18 März 2017

Notunterkunft (NUK) Altenwalde

Am 28. Februar zog sich das niedersächsische Innenministerium aus der Altenwalder Kaserne zurück.  Seit November 2016 steht die Kaserne bereits wieder leer, die als Notunterkunft für Flüchtlinge für viele Mio. € hergerichtet wurde.Bis Ende Februar hält die die Bima (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) an der Kaserne fest, in einer Minimalpflege. Mir war bekannt das seit November 2016 nur noch 3 Personen einer Security Firma zur Bewachung, und sporadisch ein Hausmeisterservice  in der Kaserne waren. Nach dem 28.02.2017 wird die Kaserne ganz aufgegeben. die mit Millionenaufwand hergerichteten Bauten und Einrichtungen bleiben in Zukunft wieder ungenutzt, und der Staat, was macht der? Lässt er sie wieder vergammeln?

Auf demselben ehemaligem Bundeswehrgelände sollte auch eine Aufnahmeeinrichtung entstehen. Fast ein halbes Jahr wurde daran gebaut. Nach dem Flüchtlingsdeal mit der Türkei, kamen weniger Flüchtlinge nach Deutschland und es wurde ein Baustopp veranlasst. Dort stehen jetzt Gebäude, in die ebenfalls Millionen Gelder reingesteckt wurden, und bleiben jetzt ebenfalls ihrem Schicksal überlassen. Einige der Firmen, die dort tätig waren, sollen allerdings auf die volle Bezahlung drängen, schließlich haben sie Verträge und verlangen ihr Geld.Leider ist darüber nicht viel zu erfahren, denn solche Informationen sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht.

Egal wie auch immer. Es wurde sehr viel Geld verpulvert, damit meine die Gelder die in die Gebäude reingesteckt wurden und die Gebäude jetzt wieder vergammeln. Ich hätte schon einige Ideen was man sinnvolles mit dem Gelände und den Häusern anfangen könnte, aber das zuständige Bundesamt sieht das wohl anders.

So werden unsere Steuergelder verschleudert.

Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen.
Viele Grüße

1 Kommentar :

  1. Anonym3/19/2017

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass nicht selbst erarbeitetes Geld, als das, das einfach so in die Kassen fließt, leichtersinniger verschwendet wird. Maß halten will gelernt sein, das ist wohl bei den Verantwortlichen lange her.

    Viele Grüße
    Beate

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