22 November 2017

Elb-Link Fähre

Die im Sommer 2015 auf der Route gestartete Elb-Link-Reederei hatte in diesem Jahr Insolvenz anmelden müssen, seit dem 1. März 2017 ruhte der Fährbetrieb. Ich berichtete hier  darüber.

Bei der Taufe klatscht Niedersachsens SPD-Wirtschaftsminister Olaf Lies begeistert Beifall. Sein schleswig-holsteinischer Amts- und Parteikollege Reinhard Meyer und Olaf Lies überschlagen sich vor Lob. Als Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens (SPD) am Morgen die „Grete“ tauft, haben sich viele Zuschauer eingefunden.

Man erwartet, und erhofft sich viel von dieser Fährverbindung. Bei der Taufe der "Grete" in Cuxhaven war ich dabei. Die  "Anne-Marie“ wurde ja drüben in Brunsbüttel getauft. Auf beiden Elbseiten wurde viel Geld für diese Elbqerung investiert.

Das Aus kam schnell. Im Februar 2017 hatte die Elb-Link-Reederei den Betrieb seiner beiden Schiffe "Anne-Marie" und "Grete" eingestellt und stellte einen Insolvenzantrag.

Eine neue Betreibergesellschaft wurde unter dem alten Namen gegründet. Im Mai wurde der Fährverkehr mit einer Fähre nochmal aufgenommen. Diesmal nur mit einem Schiff. Bis Mitte August war die "Grete" im Einsatz, dann übernahm "Anne-Marie".

Im Oktober musste auch der Betrieb eingestellt werden. Die Fähre bräuchte Sartkapital. Es wird aber eine Förderung für Elbfähre Cuxhaven-Brunsbüttel aus öffentlichen Mitteln geben. Die Betreiber der seit Oktober erneut stillgelegten Elbfährlinie Brunsbüttel-Cuxhaven können nicht mit öffentlichen Fördermitteln rechnen und stehen möglicherweise vor dem Aus. Die Landkreise Dithmarschen, Cuxhaven sowie die Städte Brunsbüttel und Cuxhaven sehen derzeit keine Möglichkeit für eine Unterstützung, teilte Elb-Link-Geschäftsführer Bernd Bässmann mit.

Kann man verstehen. Die Landtagswahlen in SH und Nds sind grade erst vorbei. Jetzt sind die großen Worte der Politik nichts mehr wert. Das Siemens hier mit einem großen Werk angesiedelt hat, und es für die vielen LKW und Spediteure auch eine Entlastung und Kosteneinsparung wäre, wenn die Fähre fahren würde, interessiert anscheinend niemanden.

Touristen und auch wir Einheimischen haben die Fährverbindung gerne genutzt.


Wenn man jetzt hoch in den Norden fahren möchte, muss man die Fährverbindung von Wischhafen nach Glückstadt benutzen, oder bis Hamburg über eine der Brücken fahren. Dabei muss man allerdings ganz Hamburg durchqueren.

Mal sehen wie es weitergeht.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

17 November 2017

Fortsetzung Maschinenraumbrand vom 15.11.17

Die Schiffsbrandbekämpfung auf der „World Calima“ ist relativ glimpflich verlaufen. Der Brand war gelöscht. Das Schiff ist sicher nach Helgoland verbracht worden. Leider bekomme ich keine weiteren Informationen was weiterhin mit dem Schiff geschehen wird. Meine Vermutung ist, dass es in eine Reparaturwerft fährt, oder geschleppt wird, wo die Schäden behoben werden. Es war zum Glück ein Unfall und kein Unglück, bei dem niemand verletzt wurde.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

16 November 2017

Maschinenraumbrand auf Windparkschiff

15.11.2017
Maschinenraumbrand auf Windparkschiff nordwestlich von Helgoland

Gestern Mittag am 15.11.17 ist auf einem Windparkschiff, der „World Calima“, ein Feuer ausgebrochen. Gegen 8:20 Uhr gind die Notrufmeldung über einen automatischen Seenotruf bei der Seenotrettungsleitung der DGzRS in Bremen ein. Sofort lief die Hermann Marwede von Helgoland aus und nahm Kurs auf die Unglücksstelle. Die „World Calima“ befand sich zu dieser Zeit etwa 18 Seemeilen (ca. 33 Kilometer) nordwestlich der Insel Helgoland im Windpark „Nordsee Ost“. An Bord 8 Techniker und fünf Besatzungsmitglieder.
Die Hermann Marwede traf um 9:40 Uhr ein. Eine viertel Stunde später erreichten auch vier Schiffe aus einem Nato-Marineverband bei der „World Calima“ ein. Die Seenotretter bestimmten das deutsche Minenjagdboot „Sulzbach-Rosenberg“ zum Einsatzleiter vor Ort (On-Scene Co-ordinator).
Die Windparktechniker wurden vom Tochterboot der Hermann Marwede übernommen und brachte sie auf den Seenotrettungskreuzer. Die Bestazung blieb an Bord.
Vom Seenotretter stellten ein starke Verbindung her und nahmen den Havaristen auf den Haken. Begleitet wurde der Schleppverband von der „Sulzbach-Rosenberg“.
Der Seenotrettungskreuzer Anneliese Kramer aus Cuxhaven, brachte eine Brandbekämpfungseinheit der Berufsfeuerwehr Cuxhaven nach Helgoland. Die Experten für Schiffsbrandbekämpfung sollen gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Helgoland im Inselhafen die weiteren Maßnahmen übernehmen.
Gegen 16.45 Uhr hat der Schleppverband sicher Helgoland erreicht.

Wenn ich erfahre wie es ausgegangen ist schreibe ich hier weiter.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße