29 Januar 2013

Wohnungssuche



Man sollte nicht glauben, was man bei der Wohnungssuche alles erleben kann.
Mieter, die einfach nicht erreichbar sind, um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Eine Maklerin hat mich auf dem Handy angerufen, um mir eine Wohnung zu vermitteln. Sie wollte mir absolut ihre Telefonnummer nicht geben, damit ich zurückrufen kann. Wieder eine andere Maklerin konnte mir nicht einmal die genaue Adresse ihrer angebotenen Wohnung nennen, ich bekam nur eine vage Wegbeschreibung.
Es gibt ja auch Wohnungsgesellschaften. Glücklicherweise haben wir uns über die ansässigen Wohnungsgesellschaften informiert. Zwei der Gesellschaften bieten sehr schöne Wohnungen an, wir haben jedoch erfahren, dass diese Gesellschaften ständig ihren Mietern Stress machen, die Mieter nach und nach ausziehen und dadurch so viele Wohnungen von denen frei werden.
Der Wohnungsmarkt ist nicht einfach, aber wir bleiben dran. Da wir unsere alte Wohnung noch nicht gekündigt haben, stehen wir auch nicht unter Zeitdruck und können nach dem suchen was wir uns vorstellen und ich bin sicher das wir dass auch finden werden.

Ich wünsche allen meinen Lesern eine schöne und erfolgreiche Woche.
Viele Grüße

24 Januar 2013

Der Abriss

Im November fing man an 2 Häuserblocks abzureißen, ich habe bereits darüber berichtet. Während ich in der Reha war, hat meine Freundin einige Bilder davon gemacht. Inzwischen sind beide Blocks nur noch Bauschutt.
Das sind Aufnahmen die von unserem Balkon aus gemacht wurden
Die letzte Hälfte vom zweiten Wohnblock

Zu Große Platten wurden zerkleinert
Der Berg Bauschutt im Hintergrund war mal der erste Block
Hier sieht man wie sortiert wurde, Ziegeln, Glas und Stahl wurden getrennt in blauen Containern entsorgt.
So sieht es jetzt aus, 3 große Berge Schutt bedeckt von einer dünnen Schneeschicht
Seit zwei Wochen bewegt sich nichts mehr auf der Baustelle, ich vermute aber dass der Schutt bald abgefahren wird, und dann mit dem Neubau begonnen wird. Soweit ich weiß, sollen Einfamilienreihenhäuser entstehen.
Wer alle Bilder sehen möchte, kann sie sich hier ansehen.

Ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Tag, bleibt gesund und munter.
Viele Grüße


25 Dezember 2012

Die Rehaklinik Lohrey

Wie ich ja schon geschrieben habe, stammt die Klinik aus den 50er Jahren. Auch ein großer Teil der Einrichtungen scheinen noch aus der damaligen Zeit zu sein. So konnte man morgens zwischen 6:00 + 9:00 Uhr nicht duschen, weil das Wasser entweder kalt wurde, oder nur noch tropfend aus der Dusche kam. Die Matratzen waren weich und durchgelegen. Einige Patienten hatten das reklamiert, bekamen dann auch andere Matratzen, aber die waren auch nicht besser und das in einer orthopädischen Klinik, in der viele Patienten mit Rückenproblemen waren. 
In den 17 Tagen, die ich in der Rehaklinik war, sind dreimal nachts Betten zusammengebrochen. Also von gutem Schlaf kann keine Rede sein.
In manchen Zimmern liessen sich die Schränke nicht abschliessen. Ersatzschlüssel, oder neue Schösser gab es nicht. Seine Wertsachen konnte man jedoch an der Rezeption im Tresor hinterlegen.
Das Essen war nicht grade einfallsreich verhungert ist allerdings niemand ;-)
Die Anwendungen, die ich bekam, waren gut. Am Tag hatten wir zwischen 4 bis 6 Termine, außerdem konnten wir jederzeit den Kraftraum und das Schwimmbad benutzen.
Das war mein Behandlungsplan:
 

  • Wannensrprudelbad
  • Muskelmassage Wirbelsäule
  • Fango
  • Magnetfeldtherapie
  • Krankengymnastik einzel
  • Extension LWS
  • Rückenschule
  • Entspannung
  • Bewegungsbad
  • Dehnen & PCT
  • Med. Aufbautraining
  • Vorträge

Leider bekam ich nach einer Woche eine Allergie und mir wurden die Wannenbäder und das Schwimmbad verboten. Die Spessarttherme durfte ich dann auch nicht mehr besuchen.
Da meine Röntgenbilder nicht mehr die jüngsten waren, sollte ich noch mal geröntgt werden. Dazu musste man in die Nachbarklinik gehen. Nach 14 Tagen wurde ich dann endlich geröntgt.

An Heiligabend und den Feiertagen wird in der Klinik nichts gemacht, also keine Anwendungen oder dergleichen. Aus diesem Grund wurde ich vorzeitig entlassen und kann Weihnachten zu Hause verbringen. Insgesamt war ich daher nur 17 Tage in der Reha, eine Verlängerung bekam ich nicht (ich glaube aber auch nicht dass ich einer Verlängerung zugestimmt hätte). Wenn man von diesen 17 Tagen noch die beiden Wochenenden abzieht, an denen auch keine Anwendungen stattfanden, bleiben grade mal 13 Tage übrig an denen ich behandelt wurde.
Die Reha hat kaum etwas gebracht. Rückenschmerzen habe ich immer noch, zusätzlich habe in schlecht geschlafen, aber ich bin als arbeitsfähig und gesund entlassen worden. Die meisten Patienten werden als gesund und arbeitsfähig entlassen. Nur wer noch eine OP vor sich hat, geht mit einer anderen Diagnose nach Hause, oder wie in einem Fall direkt ins Krankenhaus.
Laut Aussage der Ärzte ist das eine Vorgabe der Rentenversicherung. Jeder von Euch kann sich jetzt selbst seine Meinung dazu bilden, bzw. seinen Teil dazu denken.

Eins weiß ich ganz gewiss. Wenn ich noch mal in eine Reha gehen sollte, werde ich garantiert nicht mehr nach Bad Soden-Salmünster fahren.