Ein Krisenstab (Katastrophenschutz) koordiniert den Einsatz haupt- und nebenamtlicher Helfer. Insgesamt sind 400 Helfer in Alarmbereitschaft, 140 kamen am Donnerstag bisher zum Einsatz. In der Humphry-Davy-Straße befüllten zahlreiche Ehrenamtliche aller Freiwilligen Feuerwehren der Stadt, des Technischen Hilfswerks und des Deutschen Roten Kreuzes 7000 Sandsäcke, die laufend nach Sahlenburg gebracht wurden.
Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) rechnet für heute Nacht (Hochwasser 2.52 Uhr) mit einer sehr schweren Sturmflut, bei der das Hochwasser um 3,5 Meter höher aufläuft als das mittlere Tidehochwasser. Am Freitag soll das Nachmittags-Hochwasser (15.27 Uhr) noch um zwei Meter höher auflaufen als normal.
Das Deutsche Rote Kreuz hält landesweit rund 6300 Ehrenamtliche in Rufbereitschaft.
Freitag, 06.12.2013
Eine Sturmflut ensteht wenn der Sturm von See her das Wasser
an die Deutsche Küste drückt. Dadaurch das die Nordsee Tiden hat, also Ebbe und
Flut, kann das Wasser bei Ebbe nicht mehr ablaufen. Hält der Sturm, oder Orkan
so lange an wie bei Xaver, kommen mehrere Sturmfluten hintereinander. Jede Sturmflut die Hamburg erreicht, hat uns
hier in Cuxhaven ca 3 Std. vorher besucht. Genauso drückt eine Sturmflut die
Weser hoch was dann Bremerhaven betrifft. An der Ostsee gibt es keine
Sturmflutenin dem Sinne, trotzdem steigt der Wasserspiegel bei Sturm oder Orkan, und Küste und das Land
werden überschwemmt.
Von einer Sturmflut wird gesprochen, wenn der
Tidenhöchststand das mittlere Tidenhochwasser um 1,5 Meter oder mehr
übersteigt. Ab 2,5 Meter wird von einer schweren Sturmflut und ab
3,5 Meter wird von einer sehr schweren Sturmflut gesprochen. Sturmfluten
treten verstärkt im Frühjahr und im Herbst auf. Die Deutsche Bucht ist nach
Ansicht des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) eines der am
stärksten von Sturmfluten bedrohten Gebiete weltweit. Bedingt durch die
Geographie der Nordseeküste und den Trichtereffekt der Elbmündung tritt dieses Phänomen
dort häufiger auf als anderswo.
Quadratmeter Dachpappe lösten sich von den Fischhallen und
beschädigten 2 LKW`s. Schaden laut Polizei ca 30 000 €.
In unseren Häfen ist durch Versackungen Schaden entstanden. An der alten Liebe hat der Orkan eine Rollstuhlrampe einschließlich der darunterliegenden Verstrebung und des Bodenbelags heraus gerissen. Ein großer Materialcontainer eines Vereins hatte sich selbstständig gemacht, ist in der Elbe gelandet und trieb ins Fahrwasser. Eins unserer Verlegungsschiffe barg ihn und sicherte ihn im Hafen, wo er allerdings später auch wieder drohte im Wasser zu versinken.
In unseren Häfen ist durch Versackungen Schaden entstanden. An der alten Liebe hat der Orkan eine Rollstuhlrampe einschließlich der darunterliegenden Verstrebung und des Bodenbelags heraus gerissen. Ein großer Materialcontainer eines Vereins hatte sich selbstständig gemacht, ist in der Elbe gelandet und trieb ins Fahrwasser. Eins unserer Verlegungsschiffe barg ihn und sicherte ihn im Hafen, wo er allerdings später auch wieder drohte im Wasser zu versinken.
In der Nacht von Freitag auf Samstag ließ der Sturm bei uns
nach. Am Samstagvormittag hatten wir Sonnenschein und nur noch normalen Wind.
Die Meldungen im TV sagten aus das der Orkan weitergezogen ist, sich jedoch im
Binnenland etwas abgeschwächt hat, außerdem wären nicht so schlimme Schäden
entstanden wie vorher befürchtet. Das liegt allerdings auch daran weil sich
alle rechtzeitig genug vorbereiten konnten.
Vielerorts
hielten sich die Bürger auch an die Warnungen der Städte und Gemeinden. Auch
reagierten viele Behörden schneller und auf die Warnungen der Wetterdienste.
Trotzdem habe ich in TV gesehen wie es immer noch Menschen gibt die sich, schon fast fahrlässig und das sogar mit ihren kleinen Kindern, in Gefahr brachten Selbst hier In Cux habe ich das gesehen. Hier wurden auch die Feuerwehr, das THW und das Rote Kreuz behindert als sie in Sahlenburg die Sandsäcke legten.
Trotzdem habe ich in TV gesehen wie es immer noch Menschen gibt die sich, schon fast fahrlässig und das sogar mit ihren kleinen Kindern, in Gefahr brachten Selbst hier In Cux habe ich das gesehen. Hier wurden auch die Feuerwehr, das THW und das Rote Kreuz behindert als sie in Sahlenburg die Sandsäcke legten.
Der Orkan hat an der deutschen Küste , Dank guter
Vorbereitung und Einsatz vieler Menschen, weniger Schäden angerichtet als
vorher vermutet wurde.
Wie viele Schäden es tatsächlich waren stellt sich
erst in den nächsten Tagen raus. Auch Deiche und andere Schutzanlagen müssen
erst noch genauer untersucht werden.
Ich wünsche allen die auch von Xaver betroffen wurden dass sie ohne Schäden den Orkan hinter sich haben und jetzt einen schönen 2. Advent erleben können.
Bleibt gesund. Viele Grüße

danke für deine Info Cux-Nachtfalke - das war interessant zu lesen. Wir hatten in Franken Glück - es gab nur ein bisschen Wind und wenig Schnee. Ich stelle mir vor wie es wäre am Meer zu leben ... ich hätte bestimmt ein mulmiges Gefühl gehabt. Das Leben am Meer ist schon was ganz anderes.
AntwortenLöschenIch wünsche euch einen schönen zweiten Advent
lieber Gruß von Heidi-Trollspecht
Als ich Bilder aus Cuxhaven im TV sah, musste ich an dich/euch denken.
AntwortenLöschenUnvorstellbar, welche Kräfte in der Natur wirken. Daran sieht, wie klein wir auf diesem Planeten sind. Zwar habt ihr einige Schäden zu verzeichnen, aber zum Glück hat der Orkan nicht so viele hinterlassen, wie man zuvor vermutete. Ich glaube, das liegt aber auch an der guten Vorbereitung aller Beteiligten.
Unverantwortlich fand ich es, dass Menschen sich mit kleinen Kindern einem derartigen Risiko auslieferten und letztendlich andere damit auch in Gefahr brachten, die dann eingesprungen wären, um Rettungsmaßnahmen durchzuführen.
Ich wünsche dir morgen einen schönen und ruhigen 2. Advent und schicke dir ganz liebe Grüße
Christa
Diese Aufnahmen habe ich auch gesehen und ich gebe Dir vollkommen Recht mit den Kindern als ich das sah dachte ich man sollte den Erwachsenen gewaltig ........
LöschenLeider müssen die Rettungskräfte viel zu oft ihr leben riskieren für den Leichtsinn mancher Erwachsenen.
Danke Dir.
VG Nachtfalke
Als ich gestern im Städtchen war, waren die letzten Sturmböen noch im Gang. Ein seltsamer Wind. Gefühlt kam er aus allen Richtungen gleichzeitig. So eine Art unruhiges Wasser habe ich in der Bucht nie gesehen. Große Wellen und gleichzeitig kleine entstanden und es spritze an den Kaimauern bis auf die Straße, wo es zu Eis wurde.
AntwortenLöschenHeute ist es ruhig und -10 Grad kalt. Nun haben es auch wir überstanden. Freuen wir uns gemeinsam auf den 2. Advent
LG
Beate
Ach ja, lieber Nachtfalke, man macht sich bei Sturmwarnungen erst einmal große Sorgen. Das nun alles so glimpflich abgegangen ist, ist sehr beruhigend. Zu uns kam er auch, der Sturm, aber abgeschwächt und hat nicht viel angerichtet. Was nicht schön ist und unverantwortlich, dass Menschen sich und ihre Kinder in solchen Situationen oft selbst in Gefahr begeben ... schlimm. So war es beim Hochwasser hier auch. Man müsste die Betreffenden hart bestrafen.
AntwortenLöschenIch wünsche Dir einen wunderschönen, gemütlichen 2. Advent!
Alles Liebe
Anne
Lieber Nachtfalke,
AntwortenLöschenich habe viel an euch denken müssen. So war es im Rheinland nicht. Aber dafür ist das andre
drumherum perfekt.
Schön, dass du alles noch einmal so toll erklärt hast. Man sollte sich das immer wieder vor Augen führen.
Ich habe die Bilder auch gesehen. Das kleine Kind musste posieren. Eine Böe und es wäre weg gewesen.
Ich kann so etwas nicht verstehen. Will es auch nicht. Da muss man sich nur aufregen.
Einen geruhsamen 2. Advent wünscht dir
Irmi