Passend zu meinem Post vom 1.10.2014 hier nun ein Wattalarm vom 18.10.14 zwischen Cuxhaven und der Insel Neuwerk.
Um 04:33 Uhr (bei auflaufendem Wasser) wurden die Kräfte der SEG Wasserrettung mit dem Einsatzstichwort „Wattalarm“ alarmiert. Erschwert wurde der nächtliche Einsatz durch dichten Nebel. Aus dem Watt hatte eine
Person die Feuerwehr alamiert, weil sie sich im Watt befand und offensichtlich durch den Nebel die Orientierung verloren hatte.
Ausgerückt sind:
SEG der DLRG mit 2 Rettungsbooten
BF Cuxhaven mit RB
FF Duhnen mit Trecker und RB
Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH
Wasserschutzpolizei
Sofort wurde das Radar in der Rettungsstation Duhnen besetzt. Bei dichtem Nebel tasteten sich zwei Rettungsboote unter Radarberatung an die Rettungsbake 6 heran, auf der die Person mittlerweile Zuflucht gefunden hatte.
Die Person wurde sicher auf eins der Boote übernommen, und beide Boote fuhren, wieder unter Radarberatung, zurück an den Strand, wo die Person der Wasserschutzpolizei übergeben wurde, um die Personalien festzustellen.
Da fragt man sich doch allen Ernstes was macht jemand mitten in der Nacht, und dann auch noch bei Nebel, mitten im Watt bei auflaufendem Wasser. Wie leichtsinnig, lebensmüde, betrunken oder dumm muss man sein um sich selbst, aber auch die Retter in solche Gefahr zu bringen?
Unsere Rettungskräfte haben schon einiges erlebt, aber solche Aktionen sind auch für sie ungewöhnlich.
Ich habe das Gefühl, dass der Leichtsinn heutzutage keine Grenzen mehr hat.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
