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In Nds sind im vergangenen Jahr 175 Weidetiere gerissen worden. Vor allem Halter von Schafen und Ziegen im Raum Diepholz und rund um Cuxhaven fürchten die Wölfe. Der niedersächsische Umweltministers Stefan Wenzel, (Bündnis90/die Grünen) setzt auf Prävention. Die erhebliche Zunahme der Übergriffe auf Weidetiere sollte durch eine Obergrenze geregelt werden, fordert die CDU und änhnlich die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Eine Regulierung der Zahl der Tiere sei unausweichlich.
Das Landvolk zweifelt allerdings die offiziellen Zahlen des niedersächsischen Umweltministers an. Die Zahl der Risse durch Wölfe seien höher. Das kommt daher. Hobbyschäfer und Landwirte zeigen Wolfsrisse nicht an, denn die hohen Kosten für wolfssichere Schutzmaßnahmen können sie nicht aufbringen, doch nur dann erhalten sie eine Entschädigung, wenn sie Tiere durch Wölfe verloren haben.
Inzwischen sollen seit 2008 fast 2700 Schafhalter ihre Bestände abgeschafft haben, unter anderem auch wegen der steigenden Wolfspopulation. Auch Züchter bedrohter Schafrassen haben wegen des Wolfes aufgegeben. Die Landwirte, deren Tiere nachweislich vom Wolf gerissen wurden, erhalten zwar vom Land Nds eine finanzielle Unterstützung, aber ich vermute mal, das ist nicht ausreichend. Vorher muss natürlich erstmal nachgewisen, und danach anerkannt werden. Das kann dauern. In Nds sollen die Verfaheren bis zur Anerkennung sehr schleppend laufen.
Für verbesserten Herdenschutz gegen die Wölfe, z. B. wolfssicheren Zäune oder Herdenschutzhunde, bekommen die Tierhalter 80% Zuschüsse.
Ein wesentlicher Bestandteil unseres Küsten,- und Deichschutzes sind die Schafe. Sie grasen, wie Wiesen ab damit das Gras nicht zu hoch wächst. Beim grasen laufen sie viel rum und festigen dadurch den Boden, damit die Deiche nicht zu locker werden. Fachleute aus dem Bereich Küsten,- und Deichschutz sagen jedoch dass man die Weiden auf den Deichen baulich nicht so verändern kann, um wolfssicher zu sein.
Die Wolfspopulation steigt mit jedem Jahr. Unser Umweltminister betont jedoch wimmer wieder, dass die Halter ihre Tiere besser vor den Wölfen schützen müssen. Mal wieder wie üblich. Schuld ist der kleine Mann und was ist mit unserem Küstenschutz?
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße


Wo der Wolf wieder auftaucht, gehen die Wogen hoch. Ich mag weder "für noch wider" Stellung beziehen. Eine Möglichkeit ist aber, in andere Länder zu blicken, in denen der Wolf nicht ausgerottet war. Wie geht man dort mit der Situation um? Ich denke da an Polen bzw. die baltischen Länder und Finnland.
AntwortenLöschenEin reiches Land wie D sollte sich die Unterstützung der Schäferei leisten können, ist natürlich nicht sonderlich prestigeträchtig.
Beste Grüße aus Schweden
Beate
Sicher wird es vernünftige Lösungen geben, aber unsere Politiker brauchen dafür wieder Jahre, denn von anderen etwas annehmen ist nicht grade die Stärke der deutschen Politik.
LöschenGruß Nachtfalke
Lieber Nachtfalke,
AntwortenLöschendas hört sich nicht gut an. Eine Menge, die da gerissen wurden.
Ich bin nicht fürs Abschießen. Aber die Politiker sollten in die
Puschen kommen und gemeinsam mit den Viehhaltern nach Lösungen
suchen und diee baldmöglichst umsetzen.
Einen schönen Restabend wünscht dir
Irmi
Hallo Irmi,
Löschendas kann man nur hoffen, aber unser Umweltminister ist nicht der Schnellste.
Gruß Nachtfalke