21 Juli 2011

musste zum Orthopäden

ich war heute beim Orthopäden weil ich mal wieder Rückenschmerzen habe. In diese Orthopädie gehe ich schon seit über 10 Jahre und war bisher zufrieden. Es ist eine Gemeinschaftspraxis bei der zwei der drei Ärzte alle paar Jahre wechseln. Morgens in der offenen Sprechstunde sind dann immer die jüngeren Ärzte da. Um an den älteren Arzt zu kommen muß man sich einen Termin geben lassen und wartet dann 4-6 Wochen.
Ich wurde befragt und untersucht. Es wurde mal wieder festgestellt dass ich Lumboischialgie und durch Überlastung die Schmerzen habe. Das erste was ich bekam war eine Spritze. Der Arzt sagte: wenn die Schmerzen nicht nachlassen brauche ich weitere Spritzen die ich aber selbst bezahlen muß.
Er verschrieb mir noch Ibuprofen 400 und Omeprazol 20mg N2 auf Privatrezept obwohl ich gesetzlich versichert bin. Weil die Schmerzen bis ins Bein rein ziehen hat er mich nach heute und morgen AU geschrieben.

Ibuprofen habe ich schon immer bekommen, aber das waren die 600er also was soll ich mit 400 die ich mir frei kaufen kann. Omeprazol ist ein Medikament gegen Magenschmerzen und Sodbrennen und kostet 18,73 €. Was soll ich bitteschön mit 50 Tabletten gegen Magenschmerzen? Vergangenes jahr habe ich noch Krankengymnastik und wirksame Medikamente bekommen bei denen ich nur die Zuzahlung zahlen musste.  Insgesamt hat sich der Arzt höchstens 2 Minuten Zeit genommen. Mal wieder entstand der Eindruck dass die Ärzte heute nur noch Geld scheffeln wollen. Jetzt warte ich mal bis morgen ab und ich vermute dass ich wieder dauernd zum Arzt fahren darf bis ich wieder schmerzfrei bin.

Was ist das für ein Gesundheitssystem? Kostensparend für die Krankenkassen ist das sicherlich nicht unbedingt.

Gruß

4 Kommentare :

  1. Hallo Nachtfalke,
    das ist wiedermal echt die Gesundheitsreform!
    Schlimm wenn man Krank ist und so abgespeist wird vom Arzt..
    Ich wünsche dir gute Besserung
    Liebe Grüsse Elke

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  2. Aber wesentlich besser und gesünder wäre es nach den Ursachen zu forschen und entsprechend die Lebensweise zu ändern, soweit möglich, als diese schädlichen Medikamente über lange Zeit einzunehmen.

    Viele Grüße
    Sara

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  3. Hallo Elke,

    danke für die Genesungswünsche. Bei Ärzten ist es heute leider oft nur noch Massenabfertigung.

    Viele Grüße
    Nachtfalke

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  4. Hallo Sara,

    die Ursachen sind bekannt. Soweit es geht lebe ich auch dementsprechend, doch leider lässt die Arbeitswelt das nicht immer zu.
    Medikamente nehme ich nur wenn es keine Alternative gibt.
    Eine neue Arbeitsstelle ohne 40-70 Überstunden jeden Monat würde schon helfen, aber leider ist der nicht so einfach zu finden also muß ich aus der jetzigen Situation das Beste machen.

    Viele Grüße
    Nachtfalke

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