05 September 2013

Abendspaziergang

nachdem am späten Nachmittag endlich die Sonne zum Vorschein kam, gingen wir zum Elbdeich in ein kleines gemütliches Restaurant. Abgrillen wurde angeboten, und da es auf einer sehr schönen Terrasse gemacht wurde, nahmen wir Platz. Gegrillt wurde auf Bestellung, also frisch. Nach und nach wurde die Terrasse voller, Musik lief und es war eine richtig schöne Atmosphäre. Wir haben dann lecker gegessen, 2 Bier dazu getrunken und zum Schluss noch einen Absacker zu uns genommen.

Danach spazierten wir in die Bucht, die gleich neben dem Fährhafen liegt. Es war kurz vor 8 als wir die Atlantis aus Helgoland kommen sahen.
Die Atlantis ist eine der Fährverbindungen nach und von Helgoland, außerdem auch Postschiff für die Insulaner. Ein großer Teil der Passagiere sind Tagesgäste der Insel. Wer mit der Atalntis nach Helgoland schippert, wird vor der Insel ausgebootet. In meinem alten Blog habe ich bereits 2011 darüber berichtet ( wer möchte guckt hier ;-) ).
Auf Helgoland kann man zollfrei einkaufen und deswegen war auch der Zoll am Kai und kontrollierte. Ein paar jüngere Leute mussten zoll nachzahlen. Aus rechtlichen Gründen darf ich Euch die Aufnahmen davon leider nicht zeigen. Sollte jemand von Euch mal nach Helgoland fahren, denkt bitte an die Zollbestimmungen ;-)

Im Hafen lag auch einer der Seenotrettungskreuzer. Es war aber nicht unserer, die Hermann helms, sonder ein Ersatzkreuzer der Kreuzer Vormann Jantzen.
Die Seenotretter haben meine größte Hochachtung. Ich habe mich damit vor kurzem beschäftigt. Wer mehr darüber erfahren möchte kann das Bild in der rechten Sidebar anklicken.
Man merkt das die Tage kürzer werden und die Schatten immer länger. Zum Glück bin ich nicht so lang wie mein Schatten.
Sonnenuntergang aus der Bucht raus gesehen.

Auch bei Elke könnt Ihr über den Abend nachlesen.

Bleibt gesund und habt noch schöne Sonnentage.
Viele Grüße

30 August 2013

Besichtigung Museumsschiff Elbe 1 Teil 2

Nun gehts weiter auf meinem Rundgang.


Hier runter kommen wir in den Generatorenraum. Drei Diesel-Gleichstromaggregate sorgen auf See rund um die Uhr für die Stromversorgung. Im Hafen gibt es dafür einen Landanschluss.

Verbindung zur Brücke
Diese große Schalttafel übernimmt die Stromverteilung.

Die Kombüse
Funkraum
Offiziersmesse
Da geht’s zum Feuerturm

Bei den folgenden Aufnahmen habe ich einfach die Cam blind in den Schacht gehalten, und von unten nach oben fotografiert.
Das Innere des Turms in dem sich oben das Laterne befindet

Auf dem linken Schild, innerhalb der Vitrine steht:
Für diese Glühlampe wurde das Feuerschiff gebaut und 40 Jahre in Dienst gehalten


Vorne auf dem Schild steht: Das ist eine 1500 Wattbirne der Feuerschiffslaterne
15 m über der Wasserlinie
Tragweite des Lichts 17 Seemeilen = 31,5 Km

Und das ist die Außenansicht

Ich hoffe es hat Euch gefallen. Bald folgt der dritte und letzte Teil. 

Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende. 
Bleibt gesund und munter.

Viele Grüße

25 August 2013

Besichtigung Museumsschiff Elbe 1



Im Juni habe ich ja bereits ein wenig über das Feuerschiff Elbe 1 (Bürgermeister O’Swald II) berichtet. Elbe 1 ist eigentlich eine Position an der früher Feuerschiffe lagen um den Schiffen den Weg zu weisen, Wetterdaten durchzugeben usw. Sie lagen immer an der gleichen Position und sind auf Seekarten als Navigationshilfen eingetragen.  Das bemannte Feuerschiff enthält ferner Schlaf- und Aufenthaltsräume für die Mannschaft und zusätzliche Räume für eventuelle Schiffbrüchige.
Aus verschiedenen Gründen (z.B.verändertes Fahrwasser) hat das Feuerschiff im Laufe der Zeit auf 5 Positionen gelegen. Eine Veränderung der Position kann zum Bsp auch eine Veränderung der Gefahrenstelle sein.
Diese Position war die äußerste Seeposition vor der Elbe. Seit Januar 2000 ist diese Position lediglich mit einer Leuchttonne gekennzeichnet. Das letzte bemannte Feuerschiff auf dieser Position war die Bürgermeister O’Swald II, das heutige Museumsschiff Elbe 1. Es war das Größte deutsche Feuerschiff.

Die Bauzeit von Bürgermeister O’Swald II  vom Auftrag am 12.Feb. 1939 hat bis zur Fertigstellung 10 Jahre gebraucht. Das lag am Krieg weil damals der Bau von Kriegsschiffen Vorrang hatte, außerdem wurde der Rohbau damals von der deutschen Wehrmacht versenkt um nicht in Feindeshand zu fallen. Nach Kriegsende wurde das Schiff wieder gehoben, aber infolge Materialsmagels verzögerte sich die Fertigstellung. In diesem Zeitraum hat ein Reservefeuerschiff die Position besetzt.

Von 1959 bis 1988 war die Besatzungsstärke ca 12 - 14 Mann, die jeweils 2 Wochen an Bord, danch 2 Wochen an Land waren.

Nun meine Bilder von der Besichtigung.


An Bord befinden sich 3- 4 Hauptamtliche Mitarbeiter die das Schiff warten, reparieren usw., und ein ehrenamtlicher Museumsführer der sich auf der Brücke aufhält und Fragen beantwortet. Ansonsten muss man sich alleine zurechtfinden, jedoch ist ein Rundgang gut ausgeschildert.


Blick nach vorne


und nach hinten

auf die Brücke
 
Durch diesen Eingang kommt man in den sogenannten Kettenkasten. Dort liegen die beiden schweren Ankerketten. Die über steuerbord geleitete Ankerkette ist ca. 350 m lang (Steuerbordanker 1025 Kg) und kommt auch heute noch bei den Fahrten zum Einsatz.



Der Stationsanker ist ein 3000 Kg schwerer Pilzanker mit einer Kette von 250 m.

Hier geht’s weiter zur nächsten Station. Wer noch Lust habt folgt mir einfach ;-)

Wir kommen jetzt zur Rudermaschine

Da ist nicht viel zu sehen also gehen wir weiter in den Hauptmaschinenraum.
Es geht weiter abwärts




Und da sind wir, im Hauptmaschinenraum.
Sorry für die schlechte Bildqualität.



Vielleicht hat Euch meiner Rundgang bisher gefallen. In Kürze gibt es die Fortsetzung davon, denn meine Besichtigung ist noch nicht zu Ende.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag. Bleibt gesund und geniesst das Leben.
Es grüßt Euch