Die Nordseekrabbe (Crangon crangon) gehört zu den zehnfüßigen
Krebsen (Decapoda). Dort ordnet man sie mit anderen Garnelen der Gruppe der
schwimmfähigen Krebse (Natantia) zu. Zur anderen großen Gruppe, den
bodenbewohnenden Krebsen (Reptantia), gehören unter anderem Hummer und
Langusten.
Die Nordseekrabbe ist keine Krabbe, sondern eine Garnele.
Örtlich sind auch die Bezeichnungen Granat, Porren oder Kraut gebräuchlich.
Der Krabbenfang ist durch das Wechselspiel von Ebbe und Flut
geprägt, da es vielerorts nur möglich ist, den Fang bei Flut im Hafen
anzulanden. Krabben leben tagsüber eingegraben im Sandboden und schlickigen Grund, nächtliche Nahrungssuche im Wattenmeer, wobei die Tiere mit den Gezeiten
wandern.
Die folgenden Bilder hat Elke mir freundlicherweise zur
Verfügung gestellt.
Die Krabbenfischer fangen die Nordssee-Krabben mit Hilfe von
Schleppnetzen ein, welche über den Meeresgrund gezogen werden. Ein Krabbenkutter auf Fangfahrt in der Grimmershörner Bucht.
Meistens fahren die Krabbenfischer allerdings weiter raus. Es ist eher selten
das in der Bucht gefischt wird.
Nach dem Fang der Nordseekrabben werden diese an Bord der
Krabbenkutter zunächst vom Beifang, Sand und Schlick befreit, danach gekocht
und bis zur Anlandung in den Häfen gut gekühlt. Bei uns in Cuxhaven werden die
Krabben erst im Hafen auf den Kuttern gekocht, das hat wahrscheinlich damit zu
tun dass die Kutter direkt im Küstenbereich fangen, und die Rückfahrt in den
Hafen nur weinige Minuten Zeit in Anspruch nimmt.
In der Regel ist so ein Kutter 15 bis 16 Meter land und
erreicht eine Geschwindigkeit von 11 Knoten (= 20,4 km/h). Sind die Krabben den
Fischern ins Netz gegangen, werden sie in einen riesigen Topf gekocht.
Aus den anfangs graufarbenen Krabben werden später appetitlich
aussehende rosafarbene. Zum Abtropfen werden sie anschließend in große Siebe
geschöpft und gepult.
Das sieht dann so aus
Ich hoffe es hat Euch gefallen. Bleibt gesund im Jahr 2014.
Bis zum nächsten Mal



Sehr interessanter Beitrag. Ich liebe frische Krabben.
AntwortenLöschenLG Sabine
Lieber Nachtfalke,
AntwortenLöschenich liebe Krabben, da wäre ich sofort mit am Tisch .... hmmmm lecker.
Ja, am Meer, da gibt es viel schönes, auch lecker Fisch und eben die Krabben. Dort könnte ich auch leben.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
Liebe Grüße von Anne
Ja stimmt als Granat kenne ich es auch aus dem Dorf wo wir aufwuchsen auch.
AntwortenLöschenAn das Kochen darf ich gar nicht denken.... gruselig....
Aber lecker sind Krabben wirklich! Mit Krabben puhlen habe ich früher mal mein Taschengeld in den Ferien aufgebessert, da wurden einem die krabben eimerweise nach hause gebracht.
Wir wünschen auch dir noch mal eine wundergutes Jahr mit vielen tollen Erlebnissen und Gesundheit!
Liebe Grüße senden die sterne
Ich mag Krabben gerne, ein toller Bericht Nachtfalke. In meine Liste steht, du hast ihn in der Nacht veröffentlicht.
AntwortenLöschenSchönes Wochenende und liebe Grüße
Angelika
Hallo Angelika,
Löschennein ich hab ihn bereits am 8.1. morgens veröffentlicht. Das Datum steht ja auch oben über dem Post. Danke Dir für die Info.
VG Nachtfalke
Ich glaube, zur Zeit haben viele mal wieder Probleme mit Blogger, was so weit geht, dass einige sich von Blogger verabschieden, leider!
AntwortenLöschenWas gibt es Schöneres, als die Krabben direkt frisch vom Kutter verzehren zu können, zumindest empfand ich das immer so, wenn ich im Hohen Norden war.:-)
Danke dir für diesen tollen Bericht und Infos rund um die Nordsee-Garnelen. :-)
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für dich
Christa
ich habe deine Info über die Krabben auch sehr gerne gelesen. Dazu die schönen Fotos! danke euch beiden :-)
AntwortenLöschenHoffentlich legen sich die Blogspot-Probleme bald wieder. Bei mir ist bisher noch alles ok.
Ich wünsche dir und Elke Morgen einen guten Start in die neue Woche - lieber Gruß von Heidi-Trollspecht