Bei den Stürmen um die Weihnachtszeit (ich hatte am 5. Jan. hier bereits darüber berichtet. Die Zahlen hatten sich danch noch leicht erhöht) wurden auf 4 ostfriesischen Inseln 40 Fuß-Container angeschwemmt. Insgesamt waren es 20 Container. Auf Langeoog waren es Container mit Ü-Eiern und Legoteilen. Aber auch viel anderer Plastikmüll landete auf der Insel.
Kompliziert wurde es auf den 4 Inseln mit den Container die Bauholz geladen hatten. Teilweise sind die Container vom Sturm zerstört worden, waren auseinandergebrochen und wurden zu einer Gefahr für die Schifffahrt. Weitere Stürme hatten sich angesagt. Aus Sicherheitsgründen hätten die Container und deren Inhalt schnell geborgen werden müssen. Holzbalken verteilen sich erst am Strand, dann auf Uferbefestigungen. Zuletzt trieben sie auch bei Hochwasser wieder zurück ins Meer, wo sie eine Gefahr für Schiffe darstellen.
Wangerooge meldete, dass eine schnelle Bergung möglich wäre. Jetzt griff jedoch unser Staat ein. Durch ein Verfügungsverbot untersagte der Zoll jeglichen Zugriff. Begründung:
Einfuhren in die EU müssen verzollt werden.
Es tat sich also erst mal nichts. Das Strandgut blieb liegen. Der nächste Sturm kam, man konnte immer noch nicht bergen. Die Gefahr bestand erst mal weiterhin.
Später hat sich dann eine Spezialfirma um die Bergung der Container und deren Inhalt gekümmert.
Bisher habe ich immer gehört und gelesen das der Zoll zu wenig Personal hat, hier scheint den Zoll die Sicherheit allerdings nicht zu interessieren, sondern die Verzollung als oberste Priorität zu sehen. Ist doch irgendwie verdreht, oder?
Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

Lieber Nachtfalke,
AntwortenLöschenes ist schwer zu glauben, was du uns da berichtest.
Man kann es nich verstehen.
Einen schönen Restsonntag wünscht Dir
Irmi
Deine Berichte sind immer interessant zu lesen.
AntwortenLöschenDanke wieder für die Info und die Fragen zum Nachdenken.
Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht