07 November 2013

neues (amerikanisches) Polizeisignal



Kreis Cuxhaven

Jetzt wird‘s schrill bei der Polizei. Das Martinshorn der Polizei mit Blaulicht kennt jeder. Die Verkehrsteilnehmer in der Region werden sich jedoch mit Beginn dieses Monats auch auf zwei „neue“ Anhaltesignale der Polizeifunkstreifenwagen einstellen müssen, denn eine neue Bundesverordnung erlaubt den Ländern die Einführung eines zusätzlichen Signal-Tons, des so genannten „Yelp“.

Die Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch hat bereits das erste Dutzend ihrer Streifenwagen umgerüstet. Bis alle Funkstreifenwagen umgerüstet sind, wird es noch einige Zeit dauern, da ältere Modelle nicht mehr umgerüstet werden. Insofern muss man in den Landkreisen Cuxhaven und Wesermarsch neben der neuen Technik auch weiterhin mit den bisherigen Anhaltesignalen der Polizei rechnen.


Durch die Einführung der neuen Anhaltesignale soll sich für die Polizei, aber auch für die anderen Verkehrsteilnehmer eine Verbesserung der Situation rund um die Verkehrskontrollen ergeben. Durch die Umrüstung bzw. Programmierung gibt es zukünftig drei Wege, die Verkehrsteilnehmer anzuhalten. Zunächst erscheint das „Stopp Polizei“, dann erfolgt das rote Blinklicht (Anhaltesignal) und weiter folgt als Anhaltehorn das „Yelp“.





 
Die Polizei in Niedersachsen erhält seit Anfang Oktober einen zusätzlichen Signalton nach amerikanischem Vorbild in ihren Streifenwagen. Statt „Tatütata“ soll „Yelp“ künftig die Verkehrsteilnehmer zum Anhalten auffordern. Vielen dürfte dieser Heulton bereits aus amerikanischen Filmen bekannt sein. Möglich macht den Einsatz des „Yelp“-Tons eine Änderung der StVZO. Polizeidirektor Holger Kliem, Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch, zur Umrüstung der Polizeifunkstreifenwagen in den beiden Landkreisen Cuxhaven und Wesermarsch: „Das neue Verfahren bietet zwei große Vorteile. Es ist eindeutiger und schafft mehr Sicherheit. Künftig werden alle Verkehrsteilnehmer erheblich einfacher erkennen können, ob sie gemeint sind. Mit Blaulicht und Martinshorn wird signalisiert, dass der Einsatzwagen passieren will. Rotlicht und „Yelp“ sind die Aufforderung zum Anhalten.“ Ein weiterer Grund für die Umstellung ist der Vorteil, dass die Beamten die Verkehrsteilnehmer, die sie anhalten wollen, nicht mehr überholen müssen. Sich von hinten einem Auto zu nähern, ist für die Kollegen im Einsatz wesentlich sicherer.


Vor Jahren habe ich schon darüber in den Zeitungen gelesen dass über die Einführung dieser neuen Anhaltesignale (nach amerikanischem Vorbild) diskutiert wurde.  Soweit ich informiert bin sollen sie in ganz Deutschland eingeführt werden, allerdings ist die Einführung eine Angelegenheit der einzelnen Bundesländer.

Also liebe Leute, solltet Ihr mal auf der Strasse dieses Signal hören, haltet lieber an und denkt nicht Ihr seid in einem amerikanischen Actionstreifen.


Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.

Viele Grüße

 

04 November 2013

Makrele

Die Makrele (Scomber scombrus) ist ein in Küstengewässern lebender Schwarmfisch. Makrelen sind durchschnittlich 30 bis 50 cm lang und können bis zu 17 Jahre alt werden. Sie fressen Plankton und Fischbrut von Heringen, Dorschen oder Sprotten. Makrelen kommen in den Küstengewässern Nordamerikas, in der Nordsee, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor. Brutgebiete der Nordseemakrele befinden sich in der Irischen See und am Westrand der Norwegischen Rinne.

Anders als die meisten Fische hat die Makrele keine Schwimmblase, wodurch sie einerseits ohne Druckausgleich schnell die Wassertiefe wechseln kann, andererseits aber auch ständig durch Bewegung für Auftrieb sorgen muss, um nicht zu versinken.

Das macht sie sehr beweglich und hilft ihnen, sich zu schützen. So können Sie ihren Feinden, z. B. Dornhai, Heringshai, Thunfisch oder Delphin, blitzschnell ausweichen, größere Tiefen aufsuchen oder aus der Tiefsee rasch an die Oberfläche stoßen. 

Während der winterlichen Ruhezeit nehmen sie keine Nahrung auf. Ab Frühjahrsbeginn leben sie von Plankton (Flügelschnecken, Kleinkrebse). Nach der Laichzeit im späten Frühjahr jagen sie Brut der Heringe, Sprotten, Dorsche, Wittlinge und Sandspierlinge. Die Tiefseekante der Nordsee ist die Begrenzungslinie des Lebensraums der Makrele, die zu den Atlantikfischen zählt, obwohl sie warme Gewässer bevorzugt.

Makrelen sind Verwandte der Thunfische. Sie sind leuchtend grünblau gefärbt und haben dunkelblaue Querstreifen am Rücken. Nach dem Fang schimmern sie blausilbern. Die Makrele ist eine der beliebtesten Speisefische.

Man kann sie
• frisch, ganz oder filetiert
• geräuchert, ganz oder filetiert
• gebeizt
• tiefgefroren
• in Marinaden (Bratmarinade, Makrelenbratfilet)
• oder als Vollkonserven
erhalten.

Zubereitet wird sie
• gekocht
• gedünstet
• gebraten oder gebacken
• zu Guter Letzt kann man sie auch Grillen

Ich verspeise sie am liebsten geräuchert. Gut geräuchert schmeckt sie hervorragend und lässt sich gut filetieren. Leider wird nicht überall gut und lange genug geräuchert was dann den Geschmack, aber auch das filetieren beeinflusst. Wir haben hier im Hafen einen Fischhändler bei dem holen wir keine geräucherten Fische mehr weil sie schlecht (Wahrscheinlich zu kurz) geräuchert,  oder die Fische nicht lange genug vorm Räuchern getrocknet wurden. Nicht nur dass es dann nicht schmeckt, sondern beim filetieren lassen sich Haut und Gräten nur schwer abziehen. Bei einem anderen Händler sind die geräucherten Fische knochentrocken. Da vermute ich dass zu lange geräuchert wird.
Früher räucherte man um Fisch oder Fleisch haltbarer zu machen. Heute ist das nicht mehr nötig, heute räuchert man wegen dem besonderen Aroma und Geschmacks. Davon abgesehen ist es eine schonende Art der Zubereitung. Vorm räuchern wird der Fisch luftgetrocknet.

Je trockener der Fisch dabei wird, desto dunkler und goldbrauner wird die Farbe nach dem Räuchern. Je kürzer er jedoch trocknet, desto zarter und heller bleibt er. Trocknen man an der "frischen Luft", so erzielen man in der Regel an einem warmen Sommertag in 2 Stunden gute Ergebnisse.

Die Wahl des Holzes beim räuchern beeinflussen Geschmack und Farbe. Es gibt aber auch Räuchermehl mit dem geräuchert werden kann. Es gibt auch die Möglichkeit Fische kalt zu räuchern, doch über das Räuchern berichte ich vielleicht ein andermal.

Am besten sollte eine Makrele über Buchenholz geräuchert werden, dies verschafft ihr einen exquisiten Geschmack.  Die Makrele sollte eine Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden, so kann sich ihr Geschmack voll entfalten.

Die durchschnittliche Makrele wird etwa 30 Zentimeter lang und elf Jahre alt.
Diese Makrele haben wir uns vor einer Woche bei einem Fischhändler in Duhnen geholt.

                          Sie lies sich gut filetieren und schmeckte gut.


Eigentlich wollte ich an dieser Stelle beenden, doch gestern waren wir auf dem Fischmarkt und da habe ich noch ein paar Bilder geschossen die hier jetzt noch reinpassen.



         Der Händler steht jedesmal mit seinem Räucherofen auf dem Fischmarkt.
Hier testet er grade ob die Fische fertig sind.

Hinter den Aalen hingen Schillerlocken, Heilbutt, natürlich Forellen und Makrelen.
Hier haben wir uns dann eine Schillerlocke und eine Makrele mitgenommen.



 

Sie lies sich ebenfalls sehr gut filetieren und schmeckte hervorragend. Das eine Ende ist mir leider ein wenig misslungen.

Ich begrüße auf diesem Blog
Frl. Ulrika

Bleibt gesund, und allen wünsche ich einen guten Start in die neue Woche.
Bis dann.

26 Oktober 2013

Freifallrettungsboot


Ein Freifallrettungsboot ist eine besondere Form eines Rettungsboots an Bord von Schiffen. Sie unterliegen den Vorschriften der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation.
Freifallrettungsboote sind am Heck eines Schiffes angebrachte geschlossene Rettungsboote, die im Notfall ohne äußere Mithilfe von einer schrägen Aussetzvorrichtung zu Wasser gelassen werden können. Sie sind von den Mannschaftsunterkünften aus schnell erreichbar.


Freifallrettungsboote sind völlig geschlossen, da sie beim Auftreffen auf dem Wasser für kurze Zeit untertauchen. Als Einstieg dient eine Tür am Heck. Die Besatzungsmitglieder sitzen entgegengesetzt der Fahrtrichtung. Da die Boote aus großer Höhe und mit großer Wucht auf dem Wasser aufprallen, müssen sich alle Insassen anschnallen und zusätzlich den Kopf an die Rückenlehne pressen, um Verletzungen zu vermeiden. Oft sind die Sitzplätze unter den Besatzungsmitgliedern festgelegt. Das soll ein schnelleres Einsteigen ermöglichen.



Die Boote gibt es in unterschiedlichen Größen. Seit 2006 sind die Boote auf Frachtschiffen vorgeschrieben. Die Hatecke-Werft in Krautsand, nicht weit entfernt von uns, ist Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Im Notfall stürzen die Boote aus bis zu 20 Metern Höhe vom Schiff ins Wasser.
Dieses Bild stammt von: http://de.wikipedia.org/wiki/Freifallrettungsboot
Wenn ich an der Elbmündung stehe, und sehe welche großen Pötte vorbeifahren und dann sehe das die Boote in 10 oder 12m Höhe hängen, dann möchte ich nie in die Notlage kommen so ein Boot besteigen zu müssen. 

Euch allen wünsche ich ein schönes Sonntag.
Bleibt gesund.
Es grüßt Euch