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03 April 2018

Wattenmeer Besucherzentrum Cuxhaven

Vor Kurzem waren wir im BZ Wattenmeer. Schon vorher wollten wir das BZ besuchen, aber jedes Mal kam etwas dazwischen und so gelang es uns jetzt erst das BZ Wattenmeer zu besichtigen. Wir hatten ausnahmsweise keine Kamera dabei, sodass nur Handyaufnahmen gemacht werden konnten.
Im Besucherzentrum erhält man eine Menge Informationen über das Wattenmeer.
Seit 2015 befindet sich das neue Wattenmeer Besucherzentrum von Cuxhaven am Sahlenburger Strand. Auf mehreren Etagen wird eindrucksvoll gezeigt, was das Wattenmeer ausmacht. Dazu gehören auch die Salzwiesen und die Küstenheide.


Zwölf “ 25” hört oder liest man oft im Zusammenhang mit dem Besucherzentrum (BZ) Zuerst sollte man mal wissen was bedeutet Zwölf “ 25”?
Es dauert genau 12 Stunden und 25 Minuten von einer Flut bis zum nächsten Tidehochwasser, somit der feste Rhythmus der Gezeiten.


03 März 2018

Unser Hafen



Als die Dampfmaschine entstand eröffneten sich auch neue Perspektiven für die Hochseefischerei in Cuxhaven.

Ab 1885 veränderten sich die Häfen, auch in Cuxhaven. Zu diesem Zeitpunkt hat man Cuxhaven an die Bahnlinien Richtung Hamburg und Bremen angeschlossen. Das brachte Cuxhaven als Hamburgs Außenposten an der Nordsee in die Pole Position. Der Hafen von Cuxhaven gehörte damals noch zu Hamburg. Den Hamburgern war schon bewusst, welche Vorteile dadurch hatten, hielten sich aber dennoch zurück, um die Interessen ihrer eigenen Fischmärkte nicht zu gefährden. Die meisten Fischereifahrzeuge. Im Bereich der Elbe waren ohnehin in Finkenwerder und Blankenese beheimatet.
Der Cuxhavener Fischereibetrieb war dagegen eher klein. Grade mal 18 Fischer.
Als Schutzhafen für die Segelfischer war Cuxhaven für die Hamburger wichtig.  In den Jahren 1883 bis 1905 gingen 106 Schiffe – die meisten in den Winterstürmen – in der Nordsee verloren. Das war ein Grund, warum sich der Hamburger Senat 1889 zum Bau des ersten kleinen Fischerhafens entschloss. Die Kosten? 600 000 Mark.
Nach drei Jahren war das neue Hafenbecken fertig. Es maß etwa 220 Meter in der Länge und rund 130 Meter in der Breite, bei einem Tiefgang von drei Metern. Die östliche Seite des kleinen Hafenbeckens ist der heutige Lübbertkai. Die Fischhallen I und II und die erste Auktionshalle kamen später hinzu. Dieser Fischerhafen bildete die Basis für den 1908 gegründeten staatlichen Seefischmarkt. Voraussetzung dafür war die Gründung einer Fischdampferreederei. Deren Gegner saßen in Geestemünde, Hamburg und Altona, die einen Fischumschlagplatz in Cuxhaven unbedingt verhindern wollten.
Es gelang durch Albert Ballin der Aufbau einer Flotte von Fischdampfern, die mit ihren Fängen regelmäßig Cuxhaven anliefen. Der Cuxhavener Seefischmarkt war geboren!
Man sollte es nicht glauben.. Die Entwicklung war rasant. Damals gab es noch 32 Fischdampfer und der Hafen konnte kaum die zahlreichen anderen Segelfahrzeuge aufnehmen.
Dann kam der erste Weltkrieg. Nach dem Krieg sollte die Fischerei dazu beitragen, dringend benötigte Lebensmittel für die hungernde Bevölkerung zu beschaffen. Das beschleunigte die Hamburger Pläne für eine wesentliche Vergrößerung des Fischereihafens in Richtung Süden.
Fast sechs Millionen Mark bewilligte der Hamburger Senat für den Bau eines Anschlusshafens von rund 650 Meter Länge und knapp 80 Meter Länge. Am Ende verteuerte sich der Bau schon damals auf das zehnfache.
Obwohl die Fischwirtschaft zurück gegangen ist, hat sich der Hafen als bedeutender Fischereistandort in Deutschland gehalten. 35 Fischverarbeitungsbetriebe mit ca. 1000 Beschäftigten sind immer noch  in Cuxhaven beheimatet. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Flotte Krabbenfischer.

Blickrichtung von der Einfahrt aus

Der Alte Fischereihafen wurde Anfang 2017 vom niedersächsischen Hafenbetreiber Niedersachsen Ports an die Cuxhavener Plambeck Holding verkauft. Der alte Fischereihafen soll in den kommenden Jahren umgebaut werden.


Blickrichtung vom Hafenende des AFH


So in etwa soll der alte Fischereihafen nach dem Umbau aussehen. Bloss über den Hoteltower (ganz hinten) an der Hafeneinfahrt ist man sich noch nicht einig.

Wichtige wirtschaftliche Teile des Hafens sind die RoRo Anlagen. Dort werden Neufahrzeuge gelagert und verschifft. Containerumschlag findet auch statt. Erfolgreich ist der Hafen auch im Umschlag von von Anlagenteilen für Offshore-Windparks. Großkomponenten wie Turmsektionen, Rotorblätter und Maschinenhäuser für Windenergieanlagen an Land werden umgeschlagen.
Für den  Fährverkehr nach Helgoland, sowohl Personenverkehr als auch Wirtschaftsverkehr, gibt es separate Kais, oder wir man mancherorts sagt “Pier“ oder “Kaje“ An der alten Liebe legte bis 2017 der  HSC "Halunder Jet" an der den Fährverkehr von Hamburg über Cuxhaven nach Helgoland unterhielt. Ab 2018 soll ein neues Schiff eingesetzt werden. Vom Fährhafen Cuxhaven fährt ebenfalls einmal täglich das Seebäderschiff “Helgoland“ hier zu sehen  nach Helgoland. Die MS “Helgoland“ ersetzt die bis 2016 eingesetzte “MS Atlantis“ 

Es soll sich noch einiges verändern. Ich werde darüber berichten.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
 

17 Januar 2018

Museumspreis für "Windstärke 10"

Vor erst vier Jahren, kurz nachdem wir hierhin gezogen sind, eröffnete das Wrack- und Fischereimuseum "Windstärke 10" in Cuxhaven.


Jetzt hat es den Museumspreis den "Niedersächsischen Museumspreis" erhalten.
Dem Haus sei es auf besondere Weise gelungen, sich gleichermaßen als identitätsstiftender Ort für Bürger der Stadt und als Anziehungspunkt für Touristen zu etablieren, sagte Laudator Eckart Köhne. Der Präsident des Deutschen Museumsbundes unterstrich in diesem Zusammenhang die hohe Bedeutung von Museen für die kommunale Entwicklung.
Auf 2.500 Quadratmetern informiert das Wrack- und Fischereimuseum über die vielen Gefahren auf den Meeren, ebenso wie über die schwere Arbeit der Hochseefischerei und dokumentiert Schiffsunglücke in der Nordsee. In zwei Hallen werden Wrackteile ausgestellt, Bilder und Filme gezeigt über die damalige Hochseefischerei. Modelle stellen nach wie sich die Hochseefischerei  entwickelt hat. Im Mittelpunkt stehen immer die Menschen und Einzelschicksale. Die Geschichte der Fischerei und der Fischverarbeitung in Cuxhaven wurde sehr gut mit Seefahrt und dem Thema Wracks verknüpft.

In einem der Ausstellungsbereiche geht es um tragische Schiffsunglücke. Eine fantastische 360°-Projektion der endlosen See vermittelt einem den Eindruck man wäre mitten im Geschehen.
Es gibt auch eine Buddelschiffausstellung. 

Windstärke 10 ist als besonders kinderfreundliches Museum ausgezeichnet. So können Kinder beispielsweise als Funker probieren,  einen Taucherhelm ausprobieren oder auf spieleriche Art Fische und andere Meerestiere zuzuordnen.

18 Oktober 2017

Weidetierhalter „missbraucht und hintergangen“

Wie die Zeitungen und der NDR 1 berichteten, fühlen sich die Weidetierhalter im Cuxland „missbraucht und hintergangen“. Sie werden mit ihren Ängsten und Sorgen alleine gelassen. Nicht überall sind Einzäunungen zum Schutz der Weidetiere möglich. Zudem überwänden die Raubtiere mittlerweile selbst zwei Meter hohe Schutzzäune. Die Ankündigung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Landesumweltminister Stefan Wenzel (Grüne), auch ganze Wolfsrudel zu töten, bezeichnete das Landvolk als „Vernebelungstaktik“. Im Raum Cuxhaven werden inzwischen auch immer öfterer Rinder gerissen. Ausgleichszahlungen für gerissene Weidetiere dauern viele Monate. In manchen Fällen werden die Weidetiere auch im Sommer im Stall gehalten, was natürlich zu erheblichen Mehrkosten führt. Die Tierhalter müssen dann das Futter kaufen. Kleinere Weidetierhalter haben bereits aufgegeben.

Auf langgezogenen Deichen, könnten die hiesigen Schafhalter ihre Tiere nicht nur schwer, sondern gar nicht davor schützen, von Rudeln gerissen zu werden. „Wo der Wolf lebt, wird es keine Schafe und keine Trockenrasenlandschaften mehr geben. Ein Schutz der Schafe ist hier kaum möglich“, sagen Experten.
Die europäische Strategie einer Koexistenz der Weidewirtschaft mit diesem Raubtier ist grandios gescheitert und muss neu diskutiert werden. Noch beunruhigender sei die Tatsache, dass die Anwesenheit von Menschen, die Nähe von Straßen und Siedlungen, den Wolf nicht mehr abschreckt. Intelligent, wie sie sind, hätten die Raubtiere „gelernt“, dass sie privilegiert sind und ihre Attacken folgenlos bleiben.
Ein aktuelles Gutachten empfiehlt den kontrollierten Abschuss des Wolfes in Deutschland wie es bereits in einigen europäischen Staaten der Fall ist. Erstellt hat die Studie Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel vom Zoologischen Institut der Universität Berlin

Nicht nur die Bundesumweltministerin (SPD) sondern auch der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) wurden für ihr Verhalten stark kritisiert. Bei der Landtagswahl in NDS vor wenigen Tagen haben die Grünen 5% Punkte seit der Wahl von 2013 verloren. Analysen sagen, dass dieser Rückgang teilweise darauf zurückzuführen sind, dass Stefan Wenzel das Landvolk und die Weidetierhalter so im Stich gelassen hat.

Wetterbedingt sind jetzt die meisten Tiere von den Weiden und Deichen geholt worden. Die Wölfe bekommen aber wieder Nachwuchs, die Rudel vergrößern sich, oder teilen sich, sodass wir im kommenden Jahr nochmehr Wölfe haben werden. Touristen haben wir nicht mehr viele (im Verhältnis zu den Ferien) sodass zur Zeit auch unsere Heide sicher ist.
Wie wird sich das jedoch im nächsten Jahr, oder später entwickeln?
Ich bin gespannt.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

11 Oktober 2017

Neue Liegeplätze-Offshore-Industrie

Nachdem sich Siemens in Cuxhaven niedergelassen hat, gehen die Arbeiten an neuen Liegeplätzen zügig vorran. Nachdem im August 2017 die Einweihung des Liegeplatzes 9.3 gefeiert wurde, ist die Fertigstellung des Liegeplatzes 9.2, und der Baubeginn am Liegeplatz 9.1 ein weiteres Zeichen für die richtigen Entscheidungen.
Das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum entwickelt sich außergewöhnlich gut und übt eine Strahlkraft auf die gesamte Region aus.

Aufgrund der hohen Auslastung der bestehenden Liegeplätze des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums musste mit dem Ausbau des Liegeplatzes 9.1 begonnen werden das im April 2018 mit einer schwerlastfähige Kaianlage in einer Länge von 142 m bei einer Wassertiefe von 7,4 m fertig sein soll.

Auf der östlichen Seite des Siemens Betriebs soll in wenigen Wochen ebenfalls mit dem Beginn eines neuen Liegeplatzes begonnen werden.
Liegeplatz 4. Vorgesehen ist die Kaianlage auch für Siemens aber auch andere Unternehmen, die die Kaikanten brauchen, um Komponenten von Windkraftanlagen umzuschlagen.

Normalerweise sind die Norddeutschen ziemlich langsam mit ihren Entscheidungen. Hier in Norddeutschland ticken die Uhren anders. Das ist nicht nur in Cuxhaven oder Niedersachsen so, sondern auch in HH SH und Bremen so. Das ist meine Erfahrung. In dem oben beschriebenem Fall ist es anders. Es geht zügig voran. Ein großes Plus für Cuxhaven und die ganze Region, von der wiederum der gesamte norddeutsche Raum profitiert. Ich bin begeistert. Es fördert nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Energiepolitik, sondern senkt auch die Umweltbelastung, denn Windkraftanlagen belasten weit weniger als Kohle und sind bei weitem nicht so gefährlich wie Atomenergie.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

23 September 2017

Bahnhof Cuxhaven

Der Bahnhof Cuxhaven ist ein Kopfbahnhof (logisch. Ein paar hundert Meter weiter kommt nur noch Wasser, nämlich die Elbe und danach das Wattenmeer) mit historischem Bahnhofsgebäude von 1898.  Auf jeden Fall ist es ein sehr schönes Gebäude.

Im August 2016 und im Dezember 2016 habe ich hier und hier  bereits Ausschnittnsweise darüber berichtet.

2016 kaufte die Stadt Cuxhaven, von der DB über 30.000 m² des Geländes incl. der Fläche auf dem das Bahnhofsgebäude steht. Am 17. Juli 2016 verkaufte die Stadt Cuxhaven das Empfangsgebäude inklusive einer Fläche von ca. 1.700 m² schließlich an die Bürgerbahnhof Cuxhaven eG. Die Deutsche Bahn als Besitzer hatte bis zu diesem Zeitpunkt kein Interesse am Bahnhofsgebäude und ihn deshalb vergammeln lassen. Ab Dezember 2016 sollen Abriss- und Umbauarbeiten durchgeführt werden.
Die Verhandlungen darüber haben lange gedauert, weil sie sich immer wieder rauszögerten. Jetzt endlich fangen die Umbaumaßnahmen an. Vor 2 Wochen bemerkte ich das sich am Bahnhofsgebäude etwas verändert..

Gestern
bin ich am Bahnhof vorbei gekommen. Erstaunt schaute ich auf das Treiben am Bahnhofsgebäude. Es waren freiwillige Helfer, und das THW, die um 17:30 Uhr schon sehr aktiv dabei waren das Gebäude Stein für Stein abzutragen, die Steine zu säubern, um die alten Backsteinklinker zu retten und sie später wieder aufzubauen.


Eine tolle Sache finde ich und bin mal gespannt was am Ende daraus entsteht.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

09 August 2017

Schafsriss in Cuxhaven

Am Dienstag sind bei uns in Cuxhaven-Altenbruch die ersten Schafe von einem Wolf gerissen worden. Zwischen Altenbruch und Otterndorf sind ca. 2000 Schafe auf den Wiesen. Die einzelnen Teilabschnitte sind durch Gatter getrennt, die jedoch geöffnet werden können. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann, und darf man dort am Deich entlangfahren. Man befindet sich vor dem Deich. (Für Landratten. Das ist der Deichweg zwischen Wasserkante und Deich) Die Schafe sind für den Deich,- und Küstenschutz wichtig.Sie halten nicht nur das Gras niedrig, sondern dadurch das sie beim Grasen viel laufen treten sie die Erde fest, sodass der Boden immer fest (verdichtet) bleibt.
Bedeutet: Schafe sind sehr wichtig für den Küstenschutz.

Es ist bekannt, das sich hier im Landkreis Cuxhaven sich seit Juli 2014 ein Wolfspaar rumtreibt. Im vergangenen Jahr wurde in unserer Küstenheide zwischen Duhnen und Sahlenburg ein Wolf gesichtet. Um die Touristen nicht zu verschrecken, wurde das versucht zu verschweigen.

Jetzt sind natürlich alle Schafhalter bei uns in Aufruhr. Von Altenbruch bis Otterndorf sind es etwa 10 Km. Ich schätze mal das auf 8 Km davon Schafe auf den Deichwiesen sind.

Bildquelle: Google Map
zum Vergrößern draufklicken

Wie sollte man die Strecke Wolfssicher machen?
Noch weiß auch niemand, ob es nur ein oder mehrere Wölfe sind.
Wölfe sind kluge Tiere. Ein weiteres Problem könnte sein das der, oder die, Wölfe merken das hier leichte Beute zu machen ist und sich ansiedeln.

Hoffen wir das es vielleicht ein einmaliger Besuch von einem Wolf war.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

14 Juli 2017

Verloren gegangene Fischernetze und was damit geschieht

Seit Jahren wird die steigende Meeresverschmutzung festgestellt und darüber diskutiert. Einen Teil der Verschmutzung kommt durch die verloren gegangenen Fischernetze, was die Fischer unter Druck setzt. Ihre alten Netze machen einen großen und besonders problematischen Teil des Mülls im Meer aus. Meerestiere verenden, wenn sie sich in Netzresten verfangen. Bis vor einigen Jahren hatten sich Fischer nur selten Gedanken darüber gemacht was aus ihren verlorenen Netzen wird. Jetzt können sie recycelt werden. Ein Cuxhavener Unternehmen (Cux-Trawl) setzt sich für  das Recycling von Fischernetzen ein. Bereits 75 t konnten so bereits zu Kunststoffgranulat verarbeitet werden.
Im dänischen Lemvig hat ein Unternehmen einen interessanten Geschäftszweig entwickelt. Entstanden aus der Not der Fischer. In einem industriellen Verfahren weden Netze entsorgt und zu Kunststoffgranulat aufbereitet.

Das meiste Netzmaterial, das in Cuxhaven verarbeitet wird, stammt aus Spanien und Portugal. Es besteht aus dem unverwüstlichen Kunststoff Polyethylen. Die 75 t alter Netze und Netzabfälle, die zu Kunststoffgranulat verarbeitet wurden, waren in den letzten 4 Jahren in Cuxhaven gesammelt worden. Das dänische Entsorgungsunternehmen reinigt und zerkleinert das Material zu einem Granulat. Anschließend wird es eingeschmolzen und zu neuen Kunststoffteilen verarbeitet. Die Kosten und den Transport dafür übernimmt der Verwerter.

Das ist eine gute Sache finde ich. Das sollte überall eingeführt werden. Es hilft den Meeren, fördert die Wirtschaft und ist sinnvoll, also für alle Beteiligten nur von Vorteil.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

25 Juni 2017

Krabbenbrötchen werden Luxusschnittchen

Krabbenbrötchen werden langsam zu Luxusschnittchen. Schon im vergangenem Jahr war der Krabbenfang gering. Es wurden nur wenige Nordseekrabben (richtig wäre eigentlich Nordseegarnele) aus dem Meer gezogen. Dieses Jahr melden die Krabbenfischer noch geringere Fangmengen. Woher kommt das?
Herrschten in den wenigen Wochen, in denen sich die Krabbe fortpflanzt, durch natürliche Schwankungen ungünstige Temperaturen und Strömungsverhältnisse, mache sich das schnell im Bestand bemerkbar. 90 Prozent der Krabben leben nämlich nur ein Jahr.


Einen weiteren Grund nennt uns der Biologe Kraus. Die Zunahme natürlicher Fressfeinde. Wittlings- und teils auch Kabeljau-Schwärme haben sich seiner Meinung nach im Frühjahr in der südlichen Nordsee stark vermehrt. Die Überfischung der Wittlings und des Kabeljaus hat nachgelassen. Diese Überfischung ist zurückgegangen, sodass sich natürliche Räuber-Beute-Beziehungen wieder einstellen.

Es gibt allerdings auch andere Ansichten für den Rückgang der Nordseekrabben. Einige sagen es liegt nur an der Überfischung der Nordseekrabbe. Andere sagen wiederum das es an den Temperaturen liegt. Laut der Erzeugergemeinschaft ist der Wittling dafür verantwortlich. Der frisst einen Großteil der Krabben auf.

Der NDR meldete, dass für ein Krabbenbrötchen inzwischen an einigen Orten 12 € kosten (Stand 23.06.2017), das ist teurer als ein Rinderfilet, sagt ein Gastronom. 11,50 € kostet der Snack in Hamburg, in Cuxhaven werden teilweise 7,50 Euro verlangt. Experten rechnen erst am Ende des Sommers mit einer Entspannung. Dann zieht sich die Wittlinge zurück.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

29 April 2017

Nutztierrisse

Am 27.03. habe ich erst berichtet wie viele Nutztiere in Nds von Wölfen gerissen wurden. Vor wenigen Tagen kam an die Öffentlichkeit, dass vor einem Jahr in der Cuxhavener Küstenheide mindestens 1 Heckrindkalb von einem Wolf gerissen wurde. Insgesamt gingen 4 Heckrindkälber verloren, aber nur von einem hat man eine Probe genommen und einen Wolfsriss nachgewiesen. Meine Vermutung ist das alle Tiere von einem, oder mehreren Wölfen gerissen wurden. Damals war noch das Land Niedersachsen Besitzer der Heideflächen, die von Konikpferden, Wisente und Heckrindern beweidet wurden. Dem Verantwortlichen vor einem Jahr wurde nach dem Vorfall nahegelegt die Angelegenheit nicht an die große Glocke zu hängen.
Das Küstenheidegebiet um Berensch-Arensch ist nicht nur Naturerbe, sondern auch beliebtes Touristen- und Erholungsgebiet, das von Spaziergängern und Reitern viel genutzt wird.

Jetzt steht der Verdacht im Raum, dass die Tierrisse verschwiegen werden sollten, um keine touristischen Einbrüche zu bekommen. Erst heute haben wir einen Spaziergang durch diese Küstenheide gemacht. Angst hätte ich wahrscheinlich keine, wenn mir ein Wolf begegnet, vorsichtig wäre ich aber. In Ihlienworth (25 Km von hier) wurde gestern wieder ein junges, 300 Kilogramm schweres Rind gerissen.  Die Wölfe scheinen sich im Cuxland wohl zu fühlen.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

17 April 2017

Osterfeuer

Das Osterfeuerwerk am Döser Strand ist wegen dem stürmischem Wetter ausgefallen. Gegen 21 Uhr sagte der Ortsbrandmeister der Döser Freiwilligen Feuerwehr das Osterfeuer ab. Das Wetter war vorhergesagt. Warum lässt man dann die Menschen bei dem Wetter bis 21 Uhr warten, wenn eigentlich schon absehbar war, dass das Feuer abgesagt wird. Die Zuschauer standen in der Kälte bei stürmischem Wind.
Die Stadt ist voll mit Touristen. Dementsprechend viele Besucher wollten sich auch das Osterfeuer ansehen. Das Restaurant "Strandhaus" hat natürlich volles Haus gehabt, alle wollten am Feuer teilhaben. Böse Zungen könnten jetzt sagen, dass der Ortsbrandmeister die Absage erst gegen 21 Uhr gab, um dem Strandhaus Umsatz zu bringen, aber wie gesagt, das sagen nur böse Stimmen ;-)

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

18 März 2017

Notunterkunft (NUK) Altenwalde

Am 28. Februar zog sich das niedersächsische Innenministerium aus der Altenwalder Kaserne zurück.  Seit November 2016 steht die Kaserne bereits wieder leer, die als Notunterkunft für Flüchtlinge für viele Mio. € hergerichtet wurde.Bis Ende Februar hält die die Bima (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) an der Kaserne fest, in einer Minimalpflege. Mir war bekannt das seit November 2016 nur noch 3 Personen einer Security Firma zur Bewachung, und sporadisch ein Hausmeisterservice  in der Kaserne waren. Nach dem 28.02.2017 wird die Kaserne ganz aufgegeben. die mit Millionenaufwand hergerichteten Bauten und Einrichtungen bleiben in Zukunft wieder ungenutzt, und der Staat, was macht der? Lässt er sie wieder vergammeln?

Auf demselben ehemaligem Bundeswehrgelände sollte auch eine Aufnahmeeinrichtung entstehen. Fast ein halbes Jahr wurde daran gebaut. Nach dem Flüchtlingsdeal mit der Türkei, kamen weniger Flüchtlinge nach Deutschland und es wurde ein Baustopp veranlasst. Dort stehen jetzt Gebäude, in die ebenfalls Millionen Gelder reingesteckt wurden, und bleiben jetzt ebenfalls ihrem Schicksal überlassen. Einige der Firmen, die dort tätig waren, sollen allerdings auf die volle Bezahlung drängen, schließlich haben sie Verträge und verlangen ihr Geld.Leider ist darüber nicht viel zu erfahren, denn solche Informationen sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht.

Egal wie auch immer. Es wurde sehr viel Geld verpulvert, damit meine die Gelder die in die Gebäude reingesteckt wurden und die Gebäude jetzt wieder vergammeln. Ich hätte schon einige Ideen was man sinnvolles mit dem Gelände und den Häusern anfangen könnte, aber das zuständige Bundesamt sieht das wohl anders.

So werden unsere Steuergelder verschleudert.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

05 März 2017

Bauwahn

Neben der Kugelbake befindet sich der Bauhafen. Es sieht zwar nicht sehr schön aus und man überlegt seit Jahren etwas zu verändern, doch bisher wurde kein neuer Platz für den Bauhafen gefunden. Die Hafenflächen sind knapp.Der Bauhafen gehört dem Wasser- und Schifffahrtsamt. Seit Jahren schwebt Joachim Wuttke (Dipl.-Ing./arch.) eine Umgestaltung des Bauhafens vor Augen. Bei verschiedenen Behörden hat er sein Anliegen bereits vorgetragen.
Die Vorstellung von Joachim Wuttke sähe etwa so aus:
Ein Hotel- und Wohnturm mit integriertem Veranstaltungszentrum, dazu Yachtliegeplätze und daneben eine öffentliche Badestelle. Das Hotel sollte ein Tower werden. Der Elbtower. Der Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch hätte dort gerne dass Bade,- und Sportmöglichkeiten zusammengebracht würden nicht jedoch ein Bauprojekt von turmartigen Ausmaßen.
Die Cuxhavener möchten einen Hafen an dieser Stelle haben, aber keinen Dubai-Tempel.

Als diese Pläne jetzt mal wieder auf den Tisch kamen, ging ein Aufschrei durch die Cuxhavener Bevölkerung.Es gab viele kritische Äußerungen gegen dieses Vorhaben, ebenso gab es Liebeserklärungen der Bürger für diese Stadt. Niemand will den Bauwahn, wie es ihn auf Sylt in den 70er Jahren z.B. den „Vineta-Turm“gab, der glücklicherweise durch Bürgerwiderstand verhindert werden konnte, . In Döse und Duhnen werden schon eine Menge neue Hotels hochgezogen. Für den Geschmack der Bürger schon viel zu viele.

Sagt selber. Passt in diese Landschaft ein Hotelkomplex? Ich finde NEIN. Dazu kommt das an der Kugelbake viele Zugvögel während ihrer langen Reise pausieren, sich erholen und stärken, um die lange Reise nach oder von Afrika zu überstehen.

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Inzwischen ist das Thema mal wieder zumindest für einige Zeit vom Tisch. Bisher gibt es wohl noch zu viel Widerstand.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße