Mittwoch 11.01.2017
Auf einer Sandbank in der Jade wurde am späten Nachmittag eine Ankertaumine erfolgreich gesprengt erfolgreich gesprengt. Am Dienstag wurde die Mine in der Nähe eines Windparks von einem Sicherungsfahrzeug gefunden. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven hat daraufhin das Havariekommando, Sitz in Cuxhaven, angefordert das die Koordination übernehmen sollte. Das Mehrzweckschiff „Mellum“ hat die Mine dann in die Jade geschleppt, wo sie dann einen Tag später gesprengt wurde. Zuvor wurde die Mine noch von einem kleineren Schiff auf eine Sandbank gezogen. Bevor die Mine abgeschleppt wurde, hat man sie mit mehreren Sendern ausgestattet für den Fall, dass sie eventuell verloren gehen sollte, um sie dann leichter und schneller wiederzufinden.
Abgesichert wurde diese Aktion vom Bundespolizeischiff 25 „Bayreuth“, einem Sea King Hubschrauber, der Landespolizei und dem Wasserschutzpolizeiboot „W5“.
Weitere Beteiligte waren der Kampfmittelräumdienst Niedersachsen und das Arbeitsschiff „Schillig“.
Die Mine sollte ursprünglich am Dienstag schon gesprengt werden, doch aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse wurde die Sprengung verschoben.
Nach Meinung der Experten handelte es sich um eine deutsche Ankertaumine aus dem zweiten Weltkrieg. Die Sprengkraft beträgt 150 bis 250 Kg.
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße
11 Januar 2017
2 Kommentare :
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Es ist schon unglaublich, wie viele Minen überall noch gefunden werden. Man kann von Glück reden, wenn sie alle entschärft oder ohne Schäden gesprengt werden können.
AntwortenLöschenIch denke bei einer solchen Aktion auch immer an die Menschen, die hier quasi ja ihr Leben aufs Spiel setzen bei dieser gefährlichen Arbeit.
Die Aktion hier ging ja gut aus.
Ganz liebe Grüße und dir noch einen schönen Abend
Christa
Ich bin im Moment des Öfteren mit Gedanken um Kriegsfolgen beschäftigt. Erst jetzt ist das ganze Ausmaß, das die Wirren des 2. Weltkrieges BIS HEUTE bei Menschen (in der Generationenfolge) hinterlassen, bewußt. Immer wieder findet man Kampfmaterial.
AntwortenLöschenDas zeigt auf erschütternde Weise, dass Kriege nicht beendet sind, wenn Friedensverträge unterzeichnet werden, sondern dass sie noch Generationen in den Bevölkerungen "schwelen". Beschämend, dass der "ach-so-intelligente-Mensch" bisher keine andere Möglichkeit der "Debatte" gefunden hat.
Gruß,
Beate