szenarien waren dabei. Am späten Nachmittag kam Starkwind mit sehr schweren Sturmböen bis elf Beaufort hinzu und führte unter anderem zur Kenterung eines Segelbootes.

Greifswalder Oie. Etwa eine Seemeile (rund eineinhalb Kilometer) südwestlich der Greifswalder Oie war gegen 17 Uhr ein neun Meter langes Segelboot mit Frau, Mann und Kind aus Berlin an Bord festgekommen. Dabei hatte das steinige Oier Riff ein Leck in das Boot geschlagen: Wassereinbruch. Mit eigenen Mitteln gelang es der Besatzung nicht, das eindringende Wasser zu stoppen. „Als wir vor Ort waren, stand es in der Kajüte bereits 30 Zentimeter hoch“, beschreibt Vormann Jean Frenzel die Situation.
Aufgrund der geringen Wassertiefe setzten die Seenotretter das Arbeitsboot HUBERTUS des Seenotrettungskreuzers EUGEN aus. Zunächst übernahmen sie den Jungen und die Frau von dem Segelboot. Anschließend schleppten sie es frei. „Genau in diesem Moment zog eine Unwetterfront mit Hagelschauern und heftigen Orkanböen über uns hinweg“, sagt der Vormann. „Die Sichtweite betrug höchstens noch 40 Meter.“ Trotzdem gelang es den Seenotrettern, das Segelboot mit dem Arbeitsboot freizubekommen und anschließend mit dem Seenotrettungskreuzer längsseits zu nehmen. „Der Junge saß neben mir auf der Brücke und hatte Tränen in den Augen“, erzählt Frenzel. „Er war froh, dass nun auch sein Vater heil rausgekommen war.“
Die Seenotretter pumpten mit zwei mobilen Lenzpumpen das eindringende Wasser aus dem Havaristen. Es gelang ihnen, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen – nach und nach sank der Pegel im Segelboot. In langsamer Schleppfahrt von bis zu zweieinhalb Knoten (rund fünf Stundenkilometer) brachten die Seenotretter das Boot nach Kröslin.
Dort konnte der Havarist mittels eines fahrbaren Krans aus dem Wasser genommen werden. Während der Fahrt zum Hafen musste die Besatzung der EUGEN permanent Wasser aus dem Segelboot pumpen. Gegen 21.10 Uhr traf der Schleppzug im Hafen von Kröslin ein.
Freest. Die freiwilligen Seenotretter aus Freest waren in den Abendstunden für das festgekommene Fahrgastschiff „Moenchgut“ mit 37 Personen an Bord im Einsatz. Eine orkanartige Sturmböe mit bis elf Beaufort (bis zu 117 km/h) hatte es aus dem Fahrwasser gedrückt. Aus eigener Kraft konnte sich die rund 33 Meter lange „Moenchgut“ nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien. Mit seiner geballten Kraft von 320 PS schleppte das Seenotrettungsboot HEINZ ORTH das Fahrgastschiff frei und zurück ins tiefere Fahrwasser. Von dort setzte es seine Fahrt nach Peenemünde auf der Insel Usedom alleine fort. Eine Gefährdung für Passagiere, Besatzung und Schiff bestand nicht.
Großenbrode. Der plötzlich stark auffrischende Wind mit schweren Sturmböen bis zehn Beaufort (bis zu 102 km/h) wurde einem segelnden Ehepaar in der Ostsee beinahe zum Verhängnis: Sie kenterten gegen 16.15 Uhr mit ihrem etwa sechs Meter langen Segelboot „Rosa“ südlich der Einfahrt zum Großenbroder Binnensee und stürzten über Bord. Die Besatzung eines vorbeifahrenden Segelbootes reagierte geistesgegenwärtig: Es gelang ihnen, die beiden zu retten, bevor die Seenotretter eingreifen mussten. Die beiden Segler standen unter leichtem Schock, waren aber beide unverletzt. Die Seenotretter schleppten mit dem Tochterboot VEGESACK des Seenotrettungskreuzers BREMEN das Segelboot in den Hafen von Großenbrode.
Ueckermünde. Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Ueckermünde waren gerade von einem Einsatz für ein Segelboot zurückgekehrt, als die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS sie gegen 17.30 Uhr erneut alarmierte: Auf dem Segelboot „Vadis“ befand sich eine an Diabetes erkrankte 18-jährige Frau, die dringend medizinische Hilfe benötigte.

Das Problem: Die übrigen drei Besatzungsmitglieder der „Vadis“ waren mit der Notsituation völlig überfordert – sie konnten weder ihre genaue Position nennen, noch ihr Boot beschreiben. Einziger Hinweis für die Seenotretter: Die vier Segler und der Bordhund waren im Stettiner Haff von Ueckermünde nach Mönkebude unterwegs.

Sofort schickte Vormann Manfred Fastnacht zwei Kollegen mit dem 40 Knoten (rund 75 km/h) schnellen Seenotrettungsboot DORA los, um das Segelboot zu suchen. Kurze Zeit später legte auch das Seenotrettungsboot GERHARD TEN DOORNKAAT mit drei Seenotrettern, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten an Bord ab.
Ueckermünde. Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Ueckermünde waren gerade von einem Einsatz für ein Segelboot zurückgekehrt, als die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS sie gegen 17.30 Uhr erneut alarmierte: Auf dem Segelboot „Vadis“ befand sich eine an Diabetes erkrankte 18-jährige Frau, die dringend medizinische Hilfe benötigte.

Das Problem: Die übrigen drei Besatzungsmitglieder der „Vadis“ waren mit der Notsituation völlig überfordert – sie konnten weder ihre genaue Position nennen, noch ihr Boot beschreiben. Einziger Hinweis für die Seenotretter: Die vier Segler und der Bordhund waren im Stettiner Haff von Ueckermünde nach Mönkebude unterwegs.

Sofort schickte Vormann Manfred Fastnacht zwei Kollegen mit dem 40 Knoten (rund 75 km/h) schnellen Seenotrettungsboot DORA los, um das Segelboot zu suchen. Kurze Zeit später legte auch das Seenotrettungsboot GERHARD TEN DOORNKAAT mit drei Seenotrettern, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten an Bord ab.

Quelle:
Tagebuch Seenotretter

Ich finde die Arbeit der Seenotretter ist wichtig und mit dem was sie leisten haben sie meine Hochachtung verdient.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

02 August 2017

Familien Event

Am Dienstag war wieder Familienevent. Diesmal habe ich einige halb brauchbare Bilder mitgebracht. Nachmittags werden die Kinder unterhalten und haben sehr viel Spaß daran. Spiele, Schminken, ein Clown und Wettkämpfe werden ihnen geboten.Abends führen sie dann noch vor den Zuschauern und vor allen Dingen vor den Eltern ein einstudiertes kurzes Theaterstück auf oder Tänze die sie geprobt haben. Bei den Proben sind die Eltern natürlich nicht dabei denn sie sollen ja überrascht werden. Es nehmen Kinder im Alter von 3 bis ca 10 Jahre daran teil und alle haben ihren Spaß und viel Freude daran. Bei den Wettkämpfen gibt es auch kleine Preise für alle.
Es ist immer wieder schön zu beobachten, mit welchem Elan und Begeisterung die Kinder daran teilnehmen.