Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat am 12.12.2016 den Startschuss für das Pilotprojekt zum Einsatz von so genannten Bodycams bei der niedersächsischen Polizei gegeben.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen begrüßt die Einführung der "Body Cams". In Hessen habe man sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
Niedersachsens Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel kritisierte den Start des niedersächsischen Pilotprojekts dagegen: Derzeit fehle es an einer speziellen Rechtsgrundlage für den Probebetrieb der Kameras. Anders als vom Innenministerium behauptet, sei der Datenschutz im Vorfeld nicht an dem Probebetrieb beteiligt worden.
Schon immer war ich für einen gewissen Datenschutz, aber ich denke, dass unsere Datenschützer schon lange über ihr Ziel gehen. Wenn es um den Schutz der Bevölkerung/Allgemeinheit geht, sollte der Datenschutz einer einzelnen Person (wenn es sich um Mörder, Totschläger, Vergewaltiger, Terroristen) handelt aufgehoben werden.
Ich habe kein Problem damit, wenn öffentliche Plätze, Veranstaltungen oder neuralgische Punkte videoüberwacht werden. Durch diese Überwachung kann vielleicht kein Verbrechen verhindert werden, doch eine Verfolgung, Fahndung, ein Nachweis/Beweis wäre bestimmt öfter möglich, als es bisher der Fall ist.
Die Datenschützer nerven. Gegen fast alles haben sie Einsprüche, sind dagegen und und und...
Es geht um mehr Sicherheit, das Täter hinterher schneller gefasst werden können, oder zumindest darum, dass hinterher möglicherweise Beweise vorliegen. Eins der letzten vielen Beispiele dafür konnten wir im Berliner U-Bahnhof sehen, als eine Frau die Treppe runtergetreten wurde.
Noch einmal: Datenschutz muss sein, aber an den richtigen Stellen und in Maßen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

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