Als die Dampfmaschine entstand eröffneten sich auch neue
Perspektiven für die Hochseefischerei in Cuxhaven.
Ab 1885 veränderten sich die Häfen, auch in Cuxhaven. Zu diesem Zeitpunkt hat man Cuxhaven an die Bahnlinien Richtung Hamburg und Bremen angeschlossen. Das brachte Cuxhaven als Hamburgs Außenposten an der Nordsee in die Pole Position. Der Hafen von Cuxhaven gehörte damals noch zu Hamburg. Den Hamburgern war schon bewusst, welche Vorteile dadurch hatten, hielten sich aber dennoch zurück, um die Interessen ihrer eigenen Fischmärkte nicht zu gefährden. Die meisten Fischereifahrzeuge. Im Bereich der Elbe waren ohnehin in Finkenwerder und Blankenese beheimatet.
Der Cuxhavener Fischereibetrieb war dagegen eher klein. Grade mal 18 Fischer.
Ab 1885 veränderten sich die Häfen, auch in Cuxhaven. Zu diesem Zeitpunkt hat man Cuxhaven an die Bahnlinien Richtung Hamburg und Bremen angeschlossen. Das brachte Cuxhaven als Hamburgs Außenposten an der Nordsee in die Pole Position. Der Hafen von Cuxhaven gehörte damals noch zu Hamburg. Den Hamburgern war schon bewusst, welche Vorteile dadurch hatten, hielten sich aber dennoch zurück, um die Interessen ihrer eigenen Fischmärkte nicht zu gefährden. Die meisten Fischereifahrzeuge. Im Bereich der Elbe waren ohnehin in Finkenwerder und Blankenese beheimatet.
Der Cuxhavener Fischereibetrieb war dagegen eher klein. Grade mal 18 Fischer.
Als Schutzhafen für die Segelfischer war Cuxhaven für die
Hamburger wichtig. In den Jahren 1883
bis 1905 gingen 106 Schiffe – die meisten in den Winterstürmen – in der Nordsee
verloren. Das war ein Grund, warum sich der Hamburger Senat 1889 zum Bau des
ersten kleinen Fischerhafens entschloss. Die Kosten? 600 000 Mark.
Nach drei Jahren war das neue Hafenbecken fertig. Es maß
etwa 220 Meter in der Länge und rund 130 Meter in der Breite, bei einem
Tiefgang von drei Metern. Die östliche Seite des kleinen Hafenbeckens ist der
heutige Lübbertkai. Die Fischhallen I und II und die erste Auktionshalle kamen
später hinzu. Dieser Fischerhafen bildete die Basis für den 1908 gegründeten
staatlichen Seefischmarkt. Voraussetzung dafür war die Gründung einer
Fischdampferreederei. Deren Gegner saßen in Geestemünde, Hamburg und Altona,
die einen Fischumschlagplatz in Cuxhaven unbedingt verhindern wollten.
Es gelang durch Albert Ballin der Aufbau einer Flotte von Fischdampfern, die mit ihren Fängen regelmäßig Cuxhaven anliefen. Der Cuxhavener Seefischmarkt war geboren!
Es gelang durch Albert Ballin der Aufbau einer Flotte von Fischdampfern, die mit ihren Fängen regelmäßig Cuxhaven anliefen. Der Cuxhavener Seefischmarkt war geboren!
Man sollte es nicht glauben.. Die Entwicklung war rasant.
Damals gab es noch 32 Fischdampfer und der Hafen konnte kaum die zahlreichen anderen
Segelfahrzeuge aufnehmen.
Dann kam der erste Weltkrieg. Nach dem Krieg sollte die
Fischerei dazu beitragen, dringend benötigte Lebensmittel für die hungernde
Bevölkerung zu beschaffen. Das beschleunigte die Hamburger Pläne für eine
wesentliche Vergrößerung des Fischereihafens in Richtung Süden.
Fast sechs Millionen Mark bewilligte der Hamburger Senat für den Bau eines Anschlusshafens von rund 650 Meter Länge und knapp 80 Meter Länge. Am Ende verteuerte sich der Bau schon damals auf das zehnfache.
Fast sechs Millionen Mark bewilligte der Hamburger Senat für den Bau eines Anschlusshafens von rund 650 Meter Länge und knapp 80 Meter Länge. Am Ende verteuerte sich der Bau schon damals auf das zehnfache.
Obwohl die Fischwirtschaft zurück gegangen ist, hat sich der
Hafen als bedeutender Fischereistandort in Deutschland gehalten.
35 Fischverarbeitungsbetriebe mit ca. 1000 Beschäftigten sind immer
noch in Cuxhaven beheimatet. Zusätzlich
gibt es noch eine kleine Flotte Krabbenfischer.
| Blickrichtung von der Einfahrt aus |
Der Alte Fischereihafen wurde Anfang 2017 vom
niedersächsischen Hafenbetreiber Niedersachsen Ports an die Cuxhavener Plambeck
Holding verkauft. Der alte Fischereihafen soll in den kommenden Jahren umgebaut
werden.
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| Blickrichtung vom Hafenende des AFH |
So in etwa soll der alte Fischereihafen nach dem Umbau aussehen. Bloss über den Hoteltower (ganz hinten) an der Hafeneinfahrt ist man sich noch nicht einig.
Wichtige wirtschaftliche Teile des Hafens sind die RoRo
Anlagen. Dort werden Neufahrzeuge gelagert und verschifft. Containerumschlag findet
auch statt. Erfolgreich ist der Hafen auch im Umschlag von von Anlagenteilen
für Offshore-Windparks. Großkomponenten wie Turmsektionen, Rotorblätter und
Maschinenhäuser für Windenergieanlagen an Land werden umgeschlagen.
Für den Fährverkehr
nach Helgoland, sowohl Personenverkehr als auch Wirtschaftsverkehr, gibt es
separate Kais, oder wir man mancherorts sagt “Pier“ oder “Kaje“ An der alten
Liebe legte bis 2017 der HSC "Halunder Jet" an der den Fährverkehr von Hamburg
über Cuxhaven nach Helgoland unterhielt. Ab 2018 soll ein neues Schiff eingesetzt werden. Vom Fährhafen Cuxhaven fährt ebenfalls
einmal täglich das Seebäderschiff “Helgoland“ hier zu sehen nach Helgoland. Die MS “Helgoland“
ersetzt die bis 2016 eingesetzte “MS Atlantis“
Es soll sich noch einiges verändern. Ich werde darüber berichten.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Viele Grüße


Also die Art, wie der Haffen umgebaut wurde gefällt mir schon. Es geht dabei ja auch um die Arbeitsplätze, die es zusätzlich in Cuxhaven geben wird. Tatsächlich ist es so, dass Erneuerungen mehr Leute in die Stadt bringt, die auch wieder kommen, wenn sie sich wohl fühlen. Ob ein solch riesiges Hotel wirklich nötig ist, können letztlich nur die Besucherzahlen "sagen". Manchmal wird ja am Bedarf vorbei geplant und eine "Bauruine" in dieser Lage trägt nicht zum vorteilhaften Stadtbild bei. Grundsätzlich muss eine Entwicklung stattfinden, will man in Cuxhaven wirtschaftlich und touristisch vorne bleiben.
AntwortenLöschenAlles Gute, vor allem eine gute Woche,
Beate
Hallo Nachtfalke, schön und informativ dein Bericht.
AntwortenLöschenUntermalt mit wunderbaren Fotos.
Liebe Grüße
Angelika
Lieber Cuxfalke,
AntwortenLöschendas war ein interessanter Bericht über die Hafenentwicklung und wie man lesen kann, gab es schon früher das Phänomen, dass man mit Kostenvoranschlägen überhaupt nicht zurecht kam und letzten Endes das fertige Ergebnis um das Vielfache sich verteuerte.
Ein bisschen schade ist es schon, dass die schönen alten Häfen immer mehr verschwinden und Neuem weichen müssen.
Dazu kann man stehen, wie man will. Die Weiterentwicklung, die neuen Trends lassen sich halt nicht aufhalten.
Liebe Grüße und ich wünsche dir eine schöne neue Woche
Christa
Ja die Modernisierung lässt sich nicht aufhalten, trotzdem hoffe ich das von dem alten Flair noch etwas übrig bleibt.
LöschenVG Nachtfalke