Mittwoch, 28. Dezember 2016,
Die kleine friesische Insel Wangerooge wurde von dem Sturmtief Barbara der letzten Tage ganz besonders arg gebeutelt. Am 2. Weihnachtstag gab es einen massiven Abbruch der Strandkante an der Urlaubsinsel. „Der Schaden beträgt um die 350.000 Euro“ Doch damit nicht genug: Nur zwei Tage später werden am Mittwoch fünf große Container an den Strand gespült.
Das Sturmtief "Barbara" hat vor allem auf der Ostfriesischen Insel Wangerooge deutliche Spuren hinterlassen. Am zweiten Weihnachtstag gab es dort einen massiven Abbruch der Strandkante an der Urlaubsinsel. Frustrierend, findet das Bürgermeister Dirk Lindner (parteilos). Der Schaden betrage rund 350.000 Euro. Zudem muss die Verwaltung mit einem weiteren, tonnenschweren Problem auseinandersetzen. Am Mittwoch wurden fünf Schiffscontainer angespült. Der Sturm hatte die riesigen Frachtkisten vermutlich in den vergangenen Tagen von einem Schiff ins Meer geschleudert. Mittlerweile wurden auch auf Spiekeroog vier Container und auf Norderney drei weitere angespült. Sie stammen offenbar vom gleichen Containerschiff.
Container als Sicherheitsrisiko
Herrenlose Container können zu einer großen Gefahr für die Schifffahrt werden. Wenn sie nicht komplett untergehen und nur knapp unter der Wasseroberfläche treiben, kann dies bei Kollisionen zu schweren Unfällen führen. Je nach Ladung können auch gefährliche Stoffe oder Chemikalien in die Umwelt austreten.
Viel Zeit zur Bergung der gestrandeten Schiffsfracht bleibt offenbar nicht. Denn laut den Wettervorhersagen hat sich für den Jahresbeginn bereits ein weiterer Sturm angekündigt.
Vor der Nordseeinsel Wangerooge ist ein Frachter in Schräglage geraten. Das hat die Wasserschutzpolizei bestätigt. Die "Glovis Corona" war auf dem Weg von Hamburg in den Mittleren Osten. Das Schiff hat nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen neben Lkw auch Panzer geladen. Für wen die Panzer bestimmt sind und woher sie stammen, ist unklar. Offenbar war die Ladung während eines Sturms nach Weihnachten verrutscht und hatte den Frachter so in Schlagseite gebracht. Der Mannschaft ist es inzwischen gelungen, das Schiff ein Stück weit aufzurichten. Am Freitag kann es möglicherweise Bremerhaven anlaufen.
Ganz so harmlos war das Sturmtief wohl nicht.. Solche 40ft Container haben ein Außenmaß von 12,19 m. Bei uns, etwas weiter oberhalb, wurden nur Teile vom Hafen überflutet.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
29 Dezember 2016
27 Dezember 2016
Body Cams in Nds.
Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat am 12.12.2016 den Startschuss für das Pilotprojekt zum Einsatz von so genannten Bodycams bei der niedersächsischen Polizei gegeben.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen begrüßt die Einführung der "Body Cams". In Hessen habe man sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
Niedersachsens Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel kritisierte den Start des niedersächsischen Pilotprojekts dagegen: Derzeit fehle es an einer speziellen Rechtsgrundlage für den Probebetrieb der Kameras. Anders als vom Innenministerium behauptet, sei der Datenschutz im Vorfeld nicht an dem Probebetrieb beteiligt worden.
Schon immer war ich für einen gewissen Datenschutz, aber ich denke, dass unsere Datenschützer schon lange über ihr Ziel gehen. Wenn es um den Schutz der Bevölkerung/Allgemeinheit geht, sollte der Datenschutz einer einzelnen Person (wenn es sich um Mörder, Totschläger, Vergewaltiger, Terroristen) handelt aufgehoben werden.
Ich habe kein Problem damit, wenn öffentliche Plätze, Veranstaltungen oder neuralgische Punkte videoüberwacht werden. Durch diese Überwachung kann vielleicht kein Verbrechen verhindert werden, doch eine Verfolgung, Fahndung, ein Nachweis/Beweis wäre bestimmt öfter möglich, als es bisher der Fall ist.
Die Datenschützer nerven. Gegen fast alles haben sie Einsprüche, sind dagegen und und und...
Es geht um mehr Sicherheit, das Täter hinterher schneller gefasst werden können, oder zumindest darum, dass hinterher möglicherweise Beweise vorliegen. Eins der letzten vielen Beispiele dafür konnten wir im Berliner U-Bahnhof sehen, als eine Frau die Treppe runtergetreten wurde.
Noch einmal: Datenschutz muss sein, aber an den richtigen Stellen und in Maßen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen begrüßt die Einführung der "Body Cams". In Hessen habe man sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
Niedersachsens Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel kritisierte den Start des niedersächsischen Pilotprojekts dagegen: Derzeit fehle es an einer speziellen Rechtsgrundlage für den Probebetrieb der Kameras. Anders als vom Innenministerium behauptet, sei der Datenschutz im Vorfeld nicht an dem Probebetrieb beteiligt worden.
Schon immer war ich für einen gewissen Datenschutz, aber ich denke, dass unsere Datenschützer schon lange über ihr Ziel gehen. Wenn es um den Schutz der Bevölkerung/Allgemeinheit geht, sollte der Datenschutz einer einzelnen Person (wenn es sich um Mörder, Totschläger, Vergewaltiger, Terroristen) handelt aufgehoben werden.
Ich habe kein Problem damit, wenn öffentliche Plätze, Veranstaltungen oder neuralgische Punkte videoüberwacht werden. Durch diese Überwachung kann vielleicht kein Verbrechen verhindert werden, doch eine Verfolgung, Fahndung, ein Nachweis/Beweis wäre bestimmt öfter möglich, als es bisher der Fall ist.
Die Datenschützer nerven. Gegen fast alles haben sie Einsprüche, sind dagegen und und und...
Es geht um mehr Sicherheit, das Täter hinterher schneller gefasst werden können, oder zumindest darum, dass hinterher möglicherweise Beweise vorliegen. Eins der letzten vielen Beispiele dafür konnten wir im Berliner U-Bahnhof sehen, als eine Frau die Treppe runtergetreten wurde.
Noch einmal: Datenschutz muss sein, aber an den richtigen Stellen und in Maßen.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
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