30 August 2026
Bootsunfall am Leitdamm
Am 7. August 2026 haben die Seenotretter (DGzRS) fünf Menschen aus Lebensgefahr gerettet, darunter drei Kinder.
Ein Motorboot war nach einem Motorschaden auf den Leitdamm in der Elbmündung vor Cuxhaven getrieben worden. Der Leitdamm ist 10,4 Km lang und führt in einem Bogen von der Kugelbake Richtung Neuwerk. Er soll das Abwandern des Wattsandes in das Außenelbefahrwasser verhindern. Dadurch wird ständiges Ausbaggern der Fahrrinne verhindert.
Nun zurück zum Bootsunfall. Der Skipper hatte sich bei der Rettungsleitstelle See gemeldet, die sofort die Station Cuxhaven informiert, die sofort mit der Anneliese Kramer zum Unglücksort eilten. Auch ein Such- und Rettungshubschrauber der Deutschen Marine begab sich zum Unfallort. Mit dem Tochterboot Mathias näherten sich die Seenotretter dem verunglücktem Boot. Mit ihrer Lenzpumpe versuchten sie, den Wassereinbruch in den Griff zu bekommen, was aber nicht gelang.
Die Seenotretter retteten die fünf unverletzten Schiffbrüchigen, darunter drei Kinder die dann mit dem Tochterboot an Land gebracht wurden.
Das Boot kippte zur Seite und musste aufgegeben werden. Der Hubschrauber hatte nicht mehr eingreifen müssen. Das Boot wurde einige Tage später von einem Unternehmen geborgen und zum Abwracken gebracht.
Erst am 31. Januar war das Segel,- Traditionsschiff Ethel von Brixham am Leitdamm aufgelaufen. Vier Segler sowie ein Hund wurden von Bord gerettet. Das Schiff wurde am 2. Februarwochenende geborgen. Bei der Bergung zerbrach es in 2 Teile. Auch dieses Schiff wurde verschrottet.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
28 August 2026
Wieder da
Moin,
nach langer Zeit melde ich mich mal wieder aus Cuxhaven. Es hat sich viel getan. Das Wichtigste wir sind 2024 umgezogen, wohnen jetzt im Kurgebiet Döse rund 150 m vom Strand entfernt. Nur durch großes Glück haben wir nach jahrelanger Suche die Wohnung gefunden. Hier herrscht, wie überall in Deutschland, Wohnungsmangel. Gebaut werden hier überwiegend Hotels, Residenzen und Pensionen.
Es werden mehrere neue Liegeplätze für die Offshore-Windparks gebaut. Der Multifunktionshafen mit Schwerlastterminals, schwerlastfähigen Lager- und Logistikflächen sowie RoRo-Rampen bringt der Wirtschaftsregion Cuxhaven neue Arbeitsplätze wie auch wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit.
Mit der Inbetriebnahme des Offshore-Basishafens im Jahr 2009 und dessen Erweiterung im Jahr 2012 hat sich Cuxhaven zum größten Hafen für Offshore-Aktivitäten entwickelt.
Nebenbei ist Cuxhaven auch der Versorgungshafen für Helgoland und Neuwerk.
Anfang 2026 hat NPorts (Niedersachsen Ports) beschlossen die Alte Liebe umzubauen. Die „Alte Liebe“ wurde im Jahr 1733 als zweigeschossiges Holzbauwerk errichtet und zählt als eins der Wahrzeichen der Stadt Cuxhaven.
Es soll ein Teilneubau entstehen, der höher liegt, um besser vor Sturmfluten zu schützen. Bei dem Umbau soll das Oberdeck wegfallen. Es wurde eine Petition gestartet um das Oberdeck zu erhalten.
Keine Frage. Das Bauwerk muss saniert werden. Was am Ende dabei rauskommt, wird sich zeigen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
11 April 2018
Präsident Freiherr von Maltzahn HF 294
Am 2.4.2018 kam sie in Cuxhaven kurz vorbei. 1983 konnte das Schiff vom Museumshafen Oevelgönne erworben werden.
| Hier bei der Ausfahrt aus dem Yachthafen neben der alten Liebe |
Das Schiff wurde restauriert und 1983 vom Museumshafen Oevelgönne gekauft. Von 1984 bis 1989 wurde das Schiff umfassend erneuert und als segelnder Finkenwerder Hochseekutter rekonstruiert. Am 15. April 1989 lief die Präsident Freiherr von Maltzahn zum zweiten Mal vom Stapel.
Alle Instandhaltungskosten müssen durch Charterfahrten und Spenden gedeckt werden deshalb werden alle Einnahmen aus dem Schiffsbetrieb für den Erhalt und Betrieb des Schiffes verwendet.
| Vor der alten Liebe. Leider ohne Segel gesetzt zu haben. |
Viele Grüße
03 April 2018
Wattenmeer Besucherzentrum Cuxhaven
Im Besucherzentrum erhält man eine Menge Informationen über das Wattenmeer.
Seit 2015 befindet sich das neue Wattenmeer Besucherzentrum von Cuxhaven am Sahlenburger Strand. Auf mehreren Etagen wird eindrucksvoll gezeigt, was das Wattenmeer ausmacht. Dazu gehören auch die Salzwiesen und die Küstenheide.
31 März 2018
17 März 2018
Wirtschaftlichen Wiederaufschwung
Es soll die weltweit größte und effizienteste Fabrik für Offshore-Windturbinen sein.
Die Offshore-Windturbinen mit acht und mehr Megawatt Leistung, die Siemens hier bauen will, wiegen etwa so viel wie das weltgrößte Verkehrsflugzeug, der Airbus A380.
Der Weltmarktführer beim Bau von Offshore-Windturbinen wird, so heißt es offiziell, jährlich eine dreistellige Zahl von Windkraftwerken in Cuxhaven endmontieren.
Bei Siemens entstanden so 1000 neue Arbeitsplätze. Dazu kommen neue Arbeitsplätze von Zuliefererunternehmen und Zulieferern die hier neu ansiedeln. Außerdem erwartet man Zuwachs in Hotels, Gastronomie, Logistik, Einzelhandel und Handwerk.
2008 fing Siemens mit der Standortsuche an. 52 Standorte in ganz Europa kamen in Frage. Dadurch das Ambau bereits in Cuxhaven war, bekamm Siemens eine Sicherheit, das hier eine Schwergutfertigung möglich und sinnvoll ist.
Neuerdings wird auch der Import der Windkraftbranche über Cuxhaven organisiert. Der dänische Konzern Vestas, wie Siemens einer der größten Hersteller der Welt, führt über den Hafen der Stadt seine Windturbinen für die Montage an Landstandorten in Deutschland ein.
Vor vier Jahren sah das anders aus. Bremerhaven hatte das Windkraft-Geschäft im Griff. Durch die Hafenerweiterungen mit Schwerlastrampen, die Lage direkt an der Nordsee und die reichlich vorhandene Flächen, verbesserte sich die Situation für Cuxhaven.
Mit der Ansiedlung von Siemens setzte sich Cuxhaven als wichtigster Standort der Windkraftindustrie an den deutschen Küsten durch. Der gesamte Nord- und Ostseemarkt kann von der Elbmündung aus unabhängig von Ebbe und Flut mit Schwerlastteilen bedient werden.
Am Dienstag, 20.3.18 sollen die ersten Offshore-Windturbinen aus dem neuen Siemenswerk auf ein Spezialschiff verladen werden.
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| Bildquelle: cn-online.de |
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| vor Cuxhaven am 14.05.2014 |
Viele Grüße
07 März 2018
Elbfähre Wischhafen
Für alle Landratten:
Kommt der Wind aus, West oder Nordwest, drückt er das Wasser gegen die Küste und in die Flüsse. Bei Sturm können dadurch die bekannten Sturmfluten entstehen.
Das Gegenteil: Kommt der Wind aus, Ost oder Nordost drückt er das Wasser raus. Dann entsteht Niedrigwasser, was manchen Schiffen dann Schwierigkeiten beschert. Zum Beispiel konnten deswegen einige ostfriesische Inseln nicht von Schiffen angefahren werden, weil sie einen zu großen Tiefgang haben.
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| Quelle: Google Maps |
Viele Grüße
03 März 2018
Unser Hafen
Ab 1885 veränderten sich die Häfen, auch in Cuxhaven. Zu diesem Zeitpunkt hat man Cuxhaven an die Bahnlinien Richtung Hamburg und Bremen angeschlossen. Das brachte Cuxhaven als Hamburgs Außenposten an der Nordsee in die Pole Position. Der Hafen von Cuxhaven gehörte damals noch zu Hamburg. Den Hamburgern war schon bewusst, welche Vorteile dadurch hatten, hielten sich aber dennoch zurück, um die Interessen ihrer eigenen Fischmärkte nicht zu gefährden. Die meisten Fischereifahrzeuge. Im Bereich der Elbe waren ohnehin in Finkenwerder und Blankenese beheimatet.
Der Cuxhavener Fischereibetrieb war dagegen eher klein. Grade mal 18 Fischer.
Es gelang durch Albert Ballin der Aufbau einer Flotte von Fischdampfern, die mit ihren Fängen regelmäßig Cuxhaven anliefen. Der Cuxhavener Seefischmarkt war geboren!
Fast sechs Millionen Mark bewilligte der Hamburger Senat für den Bau eines Anschlusshafens von rund 650 Meter Länge und knapp 80 Meter Länge. Am Ende verteuerte sich der Bau schon damals auf das zehnfache.
| Blickrichtung von der Einfahrt aus |
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| Blickrichtung vom Hafenende des AFH |
Viele Grüße
21 Januar 2018
Jahresbilanz der DGzRS
Cuxhaven: Jahresbilanz der DGzRS wurde vorgestellt.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat im vergangenen Jahr an Nord- und Ostsee etwa 500 Menschen aus Seenot gerettet oder aus teils lebensbedrohlichen Situationen befreit. Mehr als 2000 Einsätze hatten sie im vergangenen Jahr gab die Gesellschaft in Cuxhaven bekannt. 1.174 Einsätze gab es allein an der Ostseeküste. 58 Menschen hat die DGzRS aus Seenot gerettet, 432 vor drohenden Gefahren bewahrt, 467 Kranke und Verletzte gefahren.
Mehr als 127.000 km (das sind etwa 68575 Seemeilen) wurden von der Flotte im vergangenem Jahr zurückgelegt.
Nicht nur in deutschen Gewässern hilft die DGzRS. In 201 Fällen hat die Bremer Rettungszentrale internationale Hilfseinsätze für Deutsche koordiniert.
Heute gehören rund 60 Rettungskreuzer und -boote auf 54 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten zur Flotte der Gesellschaft.
Wir haben ja hier in Cuxhaven seit Juni 2017 einen neuen Rettungskreuzer. Ich berichtete hier darüber.
Hochachtung vor den überwiegend ehrenamtlichen Helfern die sich selbst oft genug in eigene Gefahr begeben um anderen Menschen zu helfen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
17 Januar 2018
Museumspreis für "Windstärke 10"
Dem Haus sei es auf besondere Weise gelungen, sich gleichermaßen als identitätsstiftender Ort für Bürger der Stadt und als Anziehungspunkt für Touristen zu etablieren, sagte Laudator Eckart Köhne. Der Präsident des Deutschen Museumsbundes unterstrich in diesem Zusammenhang die hohe Bedeutung von Museen für die kommunale Entwicklung.
Auf 2.500 Quadratmetern informiert das Wrack- und Fischereimuseum über die vielen Gefahren auf den Meeren, ebenso wie über die schwere Arbeit der Hochseefischerei und dokumentiert Schiffsunglücke in der Nordsee. In zwei Hallen werden Wrackteile ausgestellt, Bilder und Filme gezeigt über die damalige Hochseefischerei. Modelle stellen nach wie sich die Hochseefischerei entwickelt hat. Im Mittelpunkt stehen immer die Menschen und Einzelschicksale. Die Geschichte der Fischerei und der Fischverarbeitung in Cuxhaven wurde sehr gut mit Seefahrt und dem Thema Wracks verknüpft.
In einem der Ausstellungsbereiche geht es um tragische Schiffsunglücke. Eine fantastische 360°-Projektion der endlosen See vermittelt einem den Eindruck man wäre mitten im Geschehen.
Es gibt auch eine Buddelschiffausstellung.
06 Januar 2018
US Police in Cuxhaven
Wir waren heute unterwegs und haben zufällig auf unserer Strasse diese Autos gesehen. Das war wohl ein Treffen eines Clubs aus Stade.
Viele Grüße
05 Januar 2018
Sturmtief "Burglind"
Wegen Hochwasser musste auch der Nord-Ostsee-Kanal für die Schifffahrt mehrere Stunden gesperrt werden. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden hier bei und die Fluttore geschossen, weil eine leichte Sturmflut folgte und das Wasser über die Kaimauern schwabten.
Im Großen ganzen ist Cuxhaven mal wieder gut weggekommen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße











