Zu einem außergewöhnlichem Rettungseinsatz kam es am 4.7.2017 vor Sahlenburg. Zwei Reiterinnen durch das Watt von Sahlenburg nach Duhnen zu reiten. Dabei gerieten sie nördlich der Neulandgewinnung in ein Schlickgebiet, in dem die Pferde einsanken. Daraufhin drehten sie um und versuchten die Salzwiesen zu erreichen, doch da gab es kein Weiterkommen. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Die versuchte von der Landseite aus an die Reiter und Pferde herran zu kommen. Von der Seeseite her war die Unfallstelle nicht erreichbar. Ein Tierarzt wurde herbeigerufener der die Pferde kreislaufmäßig versorgte. Etwa 75 Einsatzkräfte der verschiedenen Feuerwehren bauten aus Sandfangzäunen und Sandfangplatten einen etwa 300 Meter langen, zum Teil mit Priggen unterfütterten Weg, zu den Tieren. Unterstützt wurden sie dabei von der Moorbahn. Nach 4 Std. erreichten die Pferde auf eignen Beinen das Festland. Die Pferde wurden noch einmal tierärztlich versorgt, und der angelegte Weg rückgebaut.
An dieser Rettungsaktion waren die
- FFw. Duhnen
- FFw. Döse
- FFw. Sahlenburg
- FFw. Stickenbüttel
- FFw. Holte Spangen
- FFw. Lüdingworth, GW - Logistik
- der Versorgungszug der Feuerwehr Cuxhaven
- der Einsatzleitdienst der Feuerwehr
- das NLWKN
- die Nordseeheilbad GmbH
beteiligt.
Man sieht das jeder in Cuxhaven sicher ist wenn man ins Watt geht oder reitet, aber jeder sollte sich vorher über die Gefahren im Watt informieren.
Bis zum nächsten Mal.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
06 Juli 2017
1 Kommentar :
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Für die Tiere ist das bestimmt Stress pur, denn sie können sich ja nicht mit Worten äußern. Ich bin immer wieder vollkommen von unseren Rettungsdiensten überzeugt, wie gezielt und doch einfühlsam mit Mensch und Tier größenteils umgegangen wird. Wir konnten das in unserer Familie erst kürzlich erleben.
AntwortenLöschenGrüße an die Nordsee
Beate