Im Fall des toten Seeadlers hat die Staatsanwaltschaft Stade, einen Tatverdächtigen 65 jährigen Mann ermittel. Mehrere Zeugen hatten einen Mann beobachtet, der sich mit einer Langwaffe in unmittelbarer Nähe des Adlerhorstes aufgehalten hat. Kurze Zeit später haben die Zeugen einen Schuss gehört. Der Mann, gegen den nun ermittelt wird, besitzt einen Jagdschein und hat in der Nähe des Tatortes Grundbesitz. Durch den geschützten Adler ist dieser Grundbesitz nicht frei verfügbar. Mögliche Planungen für eine Windkraftanlage könnte eventuell ein Motiv sein. Ohne Adler steigt der Wert des Grundstücks erheblich. Leider weiß ich nicht genau ob in der Nähe besonders geschützter Tiere überhaupt eine Windkraftanlage gebaut werden darf. Wahrscheinlich nicht.
Der Beschuldigte lässt sich von einem Anwalt vertreten und hat sich zum Tatvorwurf bisher nicht geäußert. Bisher wurde noch nicht entschieden, ob es einen Strafbefehl, oder zu einer Anklage kommt. Nach unserem Bundesnaturschutzgesetz drohen bis zu 5 Jahren Gefängnis.
Unsere Zeitung berichtet, dass der Staat den finanziellen Vorteil abschöpfen kann und dabei ist es egal, ob der Grundstückseigentümer der Täter war oder nicht. In Blankenese soll es mal dazu gekommen sein das der Staat sich den freien Elbblick nachdem Bäume gefällt wurden vom Eigentümer bezahlen lies.
Meine Meinung ist, dass bei solchen Taten der Wertzuwachs vom Staat eingezogen werden sollte.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
