Diese Woche wurde meine Schwester endlich ultraschall untersucht. Es stellte sich, wie schon vermutet, ein Leistenbruch herraus. Der Leistenbruch muss schon 2 Monate alt sein. Diese Ausbeulung in der Leiste war schon länger zu erkennen. Weiterhin stellte sich jetzt herraus dass auf der Einweisung ins Krankenhaus die Hausärztin abdominelle Schmerzen vermerkt hatte nachdem meine Schwester zu dem Zeitpunkt schon darüber geklagt hatte.
Sowohl im ersten Krankenhaus, als auch in der Fachklinik wurde sie körperlich untersucht. Fragt man sich doch wie die untersuchen wenn eine deutlich sichtbare Ausbeulung zu sehen ist nicht weiter beachtet wird. Ich könnte auch fragen: Wie schlampig arbeiten heutzutage Ärzte und Krankenhäuser.
Nach Ostern wird sie jetzt operiert. Ich hoffe bis dahin, aber auch danach gibt es keine weiteren Probleme.
Gruß Nachtfalke
16 April 2011
10 April 2011
Ärzte Fortsetzung
In den ersten Tagen zu Hause wurde meine Schwester von ihrer älteren Tochter unterstützt die dafür extra aus Süddeutschland angereist war. Ihr zeigte meine Schwester eine Ausbeulung in der Leistengegend und erzählte ihr das sie dort manchmal Schmerzen hätte. Gemeinsam gingen sie daraufhin am nächsten Morgen zur Hausärztin die meine Schwester an einen Orthopäden überwies. Dieser vermutete einen Leistenbruch, um es jedoch sicher zu diagnostizieren riet er meiner Schwester in eine Notfallpraxis zu gehen.
Beide Frauen fuhren anschliessend mit dem Taxi in die Notfallpraxis, mussten dort 3 Stunden warten ehe meine Schwester untersucht wurde. Das Ergebnis Verdacht auf Leistenbruch wurde nicht nur bestätigt, sondern auch als sehr wahrscheinlich eingeordnet. Leider konnte aber auch hier nicht sicher festgestellt werden ob es nun ein Leistenbruch ist weil es in dieser Notfallpraxis kein Ultraschallgerät gibt.
Anmerkung: Wir reden hier von einer Notfallpraxis mit 8 Fachrichtungen, darunter auch unter anderem Gynäkologie, in einer Großstadt. Gynäkologen ohne Ultraschall *grübel*
Der Arzt entschuldigte sich dafür und erklärte das meine Schwester zu einem Arzt gehen sollte der ein Ultraschallgerät hat um entgültig abklären zu lassen ob es sich um einen Leistenbruch handelt. Im Moment bestehe aber kein Notfall bei dem man sofort operieren müsse.
Was soll ich sagen wie sollte es anderes sein, es war inzwischen Freitag abend. Jetzt muss meine Schwester am Montag zu einem Arzt mit Ultraschallgerät.
Wo leben wir? Für eine eigentlich einfache Diagnose wo man früher einen, höchstens 2 Ärzte für brauchte, muss man heute zu 4 Ärzten gehen. Ist das ein Ergebnis der Sparmassnahmen der Gesundheitsreform? Kein Wunder das die Kosten im Gesundheitswesen explodieren von der menschlichen Seite als Patient ganz abgesehen.
Man könnte meinen wir werden nicht mehr behandelt sondern nur noch verwaltet.
Gruß Nachtfalke
Beide Frauen fuhren anschliessend mit dem Taxi in die Notfallpraxis, mussten dort 3 Stunden warten ehe meine Schwester untersucht wurde. Das Ergebnis Verdacht auf Leistenbruch wurde nicht nur bestätigt, sondern auch als sehr wahrscheinlich eingeordnet. Leider konnte aber auch hier nicht sicher festgestellt werden ob es nun ein Leistenbruch ist weil es in dieser Notfallpraxis kein Ultraschallgerät gibt.
Anmerkung: Wir reden hier von einer Notfallpraxis mit 8 Fachrichtungen, darunter auch unter anderem Gynäkologie, in einer Großstadt. Gynäkologen ohne Ultraschall *grübel*
Der Arzt entschuldigte sich dafür und erklärte das meine Schwester zu einem Arzt gehen sollte der ein Ultraschallgerät hat um entgültig abklären zu lassen ob es sich um einen Leistenbruch handelt. Im Moment bestehe aber kein Notfall bei dem man sofort operieren müsse.
Was soll ich sagen wie sollte es anderes sein, es war inzwischen Freitag abend. Jetzt muss meine Schwester am Montag zu einem Arzt mit Ultraschallgerät.
Wo leben wir? Für eine eigentlich einfache Diagnose wo man früher einen, höchstens 2 Ärzte für brauchte, muss man heute zu 4 Ärzten gehen. Ist das ein Ergebnis der Sparmassnahmen der Gesundheitsreform? Kein Wunder das die Kosten im Gesundheitswesen explodieren von der menschlichen Seite als Patient ganz abgesehen.
Man könnte meinen wir werden nicht mehr behandelt sondern nur noch verwaltet.
Gruß Nachtfalke
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Ärzte
09 April 2011
Was sich Ärzte alles erlauben
Meine Schwester hat Parkinson und ist auch in dementsprecheneder Behandlung, soweit man dass so sagen kann. Durch einen Fehler eines Neurologen der ein falsches Medikament verschrieben hat musste sie jetzt wieder in eine Klinik. Vergangenes Jahr war sie schon einmal 3 Wochen in dieser Fachklinik, Abteilung Geriatrie. In der Geriatrie hatte man in ihren Unterlagen vermerkt das neue Medikamente nur mit Absprache der Geriatrie, oder in einer Klinik unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden dürfen.
Rückblick:
Der Neurologe hat sich daran nicht gehalten. Nachdem meine Schwester das neue Medikament (ein starkes Psychopharmaka) eine Woche lang eingenommen hat traten Beschwerden auf die sie ihrem Neurologen mitteilte der ihr daraufhin riet das Medikament abzusetzen und am besten den Rest der Pillen wegzuschmeissen. Das hat meine Schwester auch getan. Im Laufe der nächsten Tage ging es meiner Schwester immer schlechter und sie ging zu ihrer Hausärztin die ihr sofort eine Einweisung fürs Krankenhaus mit gab. Am selben Abend fuhr meine Schwester in Begleitung einer Freundin ins nächste Krankenhaus. Während der Untersuchung verschwanden im Krankenhaus die Einweisungspapiere und auf Grund dessen wollte sie man nicht stationär aufnehmen.Mal ganz von der Schlamperei abgesehen verstehe ich nicht wieso sie trotzdem aufgenommen wurde. Am nächsten Morgen bekam sie von der Hausärztin eine neue Einweisung und wurde daraufhin endlich aufgenommen.
Weil sich meine Schwester nicht mehr an den Namen des Medikaments erinnern konnte, und sie die Packung ja auch anweisungsgemäss weg geschmissen hatte, wurde der Neurologe angerufen, es stellte sich aber heraus das der seit 2 Tagen im Urlaub war.
Das Krankenhaus konnte nicht weiterhelfen und überwies meine Schwester in die Fachklinik wo sie vergangenes Jahr war. In der Geriatrie war kein Platz frei und so kam sie auf eine andere Station.
In dieser Zeit hat meine Nichte versucht über die Apotheke den Namen des Medikaments raus zu finden was nach einem Tag auch gelang. Es stellte sich nicht nur raus das dieses Medikament nicht verschrieben hätte werden dürfen, sondern man darf es auch nicht plötzlich absetzen. Das Absetzen dieses Mittels muß langsam geschehen.
Jetzt nach 4 Wochen Aufenthalt wurde sie diese Woche endlich wieder entlassen.
Ich frage mich allen Ernstes wo da die Verantwortung und die Behandlungen der Ärzte noch hinführen soll.
Ich bleibe an dem Thema dran, und es wird noch eine Fortsetzung über eine Notfallpraxis geben.
Gruß Nachtfalke
Rückblick:
Der Neurologe hat sich daran nicht gehalten. Nachdem meine Schwester das neue Medikament (ein starkes Psychopharmaka) eine Woche lang eingenommen hat traten Beschwerden auf die sie ihrem Neurologen mitteilte der ihr daraufhin riet das Medikament abzusetzen und am besten den Rest der Pillen wegzuschmeissen. Das hat meine Schwester auch getan. Im Laufe der nächsten Tage ging es meiner Schwester immer schlechter und sie ging zu ihrer Hausärztin die ihr sofort eine Einweisung fürs Krankenhaus mit gab. Am selben Abend fuhr meine Schwester in Begleitung einer Freundin ins nächste Krankenhaus. Während der Untersuchung verschwanden im Krankenhaus die Einweisungspapiere und auf Grund dessen wollte sie man nicht stationär aufnehmen.Mal ganz von der Schlamperei abgesehen verstehe ich nicht wieso sie trotzdem aufgenommen wurde. Am nächsten Morgen bekam sie von der Hausärztin eine neue Einweisung und wurde daraufhin endlich aufgenommen.
Weil sich meine Schwester nicht mehr an den Namen des Medikaments erinnern konnte, und sie die Packung ja auch anweisungsgemäss weg geschmissen hatte, wurde der Neurologe angerufen, es stellte sich aber heraus das der seit 2 Tagen im Urlaub war.
Das Krankenhaus konnte nicht weiterhelfen und überwies meine Schwester in die Fachklinik wo sie vergangenes Jahr war. In der Geriatrie war kein Platz frei und so kam sie auf eine andere Station.
In dieser Zeit hat meine Nichte versucht über die Apotheke den Namen des Medikaments raus zu finden was nach einem Tag auch gelang. Es stellte sich nicht nur raus das dieses Medikament nicht verschrieben hätte werden dürfen, sondern man darf es auch nicht plötzlich absetzen. Das Absetzen dieses Mittels muß langsam geschehen.
Jetzt nach 4 Wochen Aufenthalt wurde sie diese Woche endlich wieder entlassen.
Ich frage mich allen Ernstes wo da die Verantwortung und die Behandlungen der Ärzte noch hinführen soll.
Ich bleibe an dem Thema dran, und es wird noch eine Fortsetzung über eine Notfallpraxis geben.
Gruß Nachtfalke
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Ärzte