04 September 2016

Notfall auf MS Helgoland

Am Sonntagvormittag kollabierte ein 66 jähriger Mann auf der MS Helgoland. Bei dem Tagesgast lag der Verdacht auf einen Schlaganfall vor. Der Kapitän musste entscheiden, wie er die beste und schnellste Versorgung des Patienten sicher stellen kann. Er entschied sich kurz hinter Scharhörn umzukehren. Gleichzeitig wurde ein Notruf an die Seenotrufzentrale abgesetzt sodass ein Seenotretungskreuzer einen Arzt an Bord der MS Helgoland übersetzte, der dort die Versorgung des Patienten übernahm.
In Cuxhaven wurde der Patient dem Rettungsdienst übergeben, der ihn ins Krankenhaus brachte.

Die anderen Passagiere konnten wählen ob sie aussteigen, umbuchen, ihr Geld zurück erhalten oder doch noch (mit zwei Stunden Versätung), nach Helgoland wollten.

Nach Aussagen des Kapitäns hatten fast alle Passagiere Verständnis für diese Massnahme nach Cuxhaven umzukehren, nur ein Passagier hatte sich beschwert. Diese Einstellung kann und will der Kapitän nicht nachvollziehen. Es ist auch für mich nicht nachvollziehbar wieso Menschen so uneinsichtig sein können, denn immerhin geht es in solchen Fällen darum Menschenleben zu retten.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße




3 Kommentare :

  1. Anonym9/05/2016

    Hallo Nachtfalke,
    das hat der Kapitän absolut richtig gemacht, so wie es einem Kapitän auch zueigen sein sollte. Das Verhalten des einen Passagiers ist dagegen als krankhaft narzisstisch zu bezeichnen, denn solchen Menschen fehlt grundsätzlich das Mitgefühl. Damit muss sich Niemand mehr über das Verhalten wundern.
    So hoffen wir, dass es dem Mann inzwischen wieder besser geht.

    Gruß aus Schweden,
    Beate

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  2. Anonym9/09/2016

    Lieber Nachtfalke,
    man staunt, dass doch noch einer dabei war, der kein Verständnis hatte. Dabei könnte auch ihn das mal treffen, wo auch immer. Dann müssen andere Menschen auch Verständnis haben, wenn durch ihn Verzögerungen irgendeiner Art entstehen.
    Danke für den Beitrag.
    Liebe Grüße von Anne

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  3. ich finde auch, dass sich der Kapitän richtig entschieden hat. Schließlich geht es um ein Menschenleben. Gut dass die meisten Passagiere das auch so gesehen haben.

    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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