10 Oktober 2013

Sprüche

Ein paar Erinnerungen an die Zeit in Düsseldorf. Die Bierdeckel stammen aus dem Uerige. Eine sehr bekannte Lokalität und Brauerei im Herzen der Düsseldorfer Altstadt. Die Sprüche auf den Deckeln gefielen mir.Natürlich habe ich das Düsseldorfer Platt übersetzt damit jeder von Euch den Text verstehen kann.
sauf dich voll und ess dich dick
und halt dein Maul von Politik
Was Fleiß gewinnt
die Steuer nimmt
Besser klein und ohne Schulden
als groß mit fremden Gulden
Wo Bier getrunken wird,da darfste lachen,
schlechte Menschen trinken schärfere Sachen
Ein Gläschen Bier schmeckt immer gut
und gibt Dir neuen Lebensmut.

Ich möchte auf diesem Blog
Tinny von
http://tinnymey.blogspot.de/ und

Heidi von
http://trollspecht.blogspot.de/
begrüßen.

Bleibt gesund.
Viele Grüße

06 Oktober 2013

Pilze, Krabben und Muscheln

Diese beiden Nachrichten las ich in den vergangenen Tagen in der hiesigen Zeitung, bzw beim NDR

CN (Cuxhavener Nachrichten)
Freitag, 04.10.2013

CUXHAVEN.  Die Erzeugerpreise für Nordseekrabben befinden sich auf Talfahrt.

Innerhalb weniger Wochen halbierten sich die Preise. Während die Fischer im Sommer rund 6 Euro/kg erhielten, sanken die Preise stellenweise bereits auf unter 3 Euro/kg. Traditionell bringt die Herbstsaison gute Fänge. Nach dem Ende der absatzstarken Monate im Sommer, insbesondere in Belgien und Nordfrankreich, kommt es normalerweise zu einem Rückgang der Preise bei steigenden Fängen. Ein Rückgang um mehr als 3 Euro/kg ist jedoch aus Sicht des Verbandes der deutschen Krabben- und Küstenfischer außergewöhnlich. Einzelne Kutter erreichen derzeit Spitzenfänge von 5 bis 8 Tonnen pro Woche. Für eine nachhaltige, kostendeckende Fischerei muss nach Einschätzung von Branchenkennern ein Preis von 3 Euro/kg gehalten werden.

Nutznießer der aktuellen Entwicklung sind die Verbraucher, die Krabben zu deutlich günstigeren Preisen einkaufen können. Insbesondere traditionelle Krabbenfreunde in Norddeutschland hatten in der Hochpreisphase der vergangenen Monate ihren Krabbenkonsum deutlich reduziert. Die guten Fänge in den Küstengewässern und im Wattenmeer kommen auch für langjährige Experten unerwartet. In Fischereikreisen wird spekuliert, ob sich das Elbe-Hochwasser des Frühjahrs ertragssteigernd auf die Küstengewässer ausgewirkt hat. Auch die Miesmuscheln zeigen nach Angaben von Fischern ein starkes Wachstum. Der Muschelbestand hat deutlich zugenommen. Möglicherweise haben die Einträge von Nährstoffen und organischer Substanz aus dem Binnenland den biologischen „Stoffwechsel“ des Wattenmeeres angeregt und das Wachstum von Muscheln und Krabben verbessert.


 Stand: 04.10.2013 09:59 Uhr
"Man stolpert ja über die Steinpilze"
von Ann-Kristin Mennen, NDR.de


Pilzfachmann Bernhard Frank ist überwältigt. Seit seiner Kindheit jagt der 59-Jährige Pilze, so leicht wie in diesem Jahr wurde es ihm noch nie gemacht: "Ich muss ja gar nicht suchen, man stolpert ja über die Steinpilze", freut sich Frank. Nebel am Morgen, ausreichend Feuchtigkeit am Tag, das richtige Maß an Wärme und Sonne. "Alles passt", sagt der Pilzsachverständige aus Bardowick (Landkreis Lüneburg). Und mit dem Angebot steigt die Nachfrage. Immer mehr Hobby-Sammler ziehen mit Körbchen in die Wälder. "Eine Mahlzeit findet derzeit jeder", so Frank. Doch im Wald warten nicht nur die rund 100 verschiedenen Speisepilze - ebenso exzessiv wachsen ihre ungenießbaren und giftigen Artgenossen.


Wir freuen uns darüber, denn wir essen nicht nur Pilze sehr gerne, sondern auch Muscheln und Krabben, und wenn dann auch noch die Preise so sinken schmecken Muscheln und Krabben noch mal so gut.
Ich hoffe das auch die anderen Pilzliebhaber ( z.B. Egbert ) enbenso viele Pilze finden werden.

Vielen dank für die vielen Glückwünsche zu meinem Geburtstag, die mich direkt über den Blog oder das Kontaktformular erreicht haben, oder die mir indirekt über Elkes Blog ausgerichtet wurden.

Bleibst gesund.
Viele Grüße von der Küste


01 Oktober 2013

Geschichte Cuxhaven

Hier möchte ich Euch einen kurzen Überblick über die Enstehung und die Vergangenheit, aber auch der Gegenwart von Cuxhaven berichten. Auf einzelne interressante Themen werde ich später ausführlicher eingehen.

Mit rund 97 Jahren ist die Geschichte der Stadt Cuxhaven noch recht jung, denn erst am 14.04.1907, wurden der bis dato hamburgischen Landgemeinde die Stadtrechte verliehen.
Die Siedlungsgeschichte Cuxhavens ist jedoch viel älter, wie zahlreiche gefundene Urnen und ein Großsteingrab aus dem Jahre 4000 vor Chr. beweisen. 

Dazu mus ich aber erst noch mehr re­cher­chie­ren.

Ein hamburgischer Amtmann gründet 1816 das Seebad Cuxhaven.
Auf dem Seefischmarkt in Cuxhaven findet 1908 die erste Fischauktion statt und 1914 wird der Amerikahafen ausgebaut. Im folgenden Krieg wird sogar die hölzerne Kugelbake verbrannt, um dem Feind keine Orientierungspunkte zu bieten.


Das Groß - Hamburg - Gesetz griff 1937 in das Geschehen der Stadt ein. Dieses Gesetz bestimmte , dass die seit 600 Jahren zu Hamburg gehörende Stadt preußisch und gleichzeitig kreisfrei wurde. Einige Rechte an den Häfen behielt Hamburg sich jedoch vor.
So waren z.B. bis zum 1. Januar 1993 der Amerika - Hafen und das Steubengehöft Eigentum Hamburgs, obwohl sie zu Cuxhaven gehörten.

Cuxhaven wird 1939 zur Festung erklärt, und 1945 wird die Stadt an die Engländer übergeben, um 1946 niedersächsisch zu werden. Die Stadt wurde dem Land Hannover zugeordnet, welches noch im gleichen Jahr in Niedersachsen aufging. Am 1. Oktober 1969 wurden Neuwerk und Scharhörn an die
Freie und Hansestadt Hamburg zurück gegeben, und so wurde Cuxhaven erst einmal wieder kleiner statt größer. Die Stadt erhielt im Gegenzug aber das Gelände, auf dem der heutige Fischereihafen gebaut wurde, der dafür sorgte, dass Cuxhaven sich zum größten Fischereihafen der Bundesrepublik entwickeln konnte.


1954 wird das neue Steubenhöft eingeweiht und die Glanzzeit des Passagier und- Auswandererverkehrs beginnt. Die Fischerei in Cuxhaven ist auf ihrem Höhepunkt angelangt.

1957 wird Cuxhaven erneut Marinestandort.

Bei der schweren Februar-Sturmflut 16./17.Februar 1962, mit einer Höhe von 3,60m über dem mittlerem Hochwasser, entgeht Cuxhaven nur knapp einer Katastrophe.

1964 erhält Cuxhaven die staatliche Anerkennung als Nordseeheilbad.

Auf einem Testfeld hinter dem Deich entstehen 2006 die größten Offshore- Windkraftanlagen der Welt. In Cuxhaven wurden in den folgenden Jahren Offshore-Anlagen gebaut, verschifft um dann auf See zusammengebaut zu werden. Darüber berichte ich ausführlicher ein ander mal. 


Interressant sind auch die Museen. Hier einige Auszüge:
Wrackmuseum Cuxhaven: Das Museum wurde 1980 auf der Grundlage der Privatsammlung Baltes eröffnet.
Fischerei-Museum Cuxhaven: Das Fischereimuseum hat sich einen festen Platz in der Cuxhavener Museumswelt erobert und führt durch 100 Jahre Hochseefischerei und Seefischmarkt in Cuxhaven.
U-Boot-Archiv: Das U-Boot-Archiv trägt seit 1947 Informationen, Fotos, Literatur und Ausstellungsstücke zur deutschen U-Boot Geschichte zusammen und wertet sie aus.
Aeronauticum: Das Aeronauticum in Nordholz bietet im Museum und auf dem Außengelände mit rund 36.000 Quadratmetern Einblicke in die historische und technische Entwicklung der Luftschifffahrt und in die Marinefliegerei.


Quellen meiner Recherche:
Wikipedia,
Wedemeier www.cuxhaven-fotos.de/wehdemeier/cuxhavengeschichte.html
Stadtwiki Cuxhaven


Ich wünsche Euch allen einen schönen, nach Möglichkeit goldenen, Oktober.
Bleibt gesund.

Viele Grüße von der Küste