25 März 2015

Leichtsinn

Auf der Seite von der DGzRS,  Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, ( hier )  habe ich den folgenden Bericht gelesen.
Da fragt man sich doch wie unvernünftig und leichtsinnig Menschen noch sein können.
Das Bild stammt mit freundlicher Unterstützung der DGzRS

Einsatzbericht der DGzRS:

 22.03.2015
Mutter mit zwei Kindern im Watt eingesunken – Seenotretter im Einsatz vor Amrum

Mit dem Tochterboot JAPSAND des Seenotrettungskreuzers VORMANN LEISS sind die Amrumer Seenotretter am Sonntagvormittag, 22. März 2015, einer Mutter mit zwei kleinen Kindern zu Hilfe gekommen. Im nordfriesischen Wattenmeer an der Ostseite der Insel Amrum war die Frau bei einem Spaziergang vor der Küste in den weichen Meeresboden eingesunken und in Gefahr geraten. Sie konnte sich nicht mehr selbst befreien. Rettungsmänner der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und Feuerwehrleute kamen der Familie zu Hilfe.

Um kurz vor 10 Uhr klingelte auf der VORMANN LEISS das Telefon: Eine Beobachterin hatte von Land aus die Notlage der Familie bemerkt und direkt die Seenotretter alarmiert. Im nahe gelegenen Seezeichenhafen unterhält die DGzRS eine rund um die Uhr besetzte Station. Die Besatzung der VORMANN LEISS ließ sofort das Tochterboot JAPSAND zu Wasser und nahm Kurs auf den Unglücksort zwischen dem Seezeichenhafen und dem Wittdüner Fähranleger.

Etwa 100 Meter vor der Küste fanden die Seenotretter die kleine Familie. „Die Frau war mit einem Bein bereits bis zum Oberschenkel eingesunken. Sie trug ein etwa sechs Monate altes Baby auf dem Rücken“, schildert Rettungsmann Lars-Peter Jensen die Situation. Wenige Meter abseits stand ein zweites, etwa drei Jahre altes Kind im Watt. Es war jedoch lediglich mit den Füßen eingesunken.

Eile war geboten, um bei Wassertemperaturen von fünf Grad der Gefahr der Unterkühlung der Mutter entgegenzuwirken. Die JAPSAND stoppte an der Wattkante auf.

 Seenotretter Jensen stieg im Überlebensanzug durch die Bergungspforte aus und arbeitete sich von dort aus noch rund 20 Meter zu der Familie vor. Mit bloßen Händen befreite er die Mutter. Dabei sank er ebenfalls ins Watt ein, konnte sich jedoch später auf allen Vieren Richtung Tochterboot kriechend selbst wieder befreien.

Unterdessen nahte weitere Hilfe: Die Freiwillige Feuerwehr der Insel näherte sich von Land aus mit Leitern. Die Feuerwehrleute brachten zunächst das ältere Kind an Land, bevor die Mutter mit ihrem Baby folgen konnte. Der Landrettungsdienst übernahm die weitere Versorgung der Familie.


Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

4 Kommentare :

  1. Ja, lieber Nachtfalke,
    die dummen Menschen sterben leider nicht aus.
    Sie bringen sich und viele andere in Gefahr.
    Danke für die Einstellung des Berichtes. Vielleicht
    horchen einige auf.
    Einen ruhigen Abend wünscht dir
    Irmi

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  2. Hab ich in den Nachrichten gesehen bzw. im Schleswig-Holstein-Magazin. Das kann ich nicht nachvollziehen. Vor allem mit einem kleinen Baby auf dem Arm.
    LG Sabine

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    1. Nicht nur das Baby auf dem Arm, sondern auch noch das dreijährige Kind. Hätte die Beobachterin von Land aus nicht Hilfe geholt, wer weiß was dann passiert wäre.

      VG Nachtfalke

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  3. Anonym3/28/2015

    Ich verstehe nicht, wie man allein mit kleinen Kindern sich so in Gefahr begeben kann. Dafür müssen Lebensretter auf den Plan und diese törichten Menschen befreien. Ist es Unwissenheit oder Dummheit.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße von Anne

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