27 März 2017

Wölfe haben letztes Jahr 175 Weidetiere in Nds gerissen

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In Nds sind im vergangenen Jahr 175 Weidetiere gerissen worden. Vor allem Halter von Schafen und Ziegen im Raum Diepholz und rund um Cuxhaven fürchten die Wölfe. Der niedersächsische Umweltministers Stefan Wenzel, (Bündnis90/die Grünen) setzt auf Prävention. Die erhebliche Zunahme der Übergriffe auf Weidetiere sollte durch eine Obergrenze geregelt werden, fordert die CDU und änhnlich die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Eine Regulierung der Zahl der Tiere sei unausweichlich.

Das Landvolk zweifelt allerdings die offiziellen Zahlen des niedersächsischen Umweltministers an. Die Zahl der Risse durch Wölfe seien höher. Das kommt daher. Hobbyschäfer und Landwirte zeigen Wolfsrisse nicht an, denn die hohen Kosten für wolfssichere Schutzmaßnahmen können sie nicht aufbringen, doch nur dann erhalten sie eine Entschädigung, wenn sie Tiere durch Wölfe verloren haben.

Inzwischen sollen seit 2008 fast 2700 Schafhalter ihre Bestände abgeschafft haben, unter anderem auch wegen der steigenden Wolfspopulation. Auch Züchter bedrohter Schafrassen haben wegen des Wolfes aufgegeben. Die Landwirte, deren Tiere nachweislich vom Wolf gerissen wurden, erhalten zwar vom Land Nds eine finanzielle Unterstützung, aber ich vermute mal, das ist nicht ausreichend. Vorher muss natürlich erstmal nachgewisen, und danach anerkannt werden. Das kann dauern. In Nds sollen die Verfaheren bis zur Anerkennung sehr schleppend laufen.

Für verbesserten Herdenschutz gegen die Wölfe, z. B. wolfssicheren Zäune oder Herdenschutzhunde, bekommen die Tierhalter 80% Zuschüsse.

Ein wesentlicher Bestandteil unseres Küsten,- und Deichschutzes sind die Schafe. Sie grasen, wie Wiesen ab damit das Gras nicht zu hoch wächst. Beim grasen laufen sie viel rum und festigen dadurch den Boden, damit die Deiche nicht zu locker werden. Fachleute aus dem Bereich Küsten,- und Deichschutz sagen jedoch dass man die Weiden auf den Deichen baulich nicht so verändern kann, um wolfssicher zu sein.

Die Wolfspopulation steigt mit jedem Jahr. Unser Umweltminister betont jedoch wimmer wieder, dass die Halter ihre Tiere besser vor den Wölfen schützen müssen. Mal wieder wie üblich. Schuld ist der kleine Mann und was ist mit unserem Küstenschutz?

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

18 März 2017

Notunterkunft (NUK) Altenwalde

Am 28. Februar zog sich das niedersächsische Innenministerium aus der Altenwalder Kaserne zurück.  Seit November 2016 steht die Kaserne bereits wieder leer, die als Notunterkunft für Flüchtlinge für viele Mio. € hergerichtet wurde.Bis Ende Februar hält die die Bima (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) an der Kaserne fest, in einer Minimalpflege. Mir war bekannt das seit November 2016 nur noch 3 Personen einer Security Firma zur Bewachung, und sporadisch ein Hausmeisterservice  in der Kaserne waren. Nach dem 28.02.2017 wird die Kaserne ganz aufgegeben. die mit Millionenaufwand hergerichteten Bauten und Einrichtungen bleiben in Zukunft wieder ungenutzt, und der Staat, was macht der? Lässt er sie wieder vergammeln?

Auf demselben ehemaligem Bundeswehrgelände sollte auch eine Aufnahmeeinrichtung entstehen. Fast ein halbes Jahr wurde daran gebaut. Nach dem Flüchtlingsdeal mit der Türkei, kamen weniger Flüchtlinge nach Deutschland und es wurde ein Baustopp veranlasst. Dort stehen jetzt Gebäude, in die ebenfalls Millionen Gelder reingesteckt wurden, und bleiben jetzt ebenfalls ihrem Schicksal überlassen. Einige der Firmen, die dort tätig waren, sollen allerdings auf die volle Bezahlung drängen, schließlich haben sie Verträge und verlangen ihr Geld.Leider ist darüber nicht viel zu erfahren, denn solche Informationen sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht.

Egal wie auch immer. Es wurde sehr viel Geld verpulvert, damit meine die Gelder die in die Gebäude reingesteckt wurden und die Gebäude jetzt wieder vergammeln. Ich hätte schon einige Ideen was man sinnvolles mit dem Gelände und den Häusern anfangen könnte, aber das zuständige Bundesamt sieht das wohl anders.

So werden unsere Steuergelder verschleudert.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

14 März 2017

Aufschwung durch Siemens

Siemens kommt nach Cuxhaven und baut dort Teile für Offshoreanlagen. Nachdem Siemens sich statt für Bremerhaven für Cuxhaven entschieden hat, geht es im rasanten Tempo vorwärts. Mitte Oktober 2016 waren bereits der größte Teil der Fundamente fertiggestellt, und es konnte mit dem Hallenbau begonnen werden. Das war ein Jahr nach er Entscheidung für den Standort Cuxhaven. Inzwischen hat sich einiges getan. Auf einer ehemaligen "Sandwüste" entsteht eine Halle von 320 m Länge, und 160 m Breite. Es soll eine der größten Hallen in der Region sein, mit 55 000 Quadratmetern Nutzfläche.


Wie immer. Zum Vergrößern auf die Bilder klicken
Das wird das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum
Nachdem Siemens sich hier angesiedelt hat, haben mehrere Zulieferer sich ebenfalls um Gelände beworben um die Lieferwege so kurz wie möglich zu halten. Nach Stute Logistics will sich  die Nordmark Maskinfabrik in Cuxhaven niederlassen.und dafür 14 Millionen investieren. Der Grundstückskaufvertrag dazu wurde am 20. Dezember unterschrieben. Im diesem Jahr wollen sie dort mit dem Bau eines Werkes zur Bearbeitung von Gussteilen für Windenergieanlagen beginnen. Geplant ist eine 5000 Quadratmeter große Halle.

Weitere Zulieferer haben Interesse am Standort Cuxhaven angemeldet. Wer vielleicht noch nach Cuxhaven kommt, ist ungewiss, aber im Augenblick sieht es wirtschaftlich nicht schlecht für die Zukunft Cuxhavens aus. Nach der Weltwirtschaftskrise von 2008 bei dem die Schiffsindustrie in Cuxhaven eingebrochen war und auch einer der größten Fischumschlagplätze verloren gegangen war, kann die Stadt einen Auftrieb gut gebrauchen.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

05 März 2017

Bauwahn

Neben der Kugelbake befindet sich der Bauhafen. Es sieht zwar nicht sehr schön aus und man überlegt seit Jahren etwas zu verändern, doch bisher wurde kein neuer Platz für den Bauhafen gefunden. Die Hafenflächen sind knapp.Der Bauhafen gehört dem Wasser- und Schifffahrtsamt. Seit Jahren schwebt Joachim Wuttke (Dipl.-Ing./arch.) eine Umgestaltung des Bauhafens vor Augen. Bei verschiedenen Behörden hat er sein Anliegen bereits vorgetragen.
Die Vorstellung von Joachim Wuttke sähe etwa so aus:
Ein Hotel- und Wohnturm mit integriertem Veranstaltungszentrum, dazu Yachtliegeplätze und daneben eine öffentliche Badestelle. Das Hotel sollte ein Tower werden. Der Elbtower. Der Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch hätte dort gerne dass Bade,- und Sportmöglichkeiten zusammengebracht würden nicht jedoch ein Bauprojekt von turmartigen Ausmaßen.
Die Cuxhavener möchten einen Hafen an dieser Stelle haben, aber keinen Dubai-Tempel.

Als diese Pläne jetzt mal wieder auf den Tisch kamen, ging ein Aufschrei durch die Cuxhavener Bevölkerung.Es gab viele kritische Äußerungen gegen dieses Vorhaben, ebenso gab es Liebeserklärungen der Bürger für diese Stadt. Niemand will den Bauwahn, wie es ihn auf Sylt in den 70er Jahren z.B. den „Vineta-Turm“gab, der glücklicherweise durch Bürgerwiderstand verhindert werden konnte, . In Döse und Duhnen werden schon eine Menge neue Hotels hochgezogen. Für den Geschmack der Bürger schon viel zu viele.

Sagt selber. Passt in diese Landschaft ein Hotelkomplex? Ich finde NEIN. Dazu kommt das an der Kugelbake viele Zugvögel während ihrer langen Reise pausieren, sich erholen und stärken, um die lange Reise nach oder von Afrika zu überstehen.

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Inzwischen ist das Thema mal wieder zumindest für einige Zeit vom Tisch. Bisher gibt es wohl noch zu viel Widerstand.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

02 März 2017

Vorläufiges Aus nach 1 1/2 Jahren

Nachricht vom 1. März 2017

Die Cuxhavener Nachrichten meldeten dass die Fährverbindung Cuxhaven-Brunsbüttel eingestellt wurde. Die beiden Fähren der Elb-Link Reederei (Estland), liegen am Steubenhöft fest. Nach aktuellem Stand wird bezweifelt dass der Fährverkehr nachhaltig gesichert ist. Schiffseigentümer ist eine Niederländische Bank die der Saaremaa Shipping Company in Estland angeblich den Vertrag aufgekündigt haben soll und die Schiffe an die Kette gelegt hat. Es soll um nicht bediente  Kredite gehen.
Nach Angaben von Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens, ist die "Grete" bereits nach Norwegen verchartert worden. Wenn die Fährverbindung überhaupt gerettet werden kann, muss sie bis mindestens August mit einem Schiff auskommen. In Cuxhaven laufen Gespräche über eine Auffanggesellschaft um den Fährbetrieb weiterbetreiben zu können.

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Die Fährverbindung hat erst vor eineinhalb Jahren den Betrieb aufgenommen. Auf beiden Seiten der Elbe sind dafür viele Steuergelder eingesetzt worden um die Fähranleger zu errichten. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht das entgültige Aus für die Fährverbindung ist.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße