04 April 2012

meine Schwester Teil 3

Meine Schwester war gestern so depressiv, dass sie nicht mehr nach Freiburg in ein Pflegeheim, sondern nur noch sofort nach Hause gehen wollte. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Bei ihrem Gesundheitszustand geht das aber leider natürlich nicht. Jetzt galt es sie davon zu überzeugen, dass sie aus verschiedenen Gründen nicht alleine in ihre Wohnung kann. Dabei hat uns dann ihre Hausärztin geholfen und sie davon überzeugt, dass sie erst mal in eine Kurzzeitpflege geht. Uns war wichtig, dass sie aus dem derzeitigen Krankenhaus raus kommt.

Sie hat sich jetzt so weit erholt, dass sie am kommenden Dienstag in eine Kurzzeitpflege in ein anderes Krankenhaus/Pflegeheim verlegt werden kann und sie ist auch damit einverstanden. Ein ausführliches Gespräch mit dem Oberarzt der Geriatrie in dem sie jetzt noch liegt hat erbracht, dass sie am Dienstag verlegt werden kann.
Meine Nichte hat daraufhin 3 gute Häuser gefunden, in denen sie kurzfristig aufgenommen werden kann und wir hoffen, dass jetzt mal endlich alles so klappt, wie wir es jetzt neu geplant haben.

Ich kann versichern, dass ich nach der Verlegung meiner Schwester einige Fragen an das Krankenhaus und auch an das Gesundheitsamt haben werde, nämlich wie es zu solchen Missständen und unqualifizierten Zuständen bei einer Quarantäne kommen kann. Wenn es auch meiner Schwester nicht mehr hilft, vielleicht bringt es in Zukunft anderen Patienten und Besuchern eine bessere Handhabung beim Ausbruch solcher schweren Krankheiten.Wahrscheinlich werde ich mich auch an die Medien wenden denn meiner Meinung nach sollte die Bevölkerung der Stadt über den Norovirus als auch über die Missstände in dem Krankenhaus informiert werden.

Ich bedanke mich ganz herzlich für all eure Kommentare zu diesem Thema.

Gruß

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